"Ultimativer" Flugsimulator für 20.000 Dollar: Nvidia erweitert Flight Simulator

Aus dem Flight Simulator wird dank Steuerung, Schubregler, Schalter, Höhenmesser und sogar Vibration der Motoren ein echter Flugsimulator.

von Alexander Köpf,
19.03.2021 13:00 Uhr

Cockpit-Ansicht mal ganz anders. (Bildquelle: YouTube/Nvidia Geforce) Cockpit-Ansicht mal ganz anders. (Bildquelle: YouTube/Nvidia Geforce)

Microsofts Flight Simulator glänzt durch enorm realistische Grafik, echte Städte, original Flughäfen und sogar Live-Wetterdaten aus der wirklichen Welt - darunter auch Stürme wie der Hurricane Isaias, der im letzten Jahr die Ostküste der Vereinigten Staaten heimsuchte.

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Was fehlt da, um die Simulation noch realer wirken zu lassen? Richtig, ein echtes Cockpit! Das hat sich Nvidias eigenes Modding-Team mit dem schönen Namen »Geforce Garage« offenbar ebenfalls gedacht und direkt einen waschechten Flugsimulator gebaut - für satte 20.000 US-Dollar, umgerechnet rund 16.800 Euro (via PCGamer).

Das komplette Video gibt es bei YouTube, es ist allerdings in englischer Sprache:

Link zum YouTube-Inhalt

Was steckt im Flugsimulator?

Der Rechner

Die Grundvoraussetzung ist natürlich ein potenter PC, denn der Flight Simulator verschlingt ordentlich Performance. Geforce Garage verbaut dazu standesgemäß eine RTX 3080, gepaart mit einem Intel Core i9 10900K, 32,0 GByte DDR4-Arbeitsspeicher mit 4.000 MHz samt einer Custom-Wasserkühlung.

Das Cockpit

Das Herzstück ist das Cockpit. Die Steuerelemente werden dabei von Logitech zur Verfügung gestellt und wirken tatsächlich wie aus einer echten Pilotenkanzel eines Flugzeugs:

  • Flight Yoke System + Flight Rudder Pedals (Steuerhorn, Schubregler und Rudersteuerung)
  • Flight Throttle Quadrant (Achsenschalthebel)
  • 6x Professional Simulation LCD Multi-Instrument Controller (Höhenmesser, und so weiter)
  • 2x Professional Simulation Radio Controller
  • Flight Switch Panel (Simulationsschalttafel)
  • Flight Multi Panel (Autopilot-Controller)

Die Anzeige besteht aus drei 65 Zoll großen 4K-OLED-Monitoren, die via Nvidia Surround (in der Nvidia Systemsteuerung) zu einem ultrabreiten Bildschirm (laut PCGamer 5.760 x 1.080 Pixeln) für Rundumsicht zusammengeschaltet werden.

Der Pilotensessel

Damit die Simulation auch durch Mark und Bein geht, bewegt sich der Pilotenstuhl mit dem virtuellen Flugzeug um bis zu zehn Grad nach vorne, hinten und zu den Seiten mit. Vibrationen der Motoren werden durch sogenannte Audio-Transducer (Wandler) auf den Sessel übertragen.

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