Die große Antwort auf AMDs riesigen Erfolg: Intels kommende CPUs werden erneut in Leaks genannt

Intels Nova-Lake-Generation steckt mutmaßlich noch in der Entwicklung, doch die Gerüchteküche hält das nicht davon ab, die »Core Ultra 400«-CPUs weiter aufzuschlüsseln.

Intels kommende Nova-Lake-Generation wird immer konkreter. (© BoliviaInteligente via Unsplash) Intels kommende Nova-Lake-Generation wird immer konkreter. (© BoliviaInteligente via Unsplash)

Seit fast einem Jahrzehnt dominiert AMD mit den Ryzen-Prozessoren den CPU-Markt nahezu nach Belieben, Intel schlitterte stattdessen in eine veritable Krise. Mit der kommenden Nova-Lake-Generation will das Unternehmen aus Santa Clara wieder angreifen, so viel ließ sich bereits aus der Gerüchteküche herauslesen.

Der Leaker Haze2K1 gibt nun einen Einblick darauf, mit welchen Konfigurationen das der mutmaßlich »Core Ultra 400« genannten Serie gelingen soll. Die zuvor kolportierten 52 Kerne werden hier erneut aufgegriffen.

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bLLC offenbar auf Premium-Segmente beschränkt

Dem Leaker zufolge soll die Flaggschiff-CPU der Nova-Lake-Generation auf insgesamt 16 P(erformance)-Kerne, 32 E(ffizienz)-Kerne sowie 4 L(ow)-P(ower)-E(ffizienz)-Kerne zurückgreifen. Welche Taktraten hierbei anvisiert werden, ist noch unklar.

Zu der Monster-CPU mit 52 Kernen gesellen sich innerhalb des Premium-Segements der neuen Intel-Generation laut Haze2K1 drei weitere Konfigurationen:

  • 14 P-, 24 E- und 4 LPE-Kerne (Gesamt: 42 Kerne)
  • 8 P-. 16 E- und 4 LPE-Kerne (Gesamt: 28 Kerne)
  • 8 P-, 12 E- und 4 LPE-Kerne (Gesamt: 24 Kerne)
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Weitere Prozessoren mit kleineren Kernzahlen dürften ebenfalls zum Programm gehören, die sich in die Budget- und Mittelklasse einsortieren.

Nur die vier genannten Konfigurationen, die mutmaßlich unter Core Ultra 9 und Core Ultra 7 laufen, sollen mit einem Feature ausgestattet sein, das gewissermaßen die Antwort auf AMDs erfolgbringenden 3D-V-Cache sein soll.

Gemeint ist die »bLLC«-Technologie, die als Abkürzung für »Big Last Level Cache« steht. Laut 3DCenter schließt Intel nämlich die Core Ultra 5-Serie von bLLC aus. Schon zuvor kamen via wccftech Spekulationen auf, wonach lediglich die Prozessoren mit freiem Multiplikator auf den größeren Cache zugreifen können.

  • Wie groß dieser neue Cache tatsächlich ausfällt, ist noch unklar. Aktuellen Spekulationen zufolge soll bis zu 144 MByte an zusätzlichem L3-Cache pro Compute-Tile möglich sein.
  • Zum Vergleich: Je nach Modell stellt AMD zwischen 64 und 96 MByte an zusätzlichem L3-Cache zur Verfügung.
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