Ich habe seit einem halben Jahr keinen Biomüll mehr rausgebracht: Der Grund ist ein brandneues Küchengerät!

Bio ist für mich kein Abfall mehr. Im Gegenteil: Ich habe seit Monaten keine Speisereste mehr in die braune Tonne gekloppt und stattdessen wieder nutzbar gemacht.

Bioabfall kommt bei uns nicht mehr in den Müll - wir verwerten die Speisereste wieder. Keine Sorge: Das ist absolut hygienisch. Bioabfall kommt bei uns nicht mehr in den Müll - wir verwerten die Speisereste wieder. Keine Sorge: Das ist absolut hygienisch.

Dass ich mal beruflich und freiwillig über meinen Biomüll schreibe, irritiert mich vermutlich mehr als euch. Tja, jetzt ist's soweit und ich mache es sogar gerne. Denn ich bin vor etwa einem halben Jahr eine richtig eklige Sache im Haushalt losgeworden und habe sie sogar noch durch eine gute Sache ersetzt.

Kurz: Statt unseren Biomüll wegzuwerfen, verwerte ich ihn jetzt komplett. Grund ist ein neuartiges Küchengerät, das jeder Haushalt gebrauchen kann. Ein Bonus: Nie wieder Fruchtfligen! YAY!

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Frederic Hamann
Frederic Hamann

Frederic ist seit dem Launch von GS Tech fester Bestandteil unseres Teams aus Hardware-Experten und leitet unser Tech Affiliate-Team. Seine Frau und er haben nicht nur ein Restaurant und viele Haustiere - sie sind im Tierschutz tätig - er begeistert sich auch ganz besonders für Haushaltsroboter. Wenn ihr mit ihm über Filme reden wollt, dann wird die Diskussion früher oder später bei der Herr der Ringe-Trilogie enden.

Bio ist für mich KEIN Abfall mehr: Unsere braune Tonne ist seither fast leer

Meine Frau und ich haben schon einige Wege gesucht, um am besten mit dem Biomüll umzugehen. Von (natürlich biologisch abbaubaren) Papiertüten über eine gesonderte Tupper mit Deckel (gegen Fruchtfliegen) - irgendwas hat immer genervt. Entweder der fast tägliche Gang zur Mülltonne oder die Invasion der Fruchtfliegen.

Vergangenes Jahr entdeckte ich dann ein Küchengerät, das eine Lösung versprach: einen "elektrischen Komposter".

Klein, unscheinbar, aber effizient: Mit dem SF25 hat mittlerweile auch Saugroboter-Schwergewicht Dreame einen elektrisschen Komposter. Klein, unscheinbar, aber effizient: Mit dem SF25 hat mittlerweile auch Saugroboter-Schwergewicht Dreame einen elektrisschen Komposter.

Was ist eigentlich ein elektrischer Komposter?

Das Prinzip ist simpel: In einem elektrischen Komposter werden die biologisch abbaubaren Reste stark getrocknet und anschließend zerkleinert. Am Ende bleibt nur ein feines Granulat übrig. Und das wiederum setze ich seit sechs Monaten als Pflanzendünger ein.

Dabei habe ich ein paar Dinge gelernt, die ihr unbedingt auch wissen solltet. So viel sei aber schon mal gesagt: Diese Geräte funktionieren alle identisch und wirklich gut. Von Zitronenschalen über Eierreste bis hin zum Kaffeesatz habe ich schon fast alles reingeworfen.

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Kaffeesatz als Pflanzendünger: Mit diesem Gerät funktioniert auch das viel besser!

Der Komposter braucht bei uns im Normalfall etwa zwischen 3 und 8 Stunden, je nach Menge und Beschaffenheit des Inhalts. Bei uns steht er in der Speisekammer, aber auch, wenn ihr keine habt, ist das eigentlich kein Thema: Er ist in etwa so leise wie ein Luftreiniger und ist fast schon geruchsneutral.

Was darf alles in den Komposter - und was nicht?

Biomüll ist nun nicht wirklich der leckerste Anblick. Das Granulat hingegen ist mein neuer Pflanzendünger. Auf dem Bild ist unser Söko-Komposter, der leider ausverkauft ist. Biomüll ist nun nicht wirklich der leckerste Anblick. Das Granulat hingegen ist mein neuer Pflanzendünger. Auf dem Bild ist unser Söko-Komposter, der leider ausverkauft ist.

Dass man trockenen Kaffeesatz im Kampf gegen die kleinen Fliegen oder als Dünger einsetzen kann, ist ja mittlerweile weithin bekannt. Die kompletten Speisereste in Dünger zu verwandeln war für mich hingegen neu. Grundsätzlich ergibt das ja Sinn: Wenn in der Natur ein Apfel zu Boden fällt, vergeht er und wird irgendwann Teil des Bodens.

Auch so ein Gerät hat natürlich Grenzen und die sind in meinen Augen selbsterklärend. Tatsächlich schafft das Gerät mit wenigen Ausnahmen fast alles:

ProduktJaNein
Gemüse- und Obstschalen
Größere Mengen Butter
Kaffeefilter / Kaffeesatz
Große Kerne (Pflaume/Avocado)
Eierschalen
Plastikteile, Metall, Glas
Gartenabfälle wie Laub
Asche oder Kohlerückstände
Teebeutel (ohne Metallklammer und Faden!)
Kranke Pflanzen mit Pilzbefall
Backwaren
Äste oder hartes Holz
Chemisch behandelte Gartenabfälle (Pestizide)

Meine Learnings: So funktioniert das Düngen mit euren Speisresten wirklich

Eine wichtige Sache habe ich in den sechs Monaten gelernt: Einfach blind alles in den Blumenntopf zu kippen ist nicht gut. Der Grund: Das Granulat ist getrocknet, aber noch nicht kompostiert, denn dieser Prozess durch Mikroorganismen dauert einfach Zeit. Zu viel Granulat kann zu schimmeln anfangen.

Die Lösung ist denkbar simpel - so funktioniert das bei uns richtig gut:

  • Ab und an mischen wir einen Teelöffel Granulat in die Erde unter
  • Im Garten arbeite ich das Granulat (in größeren Mengen) in unsere Gemüse-Hochbeete ein
  • Ich verstreue das Granulat als Rasendünger
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Fazit nach einem halben Jahr mit einem elektrischen Komposter

Ihr habt das vielleicht schon im Text herausgelesen: Ich bin glücklich mit unserem elektrischen Komposter. Das Fliegenproblem im Biomüll haben wir im Sommer seither nicht mehr, weil wir einfach täglich oder spätestens alle zwei Tage unseren Komposter laufen lassen. Dass wir dabei nicht mehr ständig zur Biotonne müssen, ist noch ein Bonus.

Vor allem aber fühlt es sich einfach gut an, aus den Speiseresten etwas Sinnvolles zu machen und sie wirklich zu 100% wiederzuverwerten. Dass wir dabei gratis Bio-Dünger herstellen ist ein riesiger Bonus.

Von dem her: Ja, ich habe jetzt über meinen Biomüll geschrieben und das auch hochzufrieden.

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