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Adventskalender 2019

Geforce 3 und Kyro 2 - Technische Konzepte im Vergleich

Mit ihrer ganz eigenen, hochinteressanten Technik sorgen zwei brandneue Chips für Furore: Der Geforce 3 bietet phänomenale Power, der Kyro 2 ein sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir haben je eine fertige 3D-Karte zum Test ergattert und berichten zudem ausführlich über die technischen Hintergründe.

01.05.2001 15:12 Uhr

Die 3D-Überflieger Die 3D-Überflieger

Keine sechs Jahre ist es her, seit die Diamond Edge das Zeitalter der spieletauglichen 3D-Karten einläutete. Was eher weniger bekannt ist: Der darauf verbaute Chip kam weder von 3Dfx, S3, Rendition, ATI oder gar Matrox, sondern von Nvidia mit seinem fast schon wieder vergessenen Debüt namens NV1. Dieser konnte nicht nur 3D-Grafik beschleunigen, sondern sorgte mit einem 32-stimmigen Wavetable-Synthesizer auch gleich noch für den guten Ton. Fast schon skurril war die Möglichkeit, zwei Original-Joypads der Sega-Saturn-Konsole anzuschließen. Das innovative Konzept entpuppte sich als einer der größten Flops in der Grafikkarten-Geschichte: Die 3D-Funktionen arbeiteten nur unter dem damals noch nagelneuen Windows 95. Der grandiose Misserfolg des NV1 war für die damals noch kleine Firma ein Tiefschlag, von dem sie sich lange nicht erholte. Erst zwei Jahre später, im Herbst 1997, kehrte Nvidia mit dem Riva 128 (Codename NV3) auf das 3D-Parkett zurück. Spätestens seit dem zwölf Monate später erschienenen, noch erfolgreicheren Nachfolger Riva TNT war Nvidia nicht mehr aus der Branche wegzudenken. Inzwischen sind die Kalifornier eindeutiger Marktführer, was 3D-Karten in Spielerechnern angeht.

Geforce-Namensspiele

Elsa Gladiac 920 mit Nvidias Geforce-3-Chip ist die bisher mit Abstand schnellste Grafikkarte. Elsa Gladiac 920 mit Nvidias Geforce-3-Chip ist die bisher mit Abstand schnellste Grafikkarte.

Der dieser Tage erhältliche Geforce 3 ist der vorläufige Höhepunkt der Nvidia-Entwicklung. Er stellt eine völlige Neukonstruktion dar und sollte deshalb auch zuerst einen anderen Namen verpasst bekommen. Nvidias Marketingstrategen machten aber einen Rückzieher. Die Bezeichnung "Geforce" ist inzwischen zu einem ähnlich bekannten Synonym für schnelle 3D-Grafik geworden wie es früher "Voodoo" war. Deshalb griff man auch bei der dritten Generation wieder darauf zurück, wobei das mit der dritten nur eingeschränkt gilt. Der Geforce 2 basiert nämlich auf dem Kern des Ur-Geforce, weshalb der aktuelle Chip eigentlich erst Generation zwei ist. Und somit nach der Nvidia-eigenen Logik zu spät kommt: Alle sechs Monate ein neues Produkt, alle zwölf Monate ein völlig neue Chipgeneration, so lautet der Fahrplan. Doch im Herbst letzten Jahres konnte ihn Nvidia erstmals nicht einhalten. Ursprünglich hätte der Geforce 3 demnach bereits im Herbst 2000 erscheinen sollen. Stattdessen hielt man mit der Ultra-Version des Geforce 2 eher halbherzig die selbst auferlegten Produktzyklen ein.

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