Nothing möchte wohl sein Ökosystem ausbauen – nach Handys und Kopfhörern soll 2027 ein komplett neues Produkt dazukommen

2027 soll Nothing laut einem aktuellen Bericht erstmals eigene Smart Glasses auf den Markt bringen.

Nothing soll an Smart Glasses arbeiten. (Bild: Nothing und Ray-BanMeta) Nothing soll an Smart Glasses arbeiten. (Bild: Nothing und Ray-Ban/Meta)

Die in London ansässige Tech-Firma Nothing hat sich in den vergangenen Jahren einen Namen als Hersteller von spannenden Smartphones und Kopfhörern gemacht. Laut einem Bericht sollen 2027 die ersten Smart Glasses des Unternehmens folgen.

Smarte Brille aus London

Smart Glasses sind spätestens seit dem Release der Ray-Ban Meta wieder ein wachsender Trend. Mittlerweile sollen auch Samsung und Apple an solchen Brillen arbeiten. Google hat seine Android XR sogar schon 2025 vorgestellt.

Video starten 11:13 Nothing 4a Pro im Test: So ein Handy habe ich schon viele Jahre nicht mehr gesehen

2026 und 2027 dürften also gleich mehrere Modelle auf den Markt kommen, die das gute alte Nasenfahrrad mit smarten Features und KI ausstatten. Laut Bloomberg wird auch bei Nothing schon intensiv an Smart Glasses gearbeitet, die ebenfalls 2027 erscheinen sollen.

Carl Pei, der CEO von Nothing, hat im Herbst 2025 seine Vision für das Unternehmen vorgestellt und dabei explizit die Erweiterung des Portfolios auf andere Produktkategorien wie eben Smart Glasses erwähnt.

Laut dem Bericht soll die erste smarte Brille des Herstellers mit Kameras, Mikrofonen und Lautsprechern ausgestattet sein. Die Rechenleistung soll von einem ständig verbundenen Smartphone und aus der Cloud stammen.

Diese Beschreibung klingt nach einem Konkurrenten für die Ray-Ban Meta, aber nicht direkt für die Ray-Ban Meta Display, die eben auch über ein eingebautes Farbdisplay in einer der Linsen verfügt.

Eine Besonderheit, mit der Nothing stark aus der Masse der Tech-Hersteller heraussticht, ist das einzigartige Design der Geräte. Oft kommen dabei transparente Flächen, die einen Blick auf das Innenleben ermöglichen, sowie LEDs zum Einsatz.

Diese Design-Philosophie soll sich auch in den Smart Glasses widerspiegeln. Während andere Hersteller also vor allem Designs anstreben, denen man ihren Tech-Hintergrund nicht unbedingt ansieht, könnte Nothing erneut einen anderen Weg einschlagen.

Das Design ist auch eine der großen Stärken der Nothing-Smartphones. Was das aktuelle Phone 4a sonst auf dem Kasten hat, hat Marinus im ausführlichen Test für euch herausgefunden.

Bisher hat Nothing sich nicht zu den Gerüchten rund um die Smart Glasses geäußert. Es handelt sich also bisher um unbestätigte Berichte. Die lassen zudem noch eine Reihe von Fragen offen, etwa nach dem Datenschutz und dem Preis der Geräte, offen.

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