Wer vom ultimativen Gaming-Setup träumt, muss jetzt stark sein: Der Griff zur absoluten Spitzenklasse wird wohl schon bald noch schmerzhafter für den Geldbeutel als er ohnehin längst ist.
Laut aktuellen Berichten aus Zuliefererkreisen hat Nvidia die Preise für seine Flaggschiff-Grafikkarten GeForce RTX 5090 und GeForce RTX 5090D V2 für seine Partner um 300 US-Dollar angehoben.
Der Bericht stammt vom chinesischen Branchenportal Board Channels und wurde unter anderem von der renommierten Hardware-Seite VideoCardz aufgegriffen.
Schuld an dieser bitteren Pille, die letztlich die Spieler an der Kasse schlucken müssen, ist ausnahmsweise nicht der Grafikchip selbst. Der wahre Preistreiber sind die explodierten Beschaffungskosten für den schnellen GDDR7-Videospeicher.
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Die Partner von Nvidia sollen mehr zahlen
Obwohl Nvidia die offizielle unverbindliche Preisempfehlung von rund 2000 US-Dollar nicht geändert hat, trifft die im Raum stehende Preiserhöhung Partner wie Asus, MSI oder Gigabyte direkt.
Sie müssten 300 US-Dollar mehr an Nvidia überweisen. Eine Summe, die sicherlich an Großhändler und damit auch an Endkunden weitergegeben werden dürfte.
Bereits jetzt nähern sich die günstigsten RTX 5090-Grafikkarten bedrohlich der 4.000-US-Dollar-Marke.
Auch in Deutschland ist der Trend eindeutig. Durch die Speicherkrise sind die Preise bereits vor der vermeintlichen Preiserhöhung seitens Nvidia deutlich über dem UVP. Laut dem Vergleichsportal Idealo kosten die günstigsten RTX 5090-Karten momentan schon rund 3.500 Euro.
Warum trifft es gerade dieses Modell?
Konkret betroffen von der Preiserhöhung soll nur die RTX 5090 und die nur in China erhältliche RTX 5090D V2 sein. Das Standardmodell Geforce RTX 5090 bietet 32 GB GDDR7-Speicher, während die Variante für den chinesischen Markt mit 24 GB auskommt.
Nvidia verbaut mehr Speicher als in anderen Modellen. Durch die Speicherkrise und die Nachfrage im KI-Sektor sind die Preise teils deutlich gestiegen.
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Nvidia gibt diese Preiserhöhung mit diesem Schritt an die Partner weiter. Bisher gibt es noch keine Informationen zu anderen Nvidia-Grafikkarten, die ebenfalls GDDR7-Speicher verwenden. Möglich sind auch hier Anpassungen in Zukunft.
Dies dürfte ein kleiner Lichtblick für Spieler sein, die momentan mit dem Gedanken spielen, sich eine Geforce RTX 5000-Grafikkarte zu kaufen. Obwohl auch hier GDDR7-Speicher zum Einsatz kommen, scheint Nvidia die Konditionen für diese Chipsätze vorerst stabil zu halten.
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