Meinen Gasgrill habe ich für den Winter eingemottet - bei meinem Lieblingsgrill startet die Saison jetzt erst so richtig!

Es ist Septbemer, die Temperaturen sinken. Meinen Gasgrill habe ich nun auch schon für den Winter fertiggemacht und in den Schuppen geschoben. Doch für meinen wahren Lieblingsgrill geht's jetzt erst richtig los!

Mein Gasgrill verabschiedet sich in den Winterschlaf, mein Lieblingsgrill legt jetzt erst so richtig los! Mein Gasgrill verabschiedet sich in den Winterschlaf, mein Lieblingsgrill legt jetzt erst so richtig los!

Diesen Sommer habe ich so viel gegrillt wie schon seit Jahren nicht mehr. Das hat zwei Gründe: Einerseits sind wir umgezogen und hier ist es nun deutlich schöner auf der Terrasse, zum anderen aber hat mein neuer Grill meine Liebe zum BBQ komplett neu entfacht. Das liegt vor allem daran, dass er anders ist als alle meine Grills zuvor.

Was ich mit ihm an Gerichten gezaubert habe, war einfach nur Bombe. Und gerade jetzt zur kalten Jahreszeit freue ich mich schon auf die vielen warmen Stunden, die er mir bereiten wird.

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Aktuell sind übrigens noch ein paar andere, spannende Grills im Sale, jetzt wo die Saison vorbei ist:

Tschüss, Gasgrill: Im Winter ist jetzt mein Geschmackskönig dran!

Gehen wir mal ein Jahr zurück: Wir schreiben den Sommer 2025 nach Christus. Ganz Gallien war schon lange nicht mehr von den Römern besetzt, dafür stehe ich vor meinem Gasgrill und haue zum hundertsten Mal Berner Würstle und einen Schweinenacken vom Metzger auf den Rost.

Irgendwie war meine Begeisterung zum Grillen eingeschlafen und mir fehlte die Motivation, mal wirklich etwas Neues auszuprobieren.

Jetzt schaut die Sache anders aus. In meinem Kopf spuken schon wieder zehn neue Rezepte, die ich ausprobieren will. Allesamt aber mit meinem neuen Grill.

Mein Gasgrill ist super, aber der Neue entfacht Leidenschaft

Einfach Temperatur einstellen und mein Grill macht den Rest. Entspannter und besser habe ich noch nie gegrillt. Einfach Temperatur einstellen und mein Grill macht den Rest. Entspannter und besser habe ich noch nie gegrillt.

Der Grill, mit dem ich meinem Burnhard Fred fremdgehe, ist ein sogenannter Pelletgrill - der Burnhard Flint. Anstatt mit Gas oder Kohle läuft er mit Holzpellets. Das klingt nach Arbeit, tatsächlich ist er aber der entspannteste und am einfachsten zu handhabende Grill, den ich je hatte.

Einerseits, weil er fast alles automatisch macht: Ich stelle die Temperatur an (80 bis 230°C, er schafft aber auch etwas mehr, ich habe schon 255°C in ihm gemessen) und der Grill macht den Rest: Er schiebt die Pellets aus dem Behälter in die Brennkammer und entzündet sie. Er hält dabei dank Fühler auch exakt die Temperatur, die ich will. Und das ist mitunter einer seiner größten Trümpfe.

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Warum der Pelletgrill geschmacklich meinen Gasgrill in die Tasche steckt

Der Gasgrill hat natürlich seine Vorteile: Er schafft viel höhere Temperaturen und die Hitze ist sofort da. Das ist klasse, wenn ich schnell meine Berner Würstle angrillen will. Geschmacklich aber würde ich jederzeit meinen Pelletgrill wählen. Und zwar aus genau zwei Gründen:

1. Holz, Rauch und echtes Räuchern - mit verschiedenen Holzsorten

Der Burnhard Flint produziert eine Menge Rauch. Wie intensiv es schmecken soll könnt ihr aber über verschiedene Hebel anpassen. Der Burnhard Flint produziert eine Menge Rauch. Wie intensiv es schmecken soll könnt ihr aber über verschiedene Hebel anpassen.

