Apple M5 landet in MacBook, iPad und Vision Pro: Alle Ankündigungen im Schnelldurchlauf

Apple läutet den Herbst mit den ersten MacBooks und iPads ein, die auf den M5-Prozessor setzen. Die wichtigsten Änderungen zeigen wir euch im folgenden Schnelldurchlauf.

Apple startet die M5-Generation mit einem neuen MacBook Pro und einem neuen iPad Pro. Apple startet die M5-Generation mit einem neuen MacBook Pro und einem neuen iPad Pro.

Es hatte sich abgezeichnet, nun ist es offiziell: Apple schickt eine neue Generation des MacBook Pro sowie neue iPads ins Rennen. Wie erwartet steckt in beiden Modellreihen der M5-Chip als Prozessor, mit denen das Unternehmen natürlich die besten iPads und MacBooks aller Zeiten erreichen will.

Den genauen Aufbau des neuen M5-Prozessors haben wir in der zweiten Hälfte des folgenden Artikels für euch zusammengefasst – los geht‘s aber mit den zugehörigen Produktankündigungen, die Apple mit dem frischen Chip ins Portfolio bringt.

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MacBook Pro mit M5-Chip: 100 Euro günstiger, aber mit einem Haken

Einer der ersten Profiteure des neuen M5-Chips soll das MacBook Pro sein, das zeitgleich angekündigt wurde. Außerhalb des Prozessors nimmt Apple allerdings kaum Verbesserungen an der neuen Notebook-Generation vor; effektiv bleibt es bei den technischen Daten des Vorjahresmodells.

Dafür gibt es eine gute Nachricht mit einem Wermutstropfen: Das MacBook Pro 2025 ist im Hinblick auf die UVP 100 Euro günstiger als ihr direkter Vorgänger, lässt dafür aber auch das USB-C-Netzteil weg.

iPad Pro: Neues Apple-Tablet mit RAM-Upgrade

Etwas umfangreicher fallen da die Verbesserungen bei der neuen Generation des iPad Pro aus, denn neben dem neuen Prozessor spendiert Apple dem neuen Tablet gleich mehrere Upgrades.

  • So fällt unter anderem der Arbeitsspeicher in den beiden Basisvarianten höher aus: Statt bisher acht gibt es nun zwölf GByte RAM beim iPad Pro.
  • Zudem hält dank hauseigener Netzwerkchips der Support für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 Einzug, während der USB-C-Port mit zwei frischen Annehmlichkeiten für Aufmerksamkeit sorgen will.

Vision Pro: Auch Apples XR-Brille erhält den M5

Wir haben sie nicht vergessen: Apples Vision Pro erhält ebenfalls eine Neuauflage mit dem M5-Chip. Preislich beginnt die M5-Version bei 3.699 Euro mit 256 GByte Kapazität, die Endsumme richtet sich aber nicht nur nach dem Speicher, sondern auch nach potenziell notwendigem Zubehör wie einer Sehstärkenkorrektur.

Die großen Performanceverbesserungen der neuen Generation sollen mit der XR-Brille am meisten zu spüren sein, da hier nicht nur zehn Prozent mehr an Pixeln gerendert werden – auch die Bildwiederholrate soll bei den meisten Inhalten jetzt bei 120 Hertz liegen. Damit will Apple das Problem der »Motion Sickness« angehen, das einige Erstkäufer geplagt hatte.

Zudem will die neue Version der Vision Pro einen weiteren Kritikpunkt angehen: Das »Dual Band« genannte Kopfband umschließt jetzt nicht nur den Hinterkopf, sondern auch die Oberseite eures Kopfes. Damit sollte die XR-Brille angenehmer zu tragen sein, wie Apple verspricht.

Dank des überarbeiteten Kopfbands soll die neue Apple Vision Pro einfacher zu tragen sein. Dank des überarbeiteten Kopfbands soll die neue Apple Vision Pro einfacher zu tragen sein.

M5 als Star der Neuvorstellungen: Das kann der neue Apple-Chip

Rein schematisch ändert sich beim M5-Prozessor zunächst einmal nichts. Weiterhin kommt TSMCs 3-nm-Verfahren zum Einsatz; für den Fortschritt auf N2-Fertigung kam die neue Generation wohl schlicht zu früh. Auch die Kernzahl bleibt gleich: Jeweils zehn CPU- und GPU-Kerne finden auf dem Apple M5 Platz. Der Leistungssprung steckt dennoch in diesen Kernen, wie Apple in der Mitteilung betont.

So sollen die vier Performance-Kerne der CPU-Einheit die »weltweit schnellsten« sein und gegenüber der Vorgängergeneration bis zu 15 Prozent besser in Multithreading-Operationen sein. Weitere Benchmarks bleibt Apple allerdings schuldig.

Auch bei der GPU-Einheit des M5-Chips sind die Verbesserungen unter der Haube und nicht in den reinen Zahlen zu finden. Demzufolge verfügt jeder GPU-Kern nun über seine eigenen, dedizierten »Neural Accelerator«.

  • Dieser Neural Accelerator soll dafür sorgen, dass die »GPU-Spitzenrechenleistung« gegenüber dem M4 um ein Vierfaches ansteigen soll. Auch hier bleibt Apple aber genauere Werte schuldig.
  • Immerhin lässt das Unternehmen ein paar mögliche Anwendungsszenarien heraus, die von der Verbesserung profitieren sollen. Die lokale Ausführung großer Sprachmodelle wie WebAI soll ebenso wie Diffusionsmodelle in Apps einen ordentlichen Schub bekommen.
  • Apropos KI-Modelle: Auch die Neural Engine (NPU) bleibt bei den alten 16 Kernen, soll aber energieeffizienter arbeiten und insbesondere bei Funktionen unter Apple Intelligence ihren Wert zeigen.

So sieht das Schema des neuen Apple M5 aus. Gegenüber dem M4 verändert sich in diesem Kontext nichts. So sieht das Schema des neuen Apple M5 aus. Gegenüber dem M4 verändert sich in diesem Kontext nichts.

Mehr Speicherdurchsatz, mehr GPU-Leistung

Im Kontext des Arbeitsspeicher nimmt der Apple M5 punktuelle Verbesserungen vor. Je nach Modell habt ihr die Wahl zwischen 16, 24 und 32 GByte DDR5-RAM.

Es bleibt also bei denselben Kapazitäten, was gerade vor folgendem Hintergrund wichtig ist: Auch die Neural Engine bedient sich beim Arbeitsspeicher. Solltet ihr viel mit KI-Anwendungen hantieren, müsst ihr zwangsläufig ein Auge auf ausreichenden RAM haben. Immerhin steigt der Speicherdurchsatz dafür auf 153 GB/s,

Für die Mac-Spieler unter euch hat Apple indes gute Nachrichten in Bezug auf den M5-Prozessor parat:

  • Gegenüber der Vorgängergeneration soll die reine Grafikleistung um 30 Prozent ansteigen. Bei Raytracing-Berechnungen will man sogar 45 Prozent besser sein.
  • Zudem gibt es gegenüber der M1-Reihe einen Vergleichswert: Die neue Prozessorserie soll im Kontext der Grafikberechnungen etwa 2,5 Mal schneller als die erste hauseigene Chipserie sein.

Hierfür sorgen neue Shader-Einheiten, die auf undefinierte Art und Weise eine Verbesserung erlebt haben. Immerhin konkretisiert Apple beim M5 das dynamische Caching der GPU, mit dem kürzere Renderzeiten ermöglicht werden.

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