Windows 10 Mai Update - Früher Wechselzwang für ältere Versionen?

Wer Windows 10 aktuell noch in Version 1803 (oder älter) betreibt, könnte früher als bisher angenommen von Microsoft zu einem Wechsel gedrängt werden.

von Sara Petzold,
23.06.2019 19:17 Uhr

Windows 10 Nutzer, die ihr Betriebssystem noch in Version 1803 oder älter verwenden, müssen bald zwangsläufig auf Version 1903 updaten.Windows 10 Nutzer, die ihr Betriebssystem noch in Version 1803 oder älter verwenden, müssen bald zwangsläufig auf Version 1903 updaten.

Mit Windows 10 Version 1903, sprich dem aktuellen Mai-Update für das Betriebssystem, lockert Microsoft teilweise die Update-Bedingungen und eröffnet Nutzern die Möglichkeit, Feature-Updates über einen längeren Zeitraum hinauszuzögern.

Trotzdem können sich Windows-10-Nutzer nicht unendlich lange einem neuen Feature-Update verweigern - die Installation lässt sich maximal 18 Monate hinauszögern.

Der offizielle Support-Zeitraum für Version 1803 läuft bis zum 10. November 2019. Es könnte aber sein, dass Nutzer älterer Versionen bereits früher wechseln müssen.

Dazu passt auch ein Hinweis auf der Microsoft-Seite zu den Lebenszyklen. Dort heißt es, dass Versionen »möglicherweise automatisch vor dem Support-Ende der aktuellen Version« installiert werden.

Zwangs-Update per KI?

Wer manuell die Suche nach Updates startet, kann zu Version 1903 wechseln. Früher oder später wird der Wechsel aber wohl automatisch passieren.Wer manuell die Suche nach Updates startet, kann zu Version 1903 wechseln. Früher oder später wird der Wechsel aber wohl automatisch passieren.

Microsoft hat mittlerweile offiziell angekündigt (via Wccftech), dass der Update-Prozess für Version 1803 auf Version 1903 begonnen habe, wobei die Beschreibung durchaus nach einem automatisierten Wechsel klingt:

"Wir beginnen jetzt damit, den Machine-Learning-basierten Verteilprozess aufzubauen und zu trainieren, der Geräte updaten wird, die mit dem April 2018 Update laufen sowie mit früheren Versionen von Windows 10, um sicherzustellen, dass wir diese Geräte unterstützen und mit den neusten Updates, Sicherheits-Updates und Verbesserungen versorgen können."

Derzeit bleibt allerdings unklar, wie Microsoft genau bei diesem Verteilprozess vorgehen wird - und wann er welche Rechner trifft.

Denkbar wäre etwa ein Pop-Up mit einer entsprechenden Ankündigung wenige Tage vor der geplanten Installation. Ähnliche Hinweise zum kostenlosen Wechsel zu Windows 10 sind bei Erscheinen des Betriebssystems vor knapp vier Jahren aber nicht grade auf Gegenliebe gestoßen.

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