Die Grillsaison startet. Das bedeutet nicht nur, dass ihr euren Grill mitsamt Grillrost saubermachen solltet, sondern auch, dass ihr euch richtig vorbereitet! Ich erkläre euch hier nicht nur, wie ihr den Grill startklar macht, sondern gebe euch auch fünf für mich absolut unverzichtbare Kleinode mit, die bei jedem Grillen mit dabei sein sollten.
Hier geht's zum wohl wichtigsten kleinen Upgrade beim GrillenTipp 1: Der Grill ist heiß, das Essen kalt? Nie wieder!
Ein Gasgrill kann bis zu 800°C Hitze ballern - und trotzdem ist das Grillgut, nachdem es auf dem Tisch gelandet ist, innerhalb von Minuten nur noch lauwarm. Und klar, es gibt Glasschalen mit Deckel oder Edelstahlbehälter, die warm halten sollen, aber dennoch geht extrem viel Temperatur flöten.
Eine vernünftige Warmhalteplatte, die mehr als nur ein paar Grad schafft, ist absoluter King. Dampfend heißes Essen auf dem Teller schmeckt einfach besser, als ein halbwarmes Steak. Ein weiterer Vorteil: Ich könnt unterschiedlichste Speisen sauber trennen. Die Vegetarier müssen also nicht ihre gefüllten Champignons im Fleischsud untergehen sehen.
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Den Grill sauberzumachen ist, zumindest für mich, immer ein kleiner Pain. Aber muss halt sein, ne? Damit ihr euch nicht wahnsinnig schrubbt, habe ich hier meine Tipps für möglichst viel Ergebnis bei möglichst wenig Aufwand. Außerdem: Nehmt einmal das Geld in die Hand und kauft eine richtig gute Grillbürste. Die ist es wert!
- Groben Schmutz entfernen: Rost rausnehmen, Asche, Fettreste und lose Rückstände mit Grillbürste, Handfeger oder Kunststoffspachtel lösen.
- Rost reinigen: Bei Edelstahl hilft warmer Wasser-Spüli-Mix oder Grillreiniger für Edelstahl. Bei Guss lieber nur warmes Wasser, Bürste und wenig Reiniger nutzen, damit die Patina nicht leidet.
- Fettwanne und Innenraum säubern: Hier funktioniert ein fettlösender Grillreiniger oder Küchen-Fettlöser gut. Kurz einwirken lassen, dann mit Schwamm oder Tuch auswischen.
- Brenner und Düsen vorsichtig prüfen: Nur trocken abbürsten oder mit weicher Bürste reinigen. Keine aggressiven Reiniger direkt in Gasöffnungen sprühen.
- Außenflächen putzen: Für Edelstahl nehmt ihr Edelstahlreiniger oder mildes Spülwasser. Für lackierte Flächen reicht meist ein feuchtes Mikrofasertuch mit etwas Spüli.
- Zum Schluss trockenreiben und testen: Alles gut trocknen lassen, Grill wieder zusammensetzen und einmal aufheizen. Bei Gussrosten danach dünn mit hitzebeständigem Speiseöl einreiben.
Geeignete Reinigungsmittel für den Grill:
- Mildes Spülmittel für normale Verschmutzungen
- Grillreiniger/Fettlöser für Innenraum und Fettwanne
- Edelstahlreiniger für Edelstahlflächen
- Kein scharfer Reiniger auf Guss, Alu oder empfindlichen Beschichtungen
Tipp 3: Plancha-Platte aus Edelstahl - es macht so viel mehr Sinn!
Europas Süden setzt auf Plancha-Grills und der Trend kommt immer mehr zu uns. Mal abgesehen von der Modeerscheinung ist ein Grill mit einer Plancha drauf extrem genial: Ihr könnt plötzlich ganz andere Gerichte machen, Grillgemüse und Würstchen fallen nie mehr durch den Rost und die Hitzeverteilung ist nahezu perfekt.
Ein Tipp hier von mir: Setzt auf eine reine Edelstahl-Plancha ohne Beschichtung. Sonst lauf ihr Gefahr, dass die Beschichtung mit der Zeit kaputtgeht und das ist maximal ungesund. Eine Edelstahl-Plancha lässt sich ohnehin super leicht saubermachen.
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Okay, das klingt jetzt wild, ist im Grunde aber total banal: Um beim Grillen mit minimalstem Aufwand den Geschmack nochmal massiv zu upgraden, habt einfach einen Küchenpinsel zur Hand. So könnt ihr, nachdem euer Steak scharf angebraten wurde und die erste Kruste habt, es für das Finnish nochmal mit einer kleinen Mischung eurer Wahl einpinseln. Super sind beispielsweise Honig, geschmolzene Butter, Pfeffer und scharfe Paprika. Das noch kurz karamellisieren lassen - fertig. Ihr könnt mir später danken.
Hier geht's zum Pinsel für die kulinarische HimmelspforteTipp 5: Gutes Werkzeug ist die halbe Arbeit
Auch mein letzter Tipp ist wahnsinnig einfach und banal, aber eben elementar: Gutes Grillbesteck, stabil und aus Edelstahl sollte Grundlage jeder Ausstattung sein. Ein wabbeliger Spieß, ein stumpfes Messer, Plastikschaber, all das hat beim Grillen nichts verloren.
Einmal ein Koffer mit gutem (es muss kein sündhaft teures High-End-Zeug sein) Grill-Zubehör, kostet nicht so viel, aber lohnt sich auf Jahre.
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