Wer denkt sich schon etwas Böses, wenn man gebrauchte Spiele kauft? Man spart Geld und bekommt trotzdem das gewünschte Spieleerlebnis für die entsprechende Konsole. Alles kein Problem, richtig? Naja, fast.
Ein Nintendo-Switch-2-Nutzer erlebte, dass es auch anders geht: Nach dem Kauf gebrauchter Spiele wurde seine brandneue Switch 2 gesperrt. Der Grund: Die Spiele galten als Raubkopien. (via Tomshardware)
Das Problem mit Second-Hand-Spielen
Der Reddit-Nutzer dmanthey kaufte vier gebrauchte Switch-1-Titel über Facebook Marketplace, um sie auf seiner Switch 2 zu spielen. Nach dem Einlegen in die Switch 2 und den entsprechenden Updates wartete am nächsten Tag eine böse Überraschung:
Die Konsole war gebannt. Heißt: kein Zugang zu Online-Services und keine Downloads bereits gekaufter Spiele möglich.
Link zum Reddit-Inhalt
Nintendo hatte die Konsole gesperrt, weil die Spiele als Raubkopien identifiziert wurden.
Als der Spieler den Bann am nächsten Tag bemerkte, meldete er sich direkt beim Kundenservice von Nintendo. Glücklicherweise hat die Firma den Bann zurückgenommen, doch dafür musste dmanthey Facebook Marketplace-Listings und Fotos der physischen Spiele hochladen.
Erst danach wurde seine Switch 2 wieder freigegeben.
Laut dmanthey war der Prozess schmerzlos und schnell
.
Warum passiert das?
Das Problem liegt in der Art, wie Betrüger vorgehen:
So funktioniert der Betrug:
- Ein Verkäufer kopiert Spiel auf eine microSD-Express-Card.
- Das Original-Cartridge wird als
gebraucht
verkauft. - Beide Kopien haben dieselbe Identifikationsnummer.
- Nintendo erkennt doppelte Nutzung weltweit.
- Die Konsole wird automatisch gesperrt.
Nintendo schützt so seine Urheberrechte und schreckt potenzielle Piraten ab.
1:04:42
Zwei Wochen Switch 2: Hype oder Fehlkauf?
Hat er nur Glück gehabt?
Am Ende bleibt die Frage, ob Nintendo so kulant reagiert hätte, wenn es kein offizielles Listing auf Facebook gegeben hätte. Immerhin kann man einen offiziellen Kauf nicht immer nachweisen, zum Beispiel wenn man etwa auf dem Flohmarkt oder einfach bei einem Freund kauft.
Tipp für Käufer: Nur bei vertrauenswürdigen Händlern kaufen und bei verdächtigen Angeboten lieber die Finger davon lassen.
Jetzt seid ihr dran: habt ihr schonmal etwas Ähnliches erlebt? Wie seid ihr mit der Situation umgegangen? Schreibt es in die Kommenatre!
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