Nachdem die OLED-Technologie mittlerweile den TV-Markt dominiert, warten Experten mittlerweile schon auf die nächste Technik, die noch besser sein soll.
LG zeigt jetzt aber, dass auch bei OLED das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist, und will mit einer neuen Fertigungstechnik in quasi allen Kategorien nochmal einen drauflegen.
OLEDs sollen heller, langlebiger und vielleicht auch günstiger werden
OLED ist nach wie vor der Goldstandard, wenn es um die Bildqualität im Heimkino geht. In den vergangenen Jahren wurde die Technologie stetig weiterentwickelt, sodass anfängliche Probleme wie Burn-in oder die niedrige Spitzenhelligkeit kaum noch relevant sind.
LG Display, also der Display-Hersteller, der einen Großteil der Panels auf dem Markt produziert, hat jetzt ein komplett neues Fertigungsverfahren für OLED-Panels vorgestellt.
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Creator Original: LG stellt neuen Bildmodus für OLED-TVs vor
Hinter dem flippigen Namen »FLiPP« verbirgt sich das weit weniger flippige »FMM-Less innovative Pixel Patterning«. »FMM« steht dabei für »Fine Metal Mask« und ist einer der Gründe, warum OLED-TVs so teuer sind.
Bisher werden die organischen Materialien der OLED-Panels nämlich durch eine feine Metallmaske wie durch eine Schablone auf das Display-Substrat aufgedampft. Diese Metallmasken sind teuer, verschleißen recht schnell und haben bei großen Displays das Problem, dass sie sich unter ihrem eigenen Gewicht verbiegen.
Mit »FLiPP« kann LG Display jetzt auf diese Metallmasken verzichten. Das dürfte die Herstellungskosten drastisch senken, gerade bei besonders großen Displaygrößen. Derzeit kosten OLED-TVs jenseits der 80 Zoll oft 3.000 Euro aufwärts. Das könnte sich durch die neue Technik ändern.
Weitere Vorteile: Wie der Hersteller berichtet, sorgt die neue Fertigungstechnik aber nicht nur für niedrigere Kosten, sondern ermöglicht auch eine 1,6-fach höhere Helligkeit, eine 2,4-fach längere Lebensdauer und einen um 13 Prozent niedrigeren Energieverbrauch.
Im besten Fall werden OLEDs demnächst also heller, langlebiger, energieeffizienter und günstiger. Wann es soweit ist und ob sich die Versprechen tatsächlich erfüllen, muss allerdings abgewartet werden.

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