Nachdem Motorola sich jahrelang auf Flip-Smartphones konzentriert hat, meldet sich die Firma diese Woche mit dem brandneuen Razr Fold auf der MWC in Barcelona zurück.
Es ist das erste Modell der Familie, das im Buchformat und nicht im Klapphandy-Design auf den Markt kommt.
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Die wichtigsten technischen Daten
Angetrieben wird das Smartphone von einem Snapdragon 8 Gen 5, dem je nach Ausstattung 12 GB oder 16 GB LPDDR5X RAM und zwischen 256 GB und 1 TB Speicher zur Verfügung stehen.
Das Außendisplay misst 6,6 Zoll, während sich im Inneren ein 8,1 Zoll (ca. 21 cm) großer 2K-LTPO-Bildschirm entfaltet. Motorola gibt hier eine Spitzenhelligkeit von 6200 nits an. Im Vergleich zu Samsungs Galaxy Z Fold 7 liegt sie damit mehr als doppelt so hoch.
Auch beim Akku kann das neue Motorola-Handy zumindest auf dem Papier überzeugen. Mit 6.000 mAh und einer Ladegeschwindigkeit von 80 W kabelgebunden und 50 W kabellos lässt es das Google Pixel Fold und auch Samsungs Falthandy weit hinter sich.
Neuer Spitzenreiter bei der Kamera
Bei den Kameras setzt Motorola auf drei 50-Megapixel-Sensoren auf der Rückseite des Falthandys.
- Die Hauptkamera nutzt den Sony LYTIA 828 Sensor und soll Motorolas größter jemals verbauter 50-MP-Sensor sein.
- Die Teleobjektiv-Kamera verwendet den Sony LYTIA 600 Sensor und unterstützt dreifachen optischen Zoom.
- Die Ultraweitwinkelkamera hat ein 122 Grad Sichtfeld und bietet Makro-Funktionen.
- Die Selfie-Kamera bietet innen 32 Megapixel und außen 20 Megapixel.
Im Benchmark auf Dxomark konnte sich Motorola mit den verbauten Kameras deutlich von der Falthandy-Konkurrenz absetzen. Das Razr Fold belegt hier mit 164 Punkten den ersten Platz vor Honors Magic V5 mit 150 Punkten und dem Samsung Galaxy Z Fold7 mit 145 Punkten.
Im Benchmark aller Handy-Modelle belegt Motorola als erstes Falthandy den achten Platz. Spitzenreiter ist hier nach wie vor das Huawei Pura 80 Ultra mit 175 Punkten.
Software und Support
Motorola verspricht sieben Jahre Updates der Android-Version sowie Sicherheitsupdates. Das neue Falthandy unterstützt zudem den Moto Pen Ultra, einen Eingabestift, dessen Batterie für einen ganzen Tag reichen soll.
Auch KI soll bei dem neuen Handy eine zentrale Rolle spielen. Motorola hebt drei KI-Funktionen hervor:
- Catch Me Up: Erstellt Zusammenfassungen der wichtigsten Benachrichtigungen.
- Pay Attention: Echtzeit-Mitschriften von Gesprächen.
- Kamera-Funktionen: Für verbesserte Bildqualität und Objekterkennung.
Nutzer können zudem auf eine Reihe von populären KIs, wie Microsoft Copilot, Google Gemini oder Perplexity AI zugreifen.
Die technischen Daten des Razr Fold
| Betriebssystem | Android 16 |
| Chip | Snapdragon 8 Gen 5 |
| Arbeitsspeicher | 12 GB oder 16 GB |
| Interner Speicher | 256 GB / 512 GB / 1 TB |
| Display Außen | 6,6 Zoll, 165 Hz, 6000 nits Spitzenhelligkeit |
| Display Innen | 8,09 Zoll, 120 Hz, 6200 nits Spitzenhelligkeit, HDR10+ |
| Hauptkamera | 50 MP Sony LYTIA f/1.6, OIS |
| Ultrawide-Kamera | 50 MP (122 Grad Sichtfeld, Makro) |
| Telekamera | 50 MP Sony LYTIA 600 (3x optischer Zoom, 100x Super Zoom, OIS) |
| Selfie-Kameras | 32 MP außen, 20 MP innen |
| Akku / Laden | 6000 mAh / 80W Laden mit Kabel, 50W kabellos |
| Schutzklasse | IP49 |
| Abmessungen | 144.46 x 160.05 x 4.55 mm |
| Gewicht | 243 Gramm |
| Preis | Ab 1.999 Euro |
Das Razr Fold soll ab dem 15. Mai für einen Preis von rund 2.000 Euro in den Handel kommen.
Falls ihr herausfinden möchtet, welcher Handy-Typ zu euch passt, hilft euch unser Guide zu dem Thema mit Sicherheit weiter.
Motorola setzt die Konkurrenz vor allem bei den Kameras, dem Akku und dem Bildschirm unter Druck. Abzüge müssen potenzielle Käufer bei der Schutzklasse und beim Gewicht machen.
Wie sich das neue Falthandy von Motorola in der Praxis schlagen wird, müssen ausführliche Tests noch zeigen.
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