Warum ausgerechnet eine Decke beim Einschlafen während der Hitze hilft!

Sommer. Hitze. Im Schlafzimmer steht die Luft und es ist absurd warm. Ich kann da oft nur ganz schlecht einschlafen. Interessanterweise könnte genau da eine Decke die Lösung sein.

Ihrh könnt wegen der Hitze nicht schlafen? Ein einfaches Hilfsmittel klingt überraschend - eine Decke. Ihrh könnt wegen der Hitze nicht schlafen? Ein einfaches Hilfsmittel klingt überraschend - eine Decke.

Ich habe längst meine Decke aus dem Bezug herausgenommen und schlafe (wenn überhaupt) nur noch mit dem dünnen Stoffbezug. Es ist einfach zu heiß. Vor allem nachts habe ich da Probleme, denn wenn ich mich im eigenen Schweiß suhle und kein Lüftchen geht, dann kann ich einfach nicht schlafen. Wenn ich wiederum die ganze Nacht einen Ventilator laufen lasse, meldet sich da mein Hals.

Eine Lösung für dieses Problem ist überraschenderweise eine Decke.

Hier geht's zur Decke, die bei Hitze hilft!

Warum ich mich bei der Hitze trotzdem zudecken will

Ohne Decke schlafen klingt bei 28 Grad im Schlafzimmer zunächst nach logischer Konsequenz. Bei mir funktioniert das aber auch nur bedingt, denn das Gefühl einer Decke brauche ich schon, das ist reine Gewohnheit Ohne Decke fühlt sich das Einschlafen falsch an. Ich wurstel die gerne um mich herum.

Aber eine Decke bei Hitze klingt erstmal so sinnvoll, wie ins Wasser zu springen, um nicht nass zu werden. Wenn sich im Zimmer schon die Hitze staut, dann scheint ja genau noch eine Schicht zur Dämmung exakt das zu sein, was man nicht will. Richtig? Nein, in diesem Fall tatsächlich nicht.

Eine Decke, die kühlt? Das kann in der Nacht wirklich helfen! Eine Decke, die kühlt? Das kann in der Nacht wirklich helfen!

Aktuell steil im Trend sind aktuell nämlich sogenannte Kühldecken. Die - die Detektive unter euch ahnen es - soll tatsächlich für Kühlung sorgen. Aber wie genau kann das funktionieren?

So funktionieren Kühldecken ohne Strom

Die Art Kühldecke, die ich meine, besitzt keinen Stromanschluss oder Akku, keinen integrierten Lüfter und natürlich auch keinen lauten Kompressor. Sie senkt daher weder aktiv eure Körpertemperatur noch kühlt sie das Schlafzimmer herunter.

Stattdessen geht es hier um die Beschaffenheit des Stoffs mit einem angegebenen Q-Max-Wert von mehr als 0,45. Q-Max bedeutet vereinfacht, wie schnell ein Stoff beim Kontakt Wärme von einer wärmeren Oberfläche aufnehmen kann. Je höher der Wert ausfällt, desto kühler kann sich das Material beim ersten Hautkontakt anfühlen. Wissenschaftlich erfasst die Messung vor allem dieses unmittelbare Wärme- beziehungsweise Kältegefühl beim Berühren eines Textils.

Zur Klarstellung: Die Decke produziert keine Kälte. Sie nimmt zunächst Wärme von eurer Haut auf und verteilt sie über ihre Oberfläche. Liegt derselbe Bereich lange direkt am Körper, erwärmt er sich zwangsläufig. Dreht ihr euch um oder verschiebt die Decke, kann sich eine andere Stelle wieder deutlich kühler anfühlen. Und alleine das reicht beim Einschlafen oft schon, um sich wohlzufühlen.

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Lohnt sich eine Kühldecke für euch?

Wenn ihr abends zum Einschlafen eine Decke braucht, solltet ihr mal eine Kühldecke ausprobieren. Wenn ihr abends zum Einschlafen eine Decke braucht, solltet ihr mal eine Kühldecke ausprobieren.

Eine Kühldecke ist nun also keine schwarze Magie, aber sie hilft besonders denjenigen unter euch, die gerne etwas Stoff um sich haben, wenn sie schlafen. Dass sich etwas kühl anfühlt und auch etwas Wärme von eurem Körper abtransportiert, ersetzt keine Klimaanlage, kann aber das Quäntchen sein, das aus einem ekligen Hin- und Her-Wälzen ein angenehmen Einschlafen macht.

Noch ein Vorteil: Solche Decken sind im Vergleich zu Klimageräten echt günstig.

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