Garmin ist einer der beliebtesten Hersteller von Smartwatches mit Sportfokus. Die Auswahl an Modellen ist enorm. Wie groß die Unterschiede zwischen der Premium- und der Einsteiger-Klasse wirklich sind, hat eine Fitness-Journalistin ausprobiert.
10 Kilometer mit gleich zwei Uhren
Meredith Dietz vom Sportmagazin LifeHacker hat kürzlich von einem spannenden Experiment berichtet. Bei einem offiziellen Wettbewerb hat die begeisterte Läuferin zwei unterschiedliche Smartwatches von Garmin getragen, um den Unterschied in der Praxis zu testen.
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Garmin Forerunner 970: Neue Premium-Samrtwatch vorgestellt
An einem Handgelenk trug sie dabei das Premium-Modell Forerunner 970, das neu 669,99 Euro kostet. Am anderen Arm war eine Forerunner 165 Music befestigt, die man für 279,99 Euro kaufen kann. Ein Unterschied von fast 400 Euro also.
Beide Uhren bieten jede Menge Tracking- und Fitness-Funktionen. Die Forerunner 970 ist insgesamt größer und schwerer, verfügt aber auch über einen stärkeren Akku und eine Reihe von Sensoren, die die Forerunner 165 Music nicht hat. Beim Hersteller können die Uhren ausführlich verglichen werden.
Vorabtests: Am Tag vor dem Wettkampf hat die Autorin die Herzfrequenzmessung beider Uhren mit einem Brustgurt verglichen. Beide Modelle erzielten dabei sehr genaue Daten. Die Forerunner 970 war insgesamt etwas näher an der »Wahrheit«, aber die Abweichungen waren generell nur minimal.
Das gleiche Ergebnis ergab auch der Vergleich der GPS-Funktionen. Beide Uhren verbinden sich schnell und halten das Signal stabil. Am Ende ist die Forerunner 970 minimal genauer, der zurückgelegte Weg wird aber in beiden Fällen sehr genau angezeigt.
Premium-Features: Ein spürbarer Unterschied zwischen den beiden Uhren sind laut Dietz eine Reihe von speziellen Funktionen, die nur die Forerunner 970 bietet. Die Uhr erkennt etwa automatisch Lasermessungen bei Wettbewerben und kann so genauer sagen, wie schnell man eigentlich unterwegs ist.
Zudem gibt es nach jedem Lauf eine deutlich detailliertere Zusammenfassung der körperlichen Leistung. Wer möglichst genaue und vor allem viele Daten haben möchte, wird hier demnach definitiv glücklich. Auch der Touchscreen der Uhr wird positiv hervorgehoben.
Das ist allerdings Geschmackssache. Ich nutze etwa eine nochmal deutlich günstigere Smartwatch von Garmin und bin dabei besonders froh, dass sie eben keinen Touchscreen hat, sondern auf physische Knöpfe setzt.
Am Ende zieht die Autorin ein eher gemischtes Fazit. Sie selbst schätzt die Vorteile der Forerunner 970 durchaus, ob diese aber den Aufpreis von knapp 400 Euro wirklich rechtfertigen, muss wohl jeder selbst wissen. Wer einfach nur eine genaue Sportuhr sucht, muss also nicht so tief in die Tasche greifen, um ein passendes Modell zu finden.

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