Intels nächste Desktop-Prozessoren sollen in einem Punkt mehr als fünfmal schneller sein als ihr Vorgänger

Intel bereitet mit Core Ultra 400 (Nova Lake-S) angeblich eine Desktop-CPU-Generation vor, deren NPU etwa fünfmal leistungsfähiger als bisher sein soll.

Intels kommende Prozessoren unter dem Codenamen Nova Lake-S sollen im NPU-Bereich einen massiven Sprung hinlegen. (Quelle: BoliviaInteligente via Unsplash) Intels kommende Prozessoren unter dem Codenamen Nova Lake-S sollen im NPU-Bereich einen massiven Sprung hinlegen. (Quelle: BoliviaInteligente via Unsplash)

In den vergangenen Jahren schleppte sich Intel im CPU-Markt mehr schlecht als recht durch. Der neue Hoffnungsträger im Desktop-Bereich lautet deshalb »Nova Lake-S«, der für Ende des Jahres 2026 erwartet wird (dazwischen steht noch der Arrow-Lake-Refresh an).

Neben einer massiven Anzahl an Kernen soll Intel dabei auf einen weiteren großen Sprung setzen: Die »Neural Processing Unit« (NPU) soll ein gewaltiges Performanceplus hinlegen.

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Rasanter Sprung bei der KI-Beschleunigung

So soll die mutmaßlich »Core Ultra 400« genannte Serie die bisherige Schwachstelle der integrierten NPU beheben. Dies berichtet der für gewöhnlich gut informierte Intel-Leaker jaykihn0 auf der X-Plattform.

Die neue NPU6-Einheit soll demzufolge 74 TOPS (Tera Operations Per Second) bei INT8-Datentypen erreichen. Gegenüber der noch aktuellen Arrow-Lake-Serie mit dem NPU3 bei 13 TOPS wäre das eine Steigerung um das Fünffache.

Auch wenn wir die mobilen Prozessoren von Intel in die Rechnung einbeziehen, bleibt der Performancesprung signifikant. Panther Lake, Intels nächste mobile CPU-Generation, wird laut aktuellen Gerüchten die NPU5 mit 50 TOPS erhalten – auch hier hat Nova Lake-S die Nase also mutmaßlich um rund 50 Prozent vorn.

Das endgültige Ende der Kompromisslösung

Damit korrigiert Intel gewissermaßen den Kurs, den der Hersteller mit Arrow Lake (Core Ultra 200) eingeschlagen hat. Die schwächere NPU3 mit ihren 13 TOPS war laut Tom's Hardware nämlich eine bewusste Designentscheidung, um Kosten zu senken und Chipfläche zu sparen.

Bei Desktop-Systemen wurde zudem angenommen, dass separate Grafikprozessoren (etwa von Nvidia) ohnehin für spezialisierte KI-Aufgaben verfügbar seien.

Nova Lake-S hingegen setzt auf eine vollwertige Lösung. Das neue NPU6-Design integriert sich in Intels modulares Tile-Architektur-System und arbeitet eng mit der ebenfalls überarbeiteten integrierten Xe3-Grafikeinheit und den neuen »Coyote Cove«-Performance-Kernen sowie den »Arctic Wolf«Effizienz-Kernen zusammen.

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