Dass ich mal beruflich und freiwillig über meinen Biomüll schreibe, irritiert mich vermutlich mehr als euch. Tja, jetzt ist's soweit und ich mache es sogar gerne. Denn ich bin vor etwa einem halben Jahr eine richtig eklige Sache im Haushalt losgeworden und habe sie sogar noch durch eine gute Sache ersetzt.
Kurz: Statt unseren Biomüll wegzuwerfen, verwerte ich ihn jetzt komplett. Grund ist ein neuartiges Küchengerät, das jeder Haushalt gebrauchen kann. Ein Bonus: Nie wieder Fruchtfligen! YAY!
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Meine Frau und ich haben schon einige Wege gesucht, um am besten mit dem Biomüll umzugehen. Von (natürlich biologisch abbaubaren) Papiertüten über eine gesonderte Tupper mit Deckel (gegen Fruchtfliegen) - irgendwas hat immer genervt. Entweder der fast tägliche Gang zur Mülltonne oder die Invasion der Fruchtfliegen.
Vergangenes Jahr entdeckte ich dann ein Küchengerät, das eine Lösung versprach: einen "elektrischen Komposter".
Was ist eigentlich ein elektrischer Komposter?
Das Prinzip ist simpel: In einem elektrischen Komposter werden die biologisch abbaubaren Reste stark getrocknet und anschließend zerkleinert. Am Ende bleibt nur ein feines Granulat übrig. Und das wiederum setze ich seit sechs Monaten als Pflanzendünger ein.
Dabei habe ich ein paar Dinge gelernt, die ihr unbedingt auch wissen solltet. So viel sei aber schon mal gesagt: Diese Geräte funktionieren alle identisch und wirklich gut. Von Zitronenschalen über Eierreste bis hin zum Kaffeesatz habe ich schon fast alles reingeworfen.
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Der Komposter braucht bei uns im Normalfall etwa zwischen 3 und 8 Stunden, je nach Menge und Beschaffenheit des Inhalts. Bei uns steht er in der Speisekammer, aber auch, wenn ihr keine habt, ist das eigentlich kein Thema: Er ist in etwa so leise wie ein Luftreiniger und ist fast schon geruchsneutral.
Was darf alles in den Komposter - und was nicht?
Dass man trockenen Kaffeesatz im Kampf gegen die kleinen Fliegen oder als Dünger einsetzen kann, ist ja mittlerweile weithin bekannt. Die kompletten Speisereste in Dünger zu verwandeln war für mich hingegen neu. Grundsätzlich ergibt das ja Sinn: Wenn in der Natur ein Apfel zu Boden fällt, vergeht er und wird irgendwann Teil des Bodens.
Auch so ein Gerät hat natürlich Grenzen und die sind in meinen Augen selbsterklärend. Tatsächlich schafft das Gerät mit wenigen Ausnahmen fast alles:
| Produkt | Ja | Nein |
|---|---|---|
| Gemüse- und Obstschalen | ✅ | |
| Größere Mengen Butter | ❌ | |
| Kaffeefilter / Kaffeesatz | ✅ | |
| Große Kerne (Pflaume/Avocado) | ❌ | |
| Eierschalen | ✅ | |
| Plastikteile, Metall, Glas | ❌ | |
| Gartenabfälle wie Laub | ✅ | |
| Asche oder Kohlerückstände | ❌ | |
| Teebeutel (ohne Metallklammer und Faden!) | ✅ | |
| Kranke Pflanzen mit Pilzbefall | ❌ | |
| Backwaren | ✅ | |
| Äste oder hartes Holz | ❌ | |
| Chemisch behandelte Gartenabfälle (Pestizide) | ❌ |
Meine Learnings: So funktioniert das Düngen mit euren Speisresten wirklich
Eine wichtige Sache habe ich in den sechs Monaten gelernt: Einfach blind alles in den Blumenntopf zu kippen ist nicht gut. Der Grund: Das Granulat ist getrocknet, aber noch nicht kompostiert, denn dieser Prozess durch Mikroorganismen dauert einfach Zeit. Zu viel Granulat kann zu schimmeln anfangen.
Die Lösung ist denkbar simpel - so funktioniert das bei uns richtig gut:
- Ab und an mischen wir einen Teelöffel Granulat in die Erde unter
- Im Garten arbeite ich das Granulat (in größeren Mengen) in unsere Gemüse-Hochbeete ein
- Ich verstreue das Granulat als Rasendünger
Fazit nach einem halben Jahr mit einem elektrischen Komposter
Ihr habt das vielleicht schon im Text herausgelesen: Ich bin glücklich mit unserem elektrischen Komposter. Das Fliegenproblem im Biomüll haben wir im Sommer seither nicht mehr, weil wir einfach täglich oder spätestens alle zwei Tage unseren Komposter laufen lassen. Dass wir dabei nicht mehr ständig zur Biotonne müssen, ist noch ein Bonus.
Vor allem aber fühlt es sich einfach gut an, aus den Speiseresten etwas Sinnvolles zu machen und sie wirklich zu 100% wiederzuverwerten. Dass wir dabei gratis Bio-Dünger herstellen ist ein riesiger Bonus.
Von dem her: Ja, ich habe jetzt über meinen Biomüll geschrieben und das auch hochzufrieden.
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