Die Google-Entwicklerkonferenz I/O ist nun schon einige Wochen her und brachte viele Neuvorstellungen mit sich. Eines der Highlights war die Präsentation des Google Pixel Fold, über das schon in den Wochen und Monaten zuvor einige Spekulationen und Gerüchte schwelten.
Nach der Präsentation ist vor dem Release, wie es (mehr oder weniger) heißt; allerdings stürzt sich kaum jemand gerne blind auf eine Neuanschaffung, vor allem wenn der Kostenpunkt bei mindestens 1.900 Euro liegt.
Da trifft es sich gut, dass inzwischen das Review-Embargo gefallen ist - erste Tests konnten das Google Pixel Fold in den vergangenen Tagen genauer begutachten.
Googles vielversprechender Einstand in den Foldable-Markt
Grundsätzlich lautet der Tenor: Mit dem Pixel Fold kann Google einen technisch gelungenen Start im Foldable-Segment feiern.
Insbesondere das Design wird hervorgehoben, wie etwa die New York Times schreibt. Das im Vergleich zum Galaxy Z Fold 4 niedrigere, aber dafür breitere Display erlaube produktiveres Arbeiten.
Beispielhaft wird hier das Schreiben von E-Mails angeführt, welches durch im geöffneten Zustand mehr Platz in der Breite angenehmer von der Hand gehe als bei der Samsung-Konkurrenz.
In eine ähnliche Kerbe schlägt der Test von The Verge, bei dem die auf das Pixel-Fold-Display optimierten Apps im Fokus stehen - solange sie von Google stammen. Hierzu zählen etwa Chrome, YouTube oder Gmail, die die gesamte Stärke des Foldables ausreizen.
Die Kamera des Pixel Fold wird bei TechRadar ebenfalls lobend erwähnt: So könne die 48 Megapixel fassende Hauptlinse nicht nur exzellente Fotos in einer großen Anzahl verschiedener Stile schießen, auch die dahinter stehende Software erhebe die Fold-Kamera zu einem Spaß wie schon lange nicht mehr
.
Auch das Pixel Fold muss sich der Preisfrage stellen
Es ist allerdings nicht alles Gold, was glänzt. Auch das Pixel Fold muss sich als erste Foldable-Generation noch um Kinderkrankheiten kümmern.
Fangen wir mit dem offensichtlichen Kritikpunkt an: 1.900 Euro in der kleinsten Speicherfassung sind eine ordentliche Stange Geld, wie durchgängig in den Tests bemängelt wird.
Ob sich das gegenüber dem mittlerweile günstigeren Samsung Galaxy Z Fold 4 tatsächlich lohnt, darf getrost bezweifelt werden.
An der Handhabung wird ebenfalls vereinzelt Kritik geäußert. So wird für das Pixel Fold etwas mehr Kraft als bei der Konkurrenz benötigt, um das Foldable gänzlich aufklappen zu können.
Zeitgleich bestehen Zweifel an der Haltbarkeit des verwendeten Materials, was sich nicht zuletzt im Review von Ars Technica äußert. Der Bildschirm des Testmodells ging hier nach nur vier Tagen kaputt, was in den Augen des Autors an einem Designfehler des Displayrandes liegt.
Sorge um Pixel Fold: 2.000-Euro-Handy geht Redakteur schon nach vier Tagen von alleine kaputt
Auch bei der verbauten Technik bleiben Fragezeichen: Google verbaut im Pixel Fold den Tensor G2 als Prozessor, obwohl noch im Herbst der Tensor G3 als Nachfolger in den Startlöchern steht.
Kann das Pixel Fold von Beginn an eine Alternative zur Galaxy-Z-Fold-Reihe darstellen? Welche Features muss ein Foldable aufweisen, um für euch interessant zu werden - oder nutzt ihr schon eins? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.