Nach Monaten der Spekulationen enthüllt Apple den M5-Prozessor, der nicht nur im neuen MacBook Pro Einzug hält, sondern auch in einer neuen iPad-Generation steckt. Das iPad (Pro) 2025 erhält dabei nicht nur die neue Chip-Architektur, sondern auch mehr Arbeitsspeicher – bei geringerem Preis.
iPad Pro 2025: Zum M5 gesellen sich Apples eigene Funk-Chips
Rein äußerlich bleibt alles beim Alten: Weiterhin habt ihr beim iPad Pro 2025 die Wahl zwischen einem 11- und 13-Zoll-OLED-Display mit einer Auflösung von 2.420 x 1.668 respektive 2.752 x 2.064 Pixel. Ebenso bleibt es bei den adaptiven 120 Hertz als Bildwiederholrate sowie der maximalen Helligkeit von 1.000 cd/m² (SDR) und 1.600 cd/m² (HDR).
0:27
iPadOS 18: So gut funktioniert Smart Script
Die großen Veränderungen sind dafür unter der Haube zu finden, von denen natürlich der M5-Prozessor die Hauptrolle einnimmt. Im Kontext der Kernzahl ändert sich hier grundsätzlich nichts:
- Apple führt das iPad Pro weiterhin in zwei Chip-Varianten: Nehmt ihr das Tablet mit 256 oder 512 GByte Speicher, führt der M5-Chip neun CPU-Kerne mit sich. Erst bei der Speichervariation mit einem TByte und mehr kommt der Vollausbau mit zehn CPU-Kernen zum Einsatz.
- Die GPU-Kerne bleiben indes bei zehn Stück stehen, sollen dafür aber ebenso wie der gesamte Prozessor an sich mit Leistungssteigerungen punkten. Gerade bei KI-Workloads will das neue iPad Pro in Einzelfällen sogar mehr als die doppelte Leistung bringen; genannt wird hier das Upscaling mit DaVinci Resolve.
Zudem feiern die hauseigenen C1X- und N1-Chips ihr iPad-Debüt. Die beiden Kommunikationschips für 5G, WLAN, Bluetooth und Threads kamen bereits im jüngst erschienenen iPhone 17 Air zum Einsatz. Mit dem Wechsel auf den N1-Chip kann das iPad Pro jetzt auch mit Wi-Fi 7 sowie Bluetooth 6 umgehen.
Mehr Arbeitsspeicher, geringere UVP
Zwar gibt es bei der reinen Kapazität kein Upgrade, dafür aber beim RAM: In der Basisvariante des iPad Pro sind – analog zur aktuellen iPhone-Generation – künftig 12 statt 8 GByte Arbeitsspeicher verbaut. Die höheren Speichervarianten können weiterhin auf 16 GByte RAM zurückgreifen.
Im Kontext des USB-C-Anschlusses gibt es ebenfalls Neuerungen zu beobachten:
- Über den Port könnt ihr künftig beim Anschluss externer Monitore auf 120 Hertz mit Adaptive Sync bei 4K-Auflösung zurückgreifen.
- Zudem soll euer iPad sich hierüber schneller laden lassen; Apple spricht von bis zu 60 Watt, was sich in einer Aufladung auf 50 Prozent innerhalb einer halben Stunde äußert.
- Apropos Akku: Neue Höchstwerte bei der Laufzeit gibt es nicht. Das iPad Pro 2025 soll weiterhin mit bis zu zehn Stunden im WLAN-Modus aufwarten können.
Die Vorbestellphase zum neuen iPad Pro 2025 startet ab sofort; mit den ersten Lieferungen möchte Apple zum 22. Oktober 2025 beginnen. Hier gibt es eine gute Nachricht: Gegenüber dem Vorgänger wurde die UVP des Basismodells um 100 Euro reduziert, sodass die neue Generation bei 1.099 Euro startet.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.