Wir erzählen sicherlich nichts Neues, wenn wir auf die verrückten Speicherpreise hinweisen. Nach RAM sind auch SSDs kaum noch erschwinglich. Moment, es gibt eine Ausnahme!
Ein Lichtblick in der RAMpokalypse: 1 TB SSD für unter 130 EuroRevival der SATA-SSD dank Speicherkrise?
Erinnert ihr euch noch, vor einigen Jahren, als NVMe-SSDs noch kein Ding waren? Da dominierte die SATA-Schnittstelle den Markt. SSDs hatten Magnetfestplatten schon lange abgehängt, jedem Gamer war der Leistungsboost eines Flashlaufwerkes bewusst.
Dann kam NVMe, hat alles noch einmal kleiner gemacht und mit jeder neuen Generation mit noch tolleren Leistungswerten gepunktet. Bedeutet das etwa, dass ein PC sich ohne moderne NVMe-SSD lahm anfühlt und Spiele ruckeln? Nein, definitiv nicht.
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Eine SATA-SSD wie die Crucial BX500 bietet trotz älterer Schnittstelle die Vorteile, die eine SSD von einer Festplatte abheben. Primär: Eine sehr niedrige Zugriffszeit auf beliebige dort gespeicherte Inhalte. Und da ist es fast egal, ob die Daten mit den maximal ca. 500 Megabyte pro Sekunde der SATA-Schnittstelle abgeholt werden, oder mit den 15.000 Megabyte pro Sekunde einer Gen5-NVMe-SSD.
Die reine Lese- und Schreibgeschwindigkeit ist weiterhin nicht unwichtig, vor allem, wenn ihr oft große Datenmengen kopiert. Games laufen aber auch von einem SATA-Laufwerk - einige Titel mit aufwändig von SSD gestreamter Spielwelt und Direct-Storage-Support vielleicht einmal ausgenommen.
Shoppen, bevor es wieder teurer wird: Crucial BX500 im AngebotSATA ist immer noch auf dem Mainboard
Praktisch: So gut wie jedes aktuelle Mainboard bringt immer noch mehrere SATA-Anschlüsse mit, ihr könnt die Crucial BX500 also sogar dann einbauen, wenn eure M.2-Slots alle belegt sind. Durchaus praktisch auch dann, wenn nur ein oder zwei M.2.Steckplätze vorhanden sind und ihr schon alle belegt habt.
Zur Hochzeit der SATA-SSDs galt die Crucial BX500 als solides Datengrab für alle, die nicht zu viel in ihre SSD investieren wollten. Ein Schnäppchen ist das Laufwerk auch heute wieder, dank der ausufernden Preise für M.2-SSDs.
Nachteile gibt es auch: Wenn ihr aber damit leben könnt, wieder ungewohnte Strom- und Datenkabel im PC zu verlegen, und wenn euch die geringeren Transferraten der SATA-Schnittstelle nicht stören, könnt ihr zugreifen. Sogar, wenn Spiele vom Laufwerk gestartet werden sollen.
Als Bootmedium würden wir vielleicht doch zur M.2-SSD greifen, da könnt ihr dann auch die Handvoll Spiele installieren, die mit sehr hohen Ansprüchen ans Laufwerk aufwarten. Aber für alles andere tut es das Crucial-Laufwerk und nebenbei spart ihr bei der Anschaffung.
Speicher zu teuer? Diese SSD beweist, dass es auch günstiger geht