74 Prozent der Unternehmen setzen auf KI: Eine neu Studie stellt in Frage, ob sich das wirklich auszahlt

Laut der Studie ist der nächste Schritt, den effektiven Nutzen von KI nachzuweisen.

Viele Firmen können gar nicht sagen, ob sich ihre Investitionen in KI wirklich lohnen. (Bildquelle: Adobe Stockmaridownload, ClearConceptpeopleimages.com) Viele Firmen können gar nicht sagen, ob sich ihre Investitionen in KI wirklich lohnen. (Bildquelle: Adobe Stock/maridownload, ClearConcept/peopleimages.com)

Kaum ein Thema wurde und wird in den letzten Jahren so intensiv diskutiert wie KI. Einige sehen in der Technologie den größten Arbeitswandel seit der Industriellen Revolution.

Eine neue Studie zeigt nun, dass viele Unternehmen KI aktiv nutzen, aber gar nicht genau wissen, ob sich das überhaupt lohnt.

Häufig fehlende Kennzahlen bei KI

Die Studie stammt von der Berater-Firma »Plug and Play« und wurde mithilfe einiger der größten und erfolgreichsten Firmen und Start-ups der Welt erstellt. Im Zentrum des Reports steht dabei die Lücke zwischen der Nutzung und dem eigentlichen Nutzen von KI in Unternehmen.

So haben laut der Studie rund 74 Prozent aller Unternehmen KI bereits produktiv im Einsatz. Etwa die Hälfte dieser Unternehmen ist jedoch nicht in der Lage, den Return on Investment (ROI) ihrer KI-Initiativen nachzuweisen.

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Diese Erkenntnisse decken sich wohl mit den Eindrücken und Erfahrungen vieler Arbeitnehmer. In den vergangenen Jahren ging es gefühlt vielerorts vor allem darum, KI-Tools zu integrieren und zu entwickeln, unabhängig davon, ob sich das lohnt oder einen echten Vorteil bringt.

Mittlerweile dreht sich der Wind aber teilweise schon wieder. Microsoft hat etwa angekündigt, die vielen KI-Tools von Windows 11 künftig in einer App bündeln zu wollen.

Das Problem, auf das die Studie hinweist, ist allerdings nicht zwangsläufig, dass KI keinen Nutzen hat oder keine Produktivitätszuwächse ermöglicht. Es fehlt schlicht an den Kennzahlen und Werkzeugen, um diese Vorteile nachzuweisen.

Genau darin sehen die Autoren nun den wichtigsten nächsten Schritt. Unternehmen müssen Wege finden, um zu ermitteln, ob sich die Integration von KI auch wirklich lohnt oder wie sie lohnenswerter gemacht werden kann.


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Herausforderungen seien dabei etwa schon bestehende Verträge, die oft nur unzureichend ausgearbeitet seien. Viele Unternehmen hätten sich schon früh an einen Anbieter gebunden und könnten nun bei einem guten Angebot nicht so einfach wechseln, wie sie sich das vorstellen. Hindernisse beim Ausbau von Rechenzentren, etwa durch Widerstand der Bevölkerung, zwingen zudem dazu, die vorhandenen Kapazitäten effektiver zu nutzen als bisher.


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