Wenn ihr euch einen neuen PC in Eigenregie zusammenstellt, sind je nach Gehäuse bereits einige Lüfter für adäquaten Airflow vorinstalliert. Zusätzlich dazu haben die meisten Cases noch genug Platz, um weitere 120-/140-Millimeter-Fans reinzupacken.
Manche tauschen diese Lüfter komplett aus, um für mehr RGB-Beleuchtung zu sorgen; andere installieren eine schicke AIO-Wasserkühlung mit zwei bis drei eigenen Lüftern an die Oberseite.
Und dann gibt es den Reddit-Nutzer FireNinja743, der die Frage »Wie viele Lüfter passen eigentlich in so einen PC« offenbar einfach mit »Ja« beantwortet.
In der PCMR-Community zeigte dieser nämlich Bilder seines Rechners, der mit exorbitanten 18 (in Worten: achtzehn) Lüftern auch im Duden als Paradebeispiel für Kabelsalat geführt werden könnte.
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Mit genau diesem Problem wendet sich FireNinja743 an die Community: Sind so viele Kabel überhaupt noch organisierbar? Seine »Konfiguration« sieht nämlich wie folgt aus:
- 6 Lüfter für die Wasserkühlung (Push-Pull-Konfiguration)
- 3 Lüfter an der Front
- 3 Lüfter an der Seite
- 2 Lüfter am Boden
- 1 Lüfter auf der Rückseite
- 1 Lüfter für den RAM
- 1 Lüfter lose im Gehäuse
- (plus vermutlich der Netzteillüfter, um auf die genannten 18 zu kommen)
Das Resultat ist ein massiver Kabelsalat auf der Rückseite. Für die meisten Kommentare ist die Sachlage eindeutig: »Mach um Himmels willen die Tür zu und schau einfach nie wieder hin« ist da noch die höflichste Variation der Empfehlungen.
Wenn ihr richtige Tipps für Kabelmanagement sucht, hat mein Kollege Linh für euch ein paar clevere Tricks für einen aufgeräumten PC zusammengestellt:
Tipp aus der GS-Community: Wer tatsächlich so viele Lüfter verbauen möchte, muss sich heutzutage nicht mehr mit hunderten Kabeln quälen. GS-User Myrrdhin verweist in den Kommentaren auf magnetische Lüfter mit Steckverbindungen, in der Fachsprache Daisy-Chain genannt.
Das Prinzip ist simpel: Statt dass jeder Lüfter zwei eigene Kabel quer durch das Gehäuse zieht, werden die Lüfter wie Lego-Steine direkt aneinandergesteckt und leiten Strom und Signale weiter. Am Ende führt nur noch ein einziges Kabel aus der ganzen Lüfter-Gruppe zum Anschluss. Das dürfte bei 18 Lüftern gut und gerne 30 Kabel einsparen.
Warum hat FireNinja743 allerdings überhaupt so viele Lüfter in seinem Rechner, die zum Teil nicht einmal frische Luft ansaugen respektive als Exhaust-Fans integriert sind?
Weil er's kann: Eigenen Angaben zufolge hatte der Nutzer noch ein paar Lüfter übrig – und er hätte das Gehäuse ja gekauft, also nutze er auch das komplette Gehäuse.
Immerhin meint der Reddit-Nutzer, dass der PC-Aufbau so »funktioniert«, wenngleich wir uns nur schwer vorstellen können, dass dieser auch funktional ist.
Dazu passt auch die Beschreibung von FireNinja743 zu den Geräuschen, die sein Rechner beim Hochfahren macht: Es klingt wie ein »sinkendes U-Boot, das kurz vor der Implosion steht«.
Und wie viele Lüfter stecken in eurem PC? Vertraut ihr auf den vorgegebenen Airflow eures Gehäuse oder helft ihr mit zusätzlichen Fans nach? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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