Beim Pelletgrill werden die Holzpellets verbrannt und es entsteht Rauch. Mein Grillgut wird also während des gesamten Grillvorgangs zusätzlich noch geräuchert. Dieser Rauch ist eine zusätzliche Geschmacksdimension in die ich mich dieses Jahr abgöttisch verliebt habe. Ob bei meinem Räucherlachs, Pulled Pork oder einfach nur Kartoffelecken: Es macht einfach MJAM!

Der Clou ist aber: Unterschiedliche Holzsorten erzeugen unterschiedlich intensiven Rauch. Hier meine Lieblingsbeispiele:

  • Apfelpellets: Mit ihnen habe ich gerade erst am vergangenen Wochenende wieder meinen berühmten Räucherlachs und Steckerlfisch gemacht – Leicht süßlich und eher mild.
  • Hickory-Pellets: Eher stärker in der Rauchnote, relativ herb, benutze ich meistens für Pulled Pork, Pulled Beef und Gerichte, wo ich eine starke Rauchnote haben will
  • Whiskey-Fass-Pellets: Jap, kein Schmu, es gibt Pellets aus alten Whiskey-Fässern, die zumeist aus Eiche gemacht sind. Die liegen bei mir aktuell noch im Lager, da ich mir noch unschlüssig bin, welches Gericht ich damit machen will. Vielleicht ein Brisket?
  • Mesquite: Der Rauch-Dampfhammer. Mesquite gilt als eines der stärksten Hölzer zum Räuchern, habe ich persönlich aber noch nicht ausprobiert. Wird aber im Winter kommen!
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2. Long-Jobs sind plötzlich einfach - und sooo lecker!

Bei alledem ist mein Pelletgrill gleichzeitig so simpel und genügsam, dass selbst Gerichte wie Pulled Pork, Pulled Beef, mein Räucherlachs, Steckerlfisch, Burnt Bellly Ends oder ein Brisket absolut keine Hürde mehr sind. Im Gegenteil: Es ist fast schon kinderleicht. Egal, was ich bisher probiert habe, es hat super funktioniert. Oftmals heißt es einfach nur: Marinieren, auf den Smoker hauen, ein paar Stunden liegen lassen, mal nachgucken und evtl. nachjustieren - fertig.

Ich bin zwar kein guter Fotograf bei Essensangelegenheiten, aber hier seht ihr meinen marinierten Räucherlachs, bevor er in den Flint wanderte. Ich bin zwar kein guter Fotograf bei Essensangelegenheiten, aber hier seht ihr meinen marinierten Räucherlachs, bevor er in den Flint wanderte.

Gerade erst letzten Samstag habe ich wieder meinen Räucherlachs gemacht. Am Vorabend mariniert, über Nacht offen im Kühlschrank ziehen lassen, dann auf den Rost gehauen und gewartet, bis die Kerntemperatur der integrierten Fleischthermometer bei 58°C angekommen ist. Fertig war der butterzarte Lachs mit echtem Raucharoma.

Wintergrillen mit dem Pelletsmoker: Easy peasy!

Jetzt naht die kalte Jahreszeit und mein Gasgrill verschwindet im Schuppen. Ich habe aber schon viele Pläne für meinen geliebten Pelletgrill. Das Schöne ist ja gerade, dass ich dabei selbst gar nicht viel am Grill herumstehen und mir die Füße abfrieren muss. Die meiste Arbeit spielt sich innen ab, wenn ich meine Marinade mache.

Außerdem passt das Raucharoma gefühlt perfekt zu der kalten Jahreszeit. Es hat einfach etwas Wärmendes, wenn man innen sitzt, während draußen in der Kälte der Smoker läuft.

Mein Pelletgrill begeistert mich da einfach so sehr, weil er die für mich perfekte Kombi ist: Einfach, pflegeleicht und unfassbar lecker. Selbst meine ersten Versuche gelangen mir erstaunlich gut. Und auch der Pelletverbrauch hält sich bisher echt in Grenzen. Klar, im Winter braucht er etwas mehr, aber sei's drum. Bei dem Geschmack ist es mir das wert. Zumal die Pellets auch echt relativ günstig sind.

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