Durch meine gesamt Studien-Zeit hat mich mein alter PC begleitet, er war damals schon nicht das Neueste vom Neuesten, aber alles in einem sehr soliden Bereich. Meine Ansprüche waren damals auch nicht besonders hoch. Hauptsache zocken hieß das Motto. Aber all die Jahre haben sich bemerkbar gemacht und es war klar, ein Upgrade muss her.
Dabei war mir vor allem Preis-Leistung wichtig. Ein zukunftsfähiges Setup mit 4K-Fähigkeit auf jeden Fall, aber trotzdem wollte ich dafür nicht mit Geld um mich schmeißen müssen. Hier stelle ich euch alle meine Komponenten vor und warum ich mich für sie entschieden habe.
Hier findet meine Grafikkarte bei Cyberport4K-Auflösung mit Raytracing: Die Nvidia RTX 4070 Ti Super macht's möglich
Gehen wir gleich ans Eingemachte und das teuerste Stück eines jeden Gaming PCs: Der Grafikkarte. Hier wollte ich auf eine Karte mit Zukunft setzen, die ich noch die nächsten Jahre nutzen kann ohne Probleme mit neueren Spielen zu bekommen. Die RTX 4070 Ti Super war da eine logische Wahl.
Sie ist stark genug um moderne Spiele in fantastischer Auflösung mit Raytracing zu genießen und trotzdem ein ganzes Stück günstiger als die RTX 4090 oder 4080. In meinen Augen ein ideales Preis-Leistungs-Verhältnis, welches beim Zocken einen gewaltigen Unterschied macht. Gerade zocke ich zum Bespiel Cyberpunk 2077: Phantom Liberty und war geflasht vom Unterschied von der krassen Grafik im Vergleich zu meiner alten AMD Radeon RX 580 Series.
Das RGB-Modell der RTX 4070 Ti Super von PNY gefällt mir vor allem wegen seinem Lüfter-Design und der dezenten, aber doch schicken RGB-Beleuchtung. Das Modell bekommt ihr momentan noch bei Galaxus. Allerdings erscheint mit der RTX 5070 Ti heute eine Karte, die mehr Power hat und ungefähr genauso viel kosten soll wie die 4070 Ti super. Aber die Verfügbarkeit der Karte ist sehr begrenzt. Falls ihr trotzdem euer Glück versuchen wollt, findet ihr unserem Live-Ticker alle Infos darüber, wie, wann und wo die neue GPU verfügbar sein wird.
Der Prozessor wie für die RTX 4070 Ti Super gemacht: Der AMD Ryzen 5 7600X3D!
Klar, der beste Gaming CPU ist nach wie vor der AMD Ryzen 7 9800X3D, aber wir gehen bei diesem Build ja nach Preis-Leistung und da ist der mit seinen 554€ ein wenig zu teuer. Deshalb habe ich stattdessen zum AMD Ryzen 5 7600X3D gegriffen.
Der kostet glatte 150 Euro weniger und liefert mehr als stabile Performance. Ich laufe also keine Gefahr, einen Bottleneck zu bekommen. Durch den 3D V-Cache ist der Prozessor speziell zum Zocken gedacht, da er durch den zweiten, vertikalen Cache mehr speicherintensive Prozesse managen kann.
Holt euch den starken und günstigen Gaming-CPU bei MindfactoryUm den neuen Prozessor überhaupt nutzen zu können, musste ich auch in ein neues Mainboard investieren. Dabei habe ich mich für das ASUS TUF Gaming B650-Plus Wifi entschieden. Das ist für neuen DDR5-Arbeitsspeicher ausgelegt, unterstützt Wi-Fi 6 und PCle-5.0 und ist damit mehr als gerüstet für zukünftige Entwicklungen bei SSDs und Arbeitsspeicher.
Hier kommt ihr zu meinem Mainboard bei AmazonStarker, günstiger RAM und ein SSD-Geheimtipp
32 GB RAM und 2TB SSD sind eine günstige und mehr als solide Wahl für euren Gaming-PC.
Auch beim RAM wollte ich auf fancy RGB-Beleuchtung verzichten, und habe mich deshalb für den schlichten, schwarzen aber rechenstarken DDR5-Arbeitsspeicher von Crucial entschieden. Die 32 GB reichen mehr als aus, um auch die neuesten Spiele spielen zu können und dabei noch andere Programme gleichzeitig offen zu haben. Mit bis zu 6000MHz Speichergeschwindigkeit ist das Teil mehr als Spitze und für unter 90€ ein absolutes Schnäppchen.
