Es war eines der bestimmenden Hardwarethemen des vergangenen Jahres: Das Instabillitätsdrama rund um Intels 14. CPU-Generation alias Raptor Lake.
Eigentlich ebbte die Symptomatik nach einem erfolgten Mikrocode-Update ab; zumindest stand das Dilemma schon länger nicht mehr im Zentrum der Aufmerksamkeit - dafür reihte sich eine Intel-Krise nach der anderen ein.
Doch offensichtlich fährt das Problem rund um Raptor Lake wieder seine Krallen aus, wie Mozillas Senior Staff Engineer Gabriele Svelto auf Mastodon erklärt.
- Demzufolge verweigern die CPUs der 14. Intel-Generation derzeit besonders häufig bei Nutzern den Dienst, die sich auf der Nordhalbkugel befinden: Der »Rechner stürzt im Sommer häufiger ab«, wie Svelto meint.
- Diese Behauptung stützt der Mozilla-Ingenieur auf die Beobachtung, dass er allein anhand der Raptor-Lake-Absturzberichte nachvollziehen kann, welche EU-Länder aktuell von einer Hitzewelle betroffen sind.
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Das jüngste Mikrocode-Update verstärkt die Probleme wohl
Die Problematik soll sogar so fortgeschritten sein, dass ein Mozilla-Bot abgeschaltet werden musste, der für die Sortierung der Absturzberichte zuständig ist. Der Grund: Diese Probleme treten explizit bei Raptor-Lake-CPUs auf, insbesondere der Core i7-14700K wird wohl derzeit außergewöhnlich oft in Mitleidenschaft gezogen.
- Die Instabilitätsprobleme galten mit der Veröffentlichung des Mikrocode-Updates 0x12c als gelöst - oder zumindest eingedämmt, denn als physikalisches Problem lassen sich bereits degradierte CPUs nicht mehr wieder retten.
- Der vor rund einem Monat erschienene Mikrocode-Patch 0x12f soll hingegen den Bug wieder verstärkt auftreten lassen, wie Svelto weiter ausführt.
Bisher handelt es sich lediglich um Beobachtungen eines Mozilla-Ingenieurs; eine ähnlich ausufernde Thematik wie im vergangenen Jahr ließ sich bisher nicht beobachten. Intel selbst hat sich zu den neuerlichen Berichten bislang nicht geäußert.
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