Social-Media-Gigant Meta enthüllt neues KI-Tool, das zu gefährlich für die Öffentlichkeit sein soll

Meta stellt eine Sprachgenerator-KI vor, die die Stimmen von Freunden und Familie imitieren kann und euch in sechs verschiedenen Sprachen sprechen lässt - allerdings ist das Risiko für Missbrauch wohl (zu) hoch.

Meta stellt ein neues KI-Tool vor, dass Stimmen von Freunden und Familie imitieren kann. (Bild: Meta) Meta stellt ein neues KI-Tool vor, dass Stimmen von Freunden und Familie imitieren kann. (Bild: Meta)

Meta hat mit Voicebox ein neues KI-Tool vorgestellt. Das Tool kann Text in Sprache zu wandeln und zwar mit der Stimme einer beliebigen Person. Laut dem Unternehmen soll das Feature vor allem Menschen mit Sehbehinderung helfen. Für solche Menschen könnte das Tool beispielsweise Textnachrichten vorlesen - und zwar in der Stimme des Absenders. Meta räumt allerdings ein: Das Risiko einer missbräuchlichen Verwendung der Voicebox besteht.

Voicebox hat drei Kernfunktionen

Laut Meta reicht ein zwei Sekunden langer Audio-Clip, damit die Voicebox eine Stimme zuverlässig imitieren kann. In dem Präsentationsvideo zeigt das Unternehmen, wie die das KI-Tool einen Satz in mehreren Sprachstilen und Stimmen wiedergeben kann. 

Zusätzlich beherrscht das neue KI-Tool sechs verschiedene Sprachen - nämlich: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Polnisch, Portugiesisch.

Es ist in der Lage, Texte in einer dieser sechs Sprachen in jeder beliebigen Stimme wiederzugeben. Meta will damit ermöglichen, dass mehr Menschen auf »natürliche« Art und Weise miteinander kommunizieren können, auch wenn sie nicht dieselbe Sprache sprechen. 

Ansonsten ist die Voicebox auch in der Lage, Sprachaufnahmen von Störgeräuschen, wie Hundebellen oder Autohupen, zu befreien. Meta beschreibt die Funktion, wie ein »Radiergummi für Audiobearbeitung«. 

Welches sind die Anwendungsgebiete von Voicebox? 

Der Internet-Gigant wird weder die neue Voicebox-App noch den Quellcode der Öffentlichkeit freigeben. Obwohl sie die neue Technologie besonders spannend finden und es viele verschiedene Anwendungsbereiche gibt, schätzen sie das Risiko für Missbrauch zu hoch ein. 

Stattdessen plant das Unternehmen den Text-to-Speech-Generator für NPCs im Metaverse, Sprachassistenten oder sogar in Stimmprothesen einzusetzen. 

Metas neues Tool ist nicht das Erste auf diesem Gebiet. Daher verwundert es schon etwas, dass das Unternehmen sein eigenes als zu riskant eingestuft hat. Wie findet ihr KI-Apps, wie die Meta Voicebox? Sind sie ein wichtiger technologischer Schritt vorwärts oder sind sie zu riskant, um sie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen? Schreibt uns eure Meinung dazu in die Kommentare! 

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