Pixel-Handys senden angeblich alle 15 Minuten private Nutzerdaten - jetzt antwortet Google auf die Vorwürfe

Telefoniert das euer Pixel-Handy alle 15 Minuten unbemerkt »nach Hause«? Das sagt Google dazu.

Ein Bericht behauptet, dass Pixel-Handys in regelmäßigen Abständen private Nutzerdaten an Google sendet. (Bild: Google) Ein Bericht behauptet, dass Pixel-Handys in regelmäßigen Abständen private Nutzerdaten an Google sendet. (Bild: Google)

Sendet euer Pixel-Handy unbemerkt Daten an Google? Vor einigen Tagen wurde von Cybernews ein Artikel veröffentlicht, der genau diese Behauptung belegen möchte. Laut diesem sollen die Geräte alle 15 Minuten private Nutzerdaten an Google versenden. Jetzt meldet sich der Internetriese selbst zu Wort.

Darum ist das wichtig: Datenschutz, vor allem bei Smartphones mit den noch jungen KI-Funktionen, ist und bleibt ein wichtiges Thema – gerade bei Google, der in dieser Hinsicht das Image einer Datenkrake hat. 

Im Detail: Cybernews hat in einem Bericht festgestellt, dass Pixel-Handys etwa alle 15 Minuten ein Datenpaket an Google senden. Dieses soll folgende Daten beinhalten:

  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer
  • Standort
  • Netzwerkstatus
  • Genutzte Apps
  • Weitere Telemetriedaten

Das hat Google dazu zu sagen: Google hat gegenüber Tweaktown eine Aussage abgegeben:

Benutzersicherheit und Datenschutz haben bei Pixel höchste Priorität. Sie können Datenfreigabe, App-Berechtigungen und mehr während der Geräteeinrichtung und in Ihren Einstellungen verwalten. Dieser Bericht lässt den entscheidenden Kontext vermissen, interpretiert technische Details falsch und erklärt nicht vollständig, dass Datenübertragungen für legitime Dienste auf allen Mobilgeräten unabhängig von Hersteller, Modell oder Betriebssystem erforderlich sind, wie etwa Software-Updates, On-Demand-Funktionen und personalisierte Erlebnisse.

Google hebt zudem hervor, dass das für den Bericht verwendete Gerät modifiziert wurde, weshalb es schwierig ist, diese Szenarien genauso nachzubilden. Unter diesen Bedingungen könnten unbeabsichtigte Datenprüfungen ausgelöst werden. 

Weiterhin enthält der Bericht nicht genügend Informationen im Abschnitt »Methodik«. Es ist etwa offen, ob die Forscher von Cybernews auf »Ja« bei der Option »Informationen zur Pixel-Nutzung und -Diagnose mit Google teilen« getippt haben. 

Wie problematisch ist das wirklich? Die Informationen, die Pixel-Handys laut Cybernews an Google senden, sind größtenteils unproblematisch, da sie oft schon in eurem Google-Konto hinterlegt sind und dem Unternehmen bereits vorliegen. 

So beendet ihr das Senden von Nutzung- und Diagnosedaten: Wenn euch eure Daten besonders wichtig sind, dann könnt ihr das Senden von Nutzungs- und Diagnosedaten auch nachträglich widersprechen: 

Öffnet auf eurem Android-Gerät die Einstellungen und navigiert zu: Google → Dreipunkt-Menü → Alle Dienste (oder Dreipunkt-Menü) → Nutzung und Diagnose. 

Deaktiviert den Schalter und euer Handy sendet solche Daten nicht mehr an Google. 

Wie problematisch findet ihr die Behauptung, dass Pixel-Handys in regelmäßigen Abständen Datenpakete mit Nutzerinformationen sendet? Schreibt es uns gerne in die Kommentare! 

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