Perfekt für Uni & Office: Was taugt das Dell 14 Plus für 899 Euro?

Sucht ihr einen kompakten Laptop für Studium und Schule? Das Dell 14 Plus mit 32 GB RAM könnte die Lösung sein.

Ist das Dell 14 Plus für 899 ein guter Deal? (Quelle: Dell) Ist das Dell 14 Plus für 899 ein guter Deal? (Quelle: Dell)

Wenn ihr gerade auf der Suche nach einem kompakten, aber dennoch leistungsfähigen Laptop für Studium oder Schule seid, hätte ich vielleicht etwas Passendes für euch. Bei Dell gibt es aktuell den Dell 14 Plus Laptop für attraktive 899 Euro. Ich nehme für euch die technischen Specs mal auseinander, damit ihr am Ende dieses Artikels wisst, ob dieses Gerät für eure Bedürfnisse vielleicht passt.

Optisch schlicht aber gefällig

Das Design wirkt auf den ersten Blick schon einmal sehr ansehnlich: Schlicht, unauffällig und dennoch gefällig. Auf den Bildern wirkt das Gerät silbern, in den technischen Daten spricht der Hersteller allerdings von der Farbe Ice Blue, es könnte also sein, dass das Gehäuse des 14 Plus je nach Lichteinfall einen leichten Blaustich aufweist. 

Das Design würde ich als modern und schlicht bezeichnen. (Quelle: Dell) Das Design würde ich als modern und schlicht bezeichnen. (Quelle: Dell)

Ich finde es zumindest optisch gelungen, am Ende sind Design und Farbe aber natürlich Geschmackssache. Laut Angaben des Herstellers besteht das Gehäuse zum großen Teil aus Alu, der Teil um die Tastatur sowie die Handballenauflage werden dagegen aus Kunststoff gefertigt. 

Was steckt unter der Haube?

Werfen wir mal einen Blick auf die verbaute Hardware:

  • CPU: Intel Core Ultra 7 258V mit 8 Kernen und max. 4,8 GHz
  • GPU: Intel Arc 140V iGPU
  • RAM: 32-GB-LPDDR5X (verlötet)
  • Display: 14-Zoll-IPS mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixel bei 90  Hertz
  • SSD: 1x 1-TB-M.2
  • Konnektivität: WiFi 7, Bluetooth 5.4
  • Betriebssystem: Windows 11 Home
  • Akku: 64 Wh
  • Abmessungen: 314 x 226,14 x 14 bis 16,95 Millimeter
  • Gewicht: 1,55 kg

Was als Erstes auffällt, ihr bekommt satte 32-GB-LPDDR5X-RAM, das reicht in jedem Fall aus und ist heutzutage für einen Laptop in dieser Preisklasse eine echte Rarität! Ihr müsst allerdings beachten, dass der RAM nicht aufgerüstet werden kann, da die Chips verlötet sind. 

Bei der CPU pflanzt Dell einen sparsamen Intel Core Ultra 7 258V ein. Der Prozessor ist schon etwas älter und wurde bereits 2024 auf den Markt gebracht. Mit insgesamt 8 Kernen und maximal 4,8 GHz ist die Leistung für Schule, Studium und Office aber nach wie vor mehr als ausreichend. 

Eine dedizierte Grafikkarte gibt es im Dell 14 Plus nicht, dafür aber die Arc 140V iGPU, die mit zu den stärksten integrierten Modellen zählt, die Intel im Programm hat. Damit lässt sich durchaus auch mal ein Spielchen zocken, speziell, wenn man den Upscaler XeSS zuschaltet.

Das Display ist der Schwachpunkt

Das Display stellt meiner Meinung nach den Schwachpunkt bei diesem Laptop dar. Es handelt sich um ein 14-Zoll-IPS-Panel, das maximal 300 cd/m² hell wird. Diese Helligkeit ist quasi der Standard bei günstigeren Laptops. Für Innenräume ist das ok, im hellen Außenbereich kommt ihr aber schnell an die Grenzen und könnt dann nicht mehr auf dem Bildschirm erkennen, weil er schlicht nicht hell genug wird. 

Aus der Auflösung von 2560 x 1600 Pixel ergibt sich eine Pixeldichte von rund 216 PPI, was zu einem scharfen Bild führt. Einzelne Pixel könnt ihr hier nur erkennen, wenn ihr mit der Nase vor dem Display klebt. Die maximale Bildwiederholfrequenz liegt bei 90 Hertz, was für Office- und Multimedia-Anwendungen ebenfalls ausreicht.

Keine Schwächen bei der Konnektivität

Neben Bluetooth 5.4 hat Dell auch den aktuellen WLAN-Standard WiFi 7 mit in das kompakte Notebook gepackt. Besonders viele Anschlüsse hat das Dell 14 Plus nicht zu bieten: 

  • 1x USB 3.2 Gen 1 (Typ-A)
  • 1x USB 3.2 Gen 2 / Ladeanschluss (Typ-C)
  • 1x Thunderbolt 4 (Typ-C)
  • 1x HDMI 2.1
  • 1x 3,5-mm-Audio

Insgesamt stehen drei USB-/Thunderbolt-Ports bereit, berücksichtigt dabei aber, dass einer davon genutzt werden muss, um das Notebook aufzuladen. Insgesamt sollten die meisten Anwender mit dieser Anschlussausstattung klarkommen, falls nicht, muss ein Hub mit zusätzlichen Schnittstellen herhalten.

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Zur Akkulaufzeit macht Dell keine Angaben. Wenn ich aber mal das Lenovo ThinkBook Rollable mit gleicher CPU und einem ähnlich großen Akku (66 Wh) zum Vergleich heranziehe, sollten sehr praxistaugliche Laufzeiten möglich sein. Im realitätsnahen PC Mark Akkutest “Modernes Office” erreicht das Lenovo mit fast 13 Stunden einen guten Wert. Aufgrund des etwas kleineren Akkus dürften beim Dell Notebook die Lichter etwas früher ausgehen. 

Die Alternative: Geekom M16

Wenn ihr euch nicht so ganz mit dem Dell 14 Plus anfreunden könnt, wäre das M16 von Geekom eine interessante Alternative. Im Test konnte mich das Gerät, abgesehen vom Display, durch die Bank überzeugen. Es bietet zwar die etwas schwächere Hardware, dafür aber eine lange Akkulaufzeit, tadellos verarbeitetes Gehäuse aus Alu und eine 16-Zoll-Bildschirmdiagonale. Eigentlich kostet das gute Stück 899 Euro, mit dem Code GTM1612F bekommt ihr das Notebook aber bereits für 791 Euro.

Meine Meinung

Sven Scharpe

Das Dell 14 Plus ist in der hier genannten Konfiguration für 899 Euro durchaus eine Empfehlung wert. Die Leistung sollte für ein Office-Gerät auch in den kommenden Jahren noch mehr als ausreichend sein. In Anbetracht der andauernden DRAM-Krise sind 32-GB-RAM für diesen Preis schon ein echtes Schnäppchen. Insgesamt hat das Gerät nur wenige Schwächen, die größte ist dabei, wie so oft, das Display.

Wie gut das Panel bei Farben und Kontrast ist, kann ich nicht sagen, da mir kein Muster vorliegt, allerdings fällt die maximale Helligkeit mit 300 cd/m² gering aus. Geräte für ein leichtes und kompaktes 14-Zoll-Notebook, das ja geradezu prädestiniert ist, dass man es unterwegs nutzt, ist das schon schade. Dennoch, wenn ihr ein solides Arbeitsgerät sucht, könnt ihr für 899 Euro zuschlagen.


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