Mini-Laptops - AMD betrachtet Netbooks mit Argwohn

Pat Moorhead, Vizepräsident im Bereich Advanced Marketing bei AMD, hat erklärt, dass AMD den Bereich der Mini-Notebooks weiterhin abwartend betrachtet und deswegen auch noch keine offiziellen Ankündigungen für einen eigenen entsprechenden Prozessor gemacht habe.

von Georg Wieselsberger,
11.08.2008 16:56 Uhr

Pat Moorhead, Vizepräsident im Bereich Advanced Marketing bei AMD, hat erklärt, dass AMD den Bereich der Mini-Notebooks abwartend betrachtet und deswegen auch noch keine offiziellen Ankündigungen für einen eigenen entsprechenden Prozessor gemacht habe. Die Tatsache, dass viele Netbook-Modelle veröffentlicht werden, scheine darauf hinzuweisen, dass der Markt wachse, aber wenn man mit den Herstellern spreche, seien diese in gewisser Weise verängstigt, so Moorhead. Es gehe die Angst um, dass die Netbook-Verkäufe dem Absatz der leistungsfähigeren Geräte schaden, der Gesamtmarkt also nicht wächst. Damit würde man den Kunden nur langsamere Geräte für weniger Geld anbieten, was weder für die Kunden, noch die Hersteller oder den Handel gut wäre. Auch Marktforscher sehen diese Gefahr, halten sie jedoch für weniger groß, da die Preise für leistungsfährigere Laptops fallen würden. Damit würden in Endeffekt die Netbooks wieder verdrängt.

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