Eine der besten Arbeitsspeicher für wenig Geld bei AmazonEin Hauptproblem mit meinem alten Rechner waren die ewig langen Ladezeiten, was zum großen Teil meinen alten Sata-SSDs anzulasten ist. Mit neuem Mainboard war auch endlich die Gelegenheit gekommen, auf eine moderne M.2 NVMe SSD umzusteigen. Die Auswahl fiel mir nicht leicht, bis ich durch einen lieben Kollegen aus der Deal-Redaktion auf die SSD von Fikwot aufmerksam gemacht wurde.
Eine Marke, die ich bisher nicht auf dem Schirm hatte und ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Und auch wenn sie von der Geschwindigkeit her nicht mit den SSDs von Samsung mithalten kann, für mich war sie genau die richtige Wahl!
Holt euch den SSD-Geheimtipp auf AmazonSo halte ich meinen PC schön kühl
Ich habe mich bei meinem Build für eine reine Luftkühlung entschieden. Mein AMD Wraith Prism CPU-Luftkühler hat mir bereits in meinem alten Setup gute Dienste geleistet und ich sah keinen Grund, ihn auszutauschen. Vor allem, da er neben meiner Grafikkarte das einzige Teil meines Setups mit RGB-Beleuchtung ist. Ich habe meinen PC aber um zwei weitere Luftkühler an der Oberseite erweitert.
Meine Wahl fiel dabei auf die be quiet! Silent Wings 4. Die gehören zwar nicht zu den aller billigsten Lüftern, stehen aber mit ihrer Qualität für sich und sind in meinen Augen mehr als leistungsstark. Andere Lüfter, besonders welche mit RGB-Beleuchtung und der gleichen Leistung, sind meist teurer.
Hier geht's zu den Lüftern auf AmazonGenug Saft für alles mit dem Corsair RM850x mit 850 Watt Leistung
Netzteile sind in meinen Augen die heimlichen Helden der Gaming-PCs. Ich meine, was bringen einem krasse Grafikkarten, teure CPUs und fancy LED-Stripes im Gehäuse, wenn das alles keinen Saft bekommt? Richtig: gar nichts. Um auch beim Netzteil meinem Preis-Leistungs-Motto treu zu bleiben, habe ich mich nicht für ein 1000 Watt Netzteil entschieden, sondern trage mit dem Corsair RM850X eine Spur kleiner auf und habe dabei trotzdem mehr als genug Saft für meine Komponenten. Zudem ist das Netzteil superleise, was gerade in Verbindung mit den ebenfalls leisen Lüftern für besonders wenig Geräuschentwicklung sorgt.
Wer meinen Artikel bis hierhin aufmerksam gelesen hat, dürfte festgestellt haben, dass ich bisher nicht über mein Gehäuse gesprochen habe. Das liegt daran, dass das das einzige Teil, neben meinem CPU-Kühler, ist, welches ich nicht ausgetauscht haben. Denn ich bin mit meinem Gehäuse von Phanteks, dem Eclipse P400, immer noch sehr zufrieden. Leider ist das auf Amazon nicht mehr verfügbar, ich verlinke euch stattdessen einen ähnlichen Midi-Tower von Phanteks, den ich genauso empfehlen kann.
Sichert euch das Phanteks Eclipse G400A-Gehäuse bei AmazonAlle Komponenten meines Gaming-PCs in der Übersicht
- Grafikkarte: RTX 4070 Ti Super im Custom-Design von PNY
- CPU: AMD Ryzen 5 7600X3D
- Mainboard: ASUS TUF Gaming B650-PLUS WIFI
- Arbeitsspeicher: Crucial Pro DDR5 RAM 32GB
- SSD: Fikwot M.2 2TB SSD
- Netzteil: Corsair RM850X
- Lüfter: be quiet! Silent Wings 4
Die Preise der einzelnen Komponenten schwanken natürlich immer wieder. Zum aktuellen Zeitpunkt könnt ihr sie euch für knapp 2000 Euro zusammenstellen und erhaltet dafür einen richtig guten Gaming-PC, der insgesamt weniger kostet als die RTX 5090.
Wenn ihr noch mehr zum Thema PC selbst zusammenbauen erfahren wollt, schaut unbedingt bei der Kaufberatung meines Kollegen Dennis vorbei.
Wenn ihr auf der Suche nach weiteren starken Angeboten wie diesem seid, besucht doch unseren Deal-Ticker. Dort gibt es jede Menge Deals und Rabattaktionen, durch die ihr bei eurem nächsten Kauf eine Menge Geld sparen könnt.
