OLED-Displays in Gaming-Monitoren sind längst nichts Besonderes mehr. Um heute für Aufsehen zu sorgen, muss man schon echte Innovation an den Start bringen, und genau das hat LG mit ihrem neusten Modell getan. Die neue Technik hört auf den Namen Tandem-OLED
und beschreibt plump dahergesagt eine zweite Schicht aus organischen LEDs, die für einen gewaltigen Sprung in einem der wichtigsten Aspekte eines Monitors sorgt: der Farbsättigung.
Was 5K2K und Tandem-OLED für euer Setup bedeuten
In diesem Artikel möchte ich euch vom neuen LG UltraGear evo GX9 berichten, dem weltweit ersten 5K2K-OLED-Gaming-Monitor mit satten 39 Zoll Diagonale, der auf der CES 2026 völlig zu Recht in der Kategorie Computer Hardware ausgezeichnet wurde.
Was genau bedeutet 5K2K eigentlich für euch im Alltag? Im Grunde reden wir hier über eine gigantische Auflösung von 5.120 x 2.160 Pixeln im extrabreiten 21:9-Format. Durch das geschwungene Curved-Display (1.500R) schmiegt sich der Monitor quasi eurem Sichtfeld an und lässt euch voll und ganz in eurem Lieblingsspiel versinken.
Ihr bekommt etwa 33 Prozent mehr Bildfläche als bei einem klassischen 32-Zoll-4K-Display. Mit einer unglaublichen Pixeldichte von 143 PPI (Pixel per Inch) sind nicht nur eure Spiele unfassbar detailliert, sondern auch die Schriftschärfe im Windows-Alltag ist absolut makellos, was bei älteren OLEDs oft noch ein Problem war.
Tandem-OLED der 4. Generation einfach erklärt
Kommen wir zu einem echten Technik-Meilenstein im Jahr 2026, den ihr unbedingt auf dem Schirm haben solltet und dem mein Kollege und Monitor-Experte Lorenz schon seit geraumer Zeit entgegenfiebert. Der Monitor nutzt ein Tandem-OLED der 4. Generation, was bedeutet, dass das Konstrukt aus verschieden farbigen Schichten um eine weitere Leuchtschicht ergänzt wurde.
Sichert euch hier LGs neuen Tandem-OLED-MonitorInsgesamt verfügt dieser neue denn so erklärt sich auch die massive Spitzenhelligkeit von 1.500 Nits. Gleichzeitig behaltet ihr die typischen OLED-Vorteile: Jeder einzelne Pixel leuchtet selbst und kann bei schwarzen Bildinhalten komplett abgeschaltet werden, was euch perfekte Schwarzwerte und grenzenlose Kontraste nach dem VESA DisplayHDR True Black 500 Standard beschert.
Dual-Mode und KI-Upscaling: Die aktuellen Technik-Trends perfekt integriert
330 Hz oder volle 5K2K-Pracht? Ihr habt die Wahl
Ihr zockt nicht nur kinoreife Story-Games mit epischer Grafik, sondern auch blitzschnelle eSports-Shooter wie Counter-Strike oder Valorant? Dann werdet ihr das Dual-Mode-Feature absolut lieben. Mit nur einem Knopfdruck wechselt ihr von der vollen 5K2K-Auflösung bei flüssigen 165 Hz zu einer WFHD-Auflösung mit 2560 x 1080 Pixel, profitiert dann aber von einer wahnwitzigen Bildwiederholrate von 330 Hz.
In meinen Augen ist das die perfekte Eierlegende Wollmilchsau für Enthusiasten, die sich bei der Wahl des Monitors nicht auf ein einziges Genre festlegen wollen. Keine Grafikkarte der Welt könnte einem Monitor gerecht werden, der so viele Pixel und Hertz gleichzeitig darstellen kann. Ein Monitor, der zwischen beiden Extremen hin- und herschalten kann, ist also kein Kompromiss, sondern der einzig sinnvolle Weg, derartige Spezifikationen überhaupt bezahlbar zu machen.
Gepaart mit der extrem niedrigen Reaktionszeit von 0,03 Millisekunden (Grey-to-Grey), also der Zeit, die ein Pixel für den Farbwechsel benötigt, habt ihr bei schnellen Bewegungen absolut keine Schlieren oder Ghosting.
Sichert euch hier LGs neuen Tandem-OLED-MonitorJa, dieser Monitor "hat KI" – aber es ist tatsächlich mal sinnvoll
Der Monitor bietet ein integriertes KI-Upscaling, was bedeutet, dass die KI-Software im Hintergrund niedriger aufgelöste Inhalte hochrechnet, damit sie auf dem gigantischen 5K2K-Panel trotzdem gestochen scharf aussehen und nicht verwaschen wirken. Bisher kannte ich diese Technik nur von High-End-TVs. Fernseher haben nun mal ein größeres Publikum und immer wenn wir Spieler die Innovationen auch in unsere Gaming-Monitore implementiert bekommen, ist das für mich ein Grund zur Freude.
Auch bei den Anschlüssen seid ihr für die nächsten Jahre gut gerüstet, denn LG verbaut endlich DisplayPort 2.1 (UHBR 20). Dieser neue Standard liefert euch genug Bandbreite, um die enorme Datenmenge der hohen Auflösung und Bildrate ohne spürbaren Qualitätsverlust zu übertragen, während ihr über den USB-C-Port euren Laptop direkt mit satten 90 Watt Ladeleistung versorgen könnt.
Damit ihr bei all den schwärmerischen Erklärungen auch die nackten Fakten griffbereit habt, gibt es hier für euch eine schnelle Übersicht der wichtigsten Spezifikationen:
- Display: 39 Zoll 5K2K-OLED (5.120 × 2.160 Pixel), 143 PPI
- Panel-Technologie: Tandem-OLED der 4. Generation
- Helligkeit: 1.500 cd/m² Spitzenwert, VESA DisplayHDR True Black 500
- Farbabdeckung: DCI-P3 99.5% (typisch)
- Dual-Mode: 5K2K bei 165 Hz ↔ WFHD bei 330 Hz
- Reaktionszeit: 0,03 ms (GtG)
- Anschlüsse: DP 2.1 (UHBR 20), HDMI 2.1, USB-C (90W Power Delivery)
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