OpenAI-Mitarbeiter werden für mehr Geld abgeworben als einst Ronaldo – Arbeitgeber reagiert mit Überraschungsurlaub

OpenAI reagiert mit ungewöhnlichen Methoden auf die Abwerbung von Mitarbeitern durch Meta. Viele sollen für eine Woche in den Urlaub gehen.

Sam Altman und Mark Zuckerberg befinden sich momentan im Zwist. (Bildquelle links und rechts: Wikimedia Commons) Sam Altman und Mark Zuckerberg befinden sich momentan im Zwist. (Bildquelle links und rechts: Wikimedia Commons)

Anfang des Monats behauptete Open AI-Chef Sam Altman, dass Meta mehrere Entwickler für bis zu 100 Millionen Dollar Antrittsprämie von dem KI-Unternehmen abgeworben haben soll. Sie sollen zukünftig in Mark Zuckerbergs »Superintelligence Lab« forschen und entwickeln.

Zum Vergleich: Der Betrag liegt über der Ablösesumme für Cristiano Ronaldo, als er 2009 von Manchester United zu Real Madrid gewechselt ist.

Am Samstag reagierte OpenAI nun auf die Abwerbebemühungen mit einer internen Nachricht an Mitarbeiter, wie The Wiredberichtet.



Die Reaktion auf die Abwerbungen

OpenAIs Chief Research Officer Mark Chen beschreibt in der besagten Nachricht, dass sich Metas Aktion wie ein Einbruch in das eigene Haus anfühlen würde. OpenAI würde aber nicht untätig herumsitzen, während Mitarbeiter von Meta abgeworben würden.

  • Zusammen mit anderen Führungskräften würden sie Gespräche mit Mitarbeitern führen, auf die Meta mit Angeboten zugegangen sei. OpenAI wäre dabei so proaktiv wie nie zuvor, auch um neue kreative Möglichkeiten zu finden, Top-Talente zu würdigen und zu belohnen.
  • Laut Chen werde OpenAI Mitarbeiter aber nicht um jeden Preis halten. Die Grenze ziehe das Unternehmen an den Punkt, wo es unfair gegenüber anderen Mitarbeitern des Unternehmens werden würde.
  • Auch andere Führungskräfte von OpenAI kommen in dem Memo an die Mitarbeiter laut The Wired zu Wort, um Mitarbeiter zu motivieren und anzubieten, Gespräche mit Führungskräften zu suchen.

Eine Woche Urlaub

Für die meisten Mitarbeiter soll OpenAI eine Woche Urlaub angeordnet haben. Einzig Führungskräfte würden im Unternehmen wie gewohnt arbeiten. Die geplante Auszeit soll Mitarbeitern Gelegenheit geben, Kraft zu tanken.

Laut The Wired sei es keine Seltenheit, dass Open AI-Mitarbeiter bis zu 80 Stunden die Woche arbeiten würden.

Für Chen geht es in der Woche auch um eine Rückbesinnung auf die Ziele von OpenAI. So möchte die Firma den Fokus wieder mehr auf die langfristige Weiterentwicklung von Produkten legen, anstelle von kurzfristigen Ankündigungen und Vergleichen mit der Konkurrenz.

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