»Möge der Geist von Grayskull weiter scheinen« - Der He-Man-Schöpfer ist tot und Fans erinnern sich an ihre schönsten Momente mit Masters of the Universe

Roger Sweet, der Erschaffer von He-Man und Masters of the Universe, ist mit 91 Jahren verstorben. Jetzt zollen ihm Fans der Cartoons noch einmal Tribut.

Ohne Roger Sweet hätte es He-Man vielleicht nie gegeben - oder er hätte sehr anders ausgesehen. Ohne Roger Sweet hätte es He-Man vielleicht nie gegeben - oder er hätte sehr anders ausgesehen.

Der Spiel-Designer Roger Sweet hat die Kindheit von Millionen Menschen geprägt: Er hat He-Man und damit auch Masters of the Universe zu dem gemacht, als das wir sie heute kennen. Nun ist er nach langer Demenzerkrankung verstorben – mit 91 Jahren und laut seiner Ehefrau friedlich in einer Pflegeeinrichtung.

Zum Abschied erinnern sich Fans der Cartoons daran, was sein Werk ihnen bedeutet hat. 

He-Man als Star-Wars-Ersatz

Das Design des Helden mit Schwert, Brustplatte und dicken Muskeln stammt ursprünglich von Mark Taylor. Roger Sweet war damals Lead Designer beim Spielzeughersteller Mattel (kennt ihr zum Beispiel auch von Barbie). Der erste Design-Vorschlag landete auf seinem Tisch, nachdem Mattel abgelehnt hatte, Star-Wars-Actionfiguren zu produzieren. 

Star Wars wurde dann allerdings ein riesiger Erfolg und landete bei der Konkurrenz Hasbro, und so suchte der Mattel-Konzern nach einer marktstarken Alternative. Sweet setzte laut eigener Aussagen auf He-Man, weil dieser einen generischen Namen hatte und sein Design in alle möglichen Settings passte. 

Sweet wählte den Namen also ganz bewusst und entschied sich für die »Barbaren«-Version des ursprünglichen Designs. Außerdem entschied er, dass die originale He-Man-Actionfigur ein drehbares Hüftgelenk haben sollte. 

Video starten 2:44 Masters of the Universe: Im neuen Trailer treffen He-Man und Skeletor aufeinander, doch nur einer hat die Macht

Mit der TV-Serie He-Man and the Masters of the Universe kam dann der durchschlagende Erfolg, der die Popkultur der 1980er Jahre prägte. Über die Arbeit an He-Man und wie sich die Marke weiterentwickelte, schrieb Sweet 2005 ein Buch (zusammen mit dem Autoren David Wecker) namens »Mastering the Universe: He-Man and the Rise and Fall of a Billion-Dollar Idea«.

Fans von He-Man teilen in den sozialen Medien ihre liebsten Erinnerungen und Geschichten zum Franchise, das am 5. Juni 2026 mit einem neuen Film weitergehen soll. Natürlich mit den passenden Zitaten (»Rest in Eternia«) und Memes.

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Bei Reddit teilt ein User etwa, dass Sweet noch kurz vor seinem Tod ein Autogramm auf einen Fan-Comic geschrieben hat, nachdem er extra noch ein paarmal geübt hatte – seine Finger bereiteten ihm wohl schwere Probleme.

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Viele Fans fordern nun, dass der anstehende He-Man-Film eine ausdrückliche Widmung an Sweet und Mark Taylor enthalten soll.

Sweet war 40 Jahre lang mit seiner Frau Marlene verheiratet, die ihn bis zum Ende unterstützte, etwa mit einer GoFundMe-Kampagne, um seine Versorgung zu finanzieren, denn Sweet war an Demenz erkrankt und verbrachte seinen Lebensabend in einer Pflegeeinrichtung. Auch das sorgt bei vielen Fans für Kopfschütteln – dass ein ehemaliger führender Kopf eines so erfolgreichen Konzerns am Ende seines Lebens auf Spenden angewiesen war. Mattel hatte die Spendenaktion mit 5.000 US-Dollar unterstützt.

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