Kontaktlos Bezahlen - Google-Pay-Bezahlservice in Deutschland gestartet

Der Google-Pay-Bezahlservice, mit dem Kunden in Geschäften über das Smartphone bezahlen können, ist in Deutschland gestartet. Allerdings ist der Dienst vorerst auf wenige Banken beschränkt.

von Sara Petzold,
27.06.2018 15:27 Uhr

Google Pay ist mit ausgewählten Kreditkarten ab sofort auch in Deutschland verfügbar.Google Pay ist mit ausgewählten Kreditkarten ab sofort auch in Deutschland verfügbar.

Google möchte deutsche Kunden mit dem neuen Bezahlservice Google Pay von den Vorteilen des kontaktlosen Bezahlens ohne Karte und Bargeld überzeugen. Dazu hat das Unternehmen jetzt in Kooperation mit einigen Banken den Service auch in Deutschland gestartet.

Mithilfe der entsprechenden Android-App können Besitzer eines Smartphones mit NFC-Chip ihr Gerät quasi als virtuelle Kreditkarte nutzen. Das Smartphone funktioniert dabei an Zahlterminals mit dem EMV-Kontaktlos-Standard genauso wie eine normale Geldkarte.

»Tokenization« als Sicherheitsmerkmal

Als Sicherheitsmerkmal setzt Google zwingend die sogenannte "Tokenization" voraus, über die anstelle der tatsächlichen Kartendaten eine einmalig verwendbare Zeichenkette an das Bezahlterminal ausgegeben wird.

Dabei speichert die App ein paar der Token im Voraus, damit sich Google Pay auch ohne Internetanbindung nutzen lässt. Wer Google Pay nutzt, muss sein Smartphone bis zu einem Betrag von 25 Euro nicht entsperren.

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Wie Heise berichtet, unterstützen derzeit allerdings nur eine Handvoll Banken Google Pay, weil eine Kooperation seitens des Geldinstituts mit Google zwingende Voraussetzung ist. Aktuell können Besitzer der folgenden Karten Google Pay nutzen:

  • Boon-Mastercard
  • Comdirect-Visa
  • Commerzbank-Mastercard
  • Commerzbank-Visa
  • N26-Mastercard

Sparkassen-Verband plant eigene Bezahl-App

Die LBBW/BW-Bank sowie Revolut haben die Zusammenarbeit mit Google für Google Pay bereits angekündigt. Im Gegensatz dazu hat der deutsche Sparkassen- und Giroverband der Kooperation mit dem US-Konzern bereits eine klare Absage erteilt, wie Golem berichtet. Stattdessen kündigte der Verband für Ende Juli/Anfang August eine eigene Bezahl-App an, die allerdings nur mit Girokarten funktionieren soll.

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Wer nicht über ein Konto bei den genannten Banken verfügt, kann über die Boon-Pay-App eine virtuelle Prepaid-Mastercard generieren und diese zum Zahlen via Google Pay verwenden. Die Boon-Kreditkarte kostet nach einer dreimonatigen Testphase 1,49 Euro pro Monat und lässt sich mit einer beliebigen anderen Kreditkarte oder per Lastschrift aufladen.

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