Höhle der Löwen: Warum ein Deal um eine 250 Euro teure Gaming-Maus scheiterte

Die Gaming-Maus Zaunkoenig M1K ist ziemlich teuer, dennoch fehlt ihr ein entscheidendes Detail. Das ist auch den "Löwen" aufgefallen.

von Alexander Köpf,
31.03.2021 15:05 Uhr

Schlicht und leicht kommt die Gaming-Maus Zaunkoenig M1K daher - aber es fehlt ein wichtiges Detail. (Bildquelle: Kickstarter) Schlicht und leicht kommt die Gaming-Maus Zaunkoenig M1K daher - aber es fehlt ein wichtiges Detail. (Bildquelle: Kickstarter)

Was bekommt man nicht alles für 250 Euro? Beinahe die Xbox Series S zum Beispiel, eine 10,0 Terabyte Festplatte oder ein günstiges Aufrüstkit, bestehend aus Platine, CPU und Arbeitsspeicher, für den PC. Oder eine Gaming-Maus. Richtig gelesen!

So viel kostet die Zaunkoenig M1K und bietet dabei sogar weniger Funktionen als herkömmliche Gaming-Mäuse. Vorgestellt wurde sie von den beiden Baden-Württembergern Dominik und Patrick Schmalzried in der beliebten TV-Sendung »Höhle der Löwen«. Dort werben wöchentlich Erfinder, Gründer und Start-Ups um das Kapital ebenjener »Löwen«.

Ein Deal mit den beiden Löwen Carsten Maschmeyer und Ralf Dümmel kam zunächst zwar zustande, hinter den Kulissen platzte er jedoch in letzter Sekunde. Und das nicht nur wegen des hohen Preises, wie ihr vielleicht vermutet - der ist sogar gut begründbar -, sondern vor allem weil ein entscheidendes Detail fehlt. Wir verraten euch, was das ist und was die Maus überhaupt so teuer macht.

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Wie ergeben sich die 250 Euro?

Für den hohen Preis gibt es einen entscheidenden Grund: Die Maus besteht aus ultraleichter, handgeformter Kohlefaser. Sie wiegt nur 23 Gramm und damit weit weniger als als andere Gaming-Mäuse, die typischerweise im Bereich zwischen 50 und 60 Gramm angesiedelt sind.

Dazu kommt ein hochauflösender Sensor von Pixart (PMW 3360), ein mit Kevlar ummanteltes Kabel und zwei besonders widerstandsfähige Schalter.

Was fehlt der Gaming-Maus?

Der Deal zwischen den beiden Erfindern und den Löwen scheiterte letztlich daran, dass die Maus kein Mausrad bietet. Dieses sei laut Carsten Maschmeyer für eine Gaming-Maus jedoch mit entscheidend. Auch mit Blick auf den Preis habe man nicht zusammengefunden.

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Vorbei ist die Geschichte der leichten Gaming-Maus damit jedoch nicht. Denn die Brüder Schmalzried haben mit Version 2 (Zaunkoenig M2K) nun ein Mausrad implementiert. Dadurch legt sie um ein Gramm zu und wiegt somit 24 Gramm. Der Preis dafür beträgt allerdings 300 Euro.

Die erste Version ist laut Angabe der beiden Erfinder bereits ausverkauft, Version 2 könnt ihr auf der Webseite von Zaunkoenig erwerben.

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