Ihr schaut angesichts wieder einmal steigender Energiepreise neidisch auf alle mit viel Platz am Balkon und dickem Balkonkrafwerk? Vielleicht braucht ihr das gar nicht, schaut doch einmal, ob nicht so irgendwo eine kleine Ecke in der Sonne liegt. Balkonsolar funktioniert nämlich nicht nur mit großen 2-Meter-Solarmodulen. Und der Preis? Erfreulich niedrig!
Mit dieser Anschaffung senkst du deine StromrechnungLohnt sich so ein kleines Balkonkraftwerk überhaupt?
Natürlich ist es ein schöner Gedanke, mit der eigenen Stromerzeugung das Stromnetz zu entlasten und ein wenig CO2 einzusparen. Aber Hand aufs Herz, irgendwo rechnen wir doch alle auch die potentiellen Ersparnisse aus. Wobei das schon seltsam ist, bei anderen Anschaffungen machen wir doch auch selten eine so detaillierte Kosten-Nutzen-Rechnung?
Aber wenn sich schon die Chance auftut, ein wenig bei der Stromrechnung zu sparen - warum nicht? Das kleine Balkonkraftwerk von Sunshare (bei Amazon versandkostenfrei) eignet sich dabei am besten, wenn ihr einen eher geringen Stromverbrauch habt und primär die immer durchrauschende Strom-Grundlast abdecken wollt.
Also all die Dinge, die auch während beruflicher Abwesenheit während der Sonnenstunde immer laufen und Strom konsumieren. Router, Kühlschrank aber auch Standby-Verbraucher wie eingesteckte Ladegeräte oder Fernseher beispielsweise.
Wie hoch dieser Verbrauch ist, lässt sich in Zweifel mit Energiemess-Steckdosen in Erfahrung bringen. Im Schnitt sind das meist so zwischen 50 und 200 Watt, die durchgehend anfallen, muss der Kühlschrank den Kompressor anwerfen, geht's kurzzeitig auch mal höher.
Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für ein Balkonkraftwerk200 Watt reicht für die Strom-Grundlast
Das Sunshare-Balkonkraftwerk ist bewusst schmal ausgelegt: Das 200 Watt Solarpanel liefert zwar nur überschaubare Energiemengen, passt dafür aber in fast jede sonnige Ecke. Und: Die abzudeckende Grundlast liegt meist eh nicht viel höher, zusätzlich erzeugten Strom würdet ihr eh verschenken.
Um damit dann aber auch den Gaming-PC abends oder andere stromhungrige Verbraucher abzudecken, ist es gar nicht gedacht. Dafür ließe sich ein Akku nachrüsten aber ebenso sinnvoll wären mehr Solarmodule für mehr Ertrag. Das beißt sich unter Umständen mit dem Platzangebot für PV-Module auf dem Balkon.
Natürlich ist die Ersparnis eines so knapp bemessenen Balkonkraftwerkes geringer, als wenn ihr euch ein Garagendach mit großen Modulen vollstellen könnt. An sonnigen Tagen lässt sich damit aber trotzdem gut eine Kilowattstunde am Tag einsparen, eventuell sogar etwas mehr.
Da wir mit den maximal 200 Watt (in der Realität meist eher etwas weniger) eher die Grundlast abdecken wollen, als größere Verbraucher zu betreiben, dürfte der Selbstverbrauch hier höher liegen als bei richtig großen Systemen, wo ohne Akku viel Strom verschenkt wird. Ich gehe einmal von 80 % Selbstverbrauch aus, was meinen Erfahrungen nach realistisch ist.
In Deutschland lassen sich mit dem kleinen 200-Watt-Kraftwerk gut 200 kWh im Jahr erzeugen. 80 % davon sind 160 kWh. Bei einem angenommenen Strompreis von 35 Cent pro Kilowattstunde spart ihr also gut 56 Euro im Jahr mit dem Balkonkraftwerk ein. Bei einem Anschaffungspreis von nur 149 Euro habt ihr die Anschaffung also nach drei Jahren durch die Einsparungen abbezahlt. Fortan produziert das Ding seinen Strom also direkt auf's Konto, klingt doch gut, oder?
Balkonsolar für gerade einmal 149 Euro bei Amazon abstaubenDas kleine Balkonkraftwerk ist noch erweiterbar
Ihr habt dann doch noch Platz gefunden, um weitere Solarmodule anzubringen? Da kann man auch mal kreativ sein, flexible Campingsolarmodule lassen sich fast überall anbringen - ich selbst habe eines auf meinem Dachfenster, was mein Büro verdunkelt und gleichzeitig den PC betreibt.
Der Wechselrichter des Sunshare Ray Lite 200W Balkonkraftwerkes kann bis zu 800 Watt ins Haus einspeisen, mit dem mitgelieferten 200-Watt-Modul reizt ihr ihn also noch lange nicht aus. Amazon verkauft das Set übrigens auch mit mehr als einem Modul, für 199 Euro gibt es beispielsweise das Set mit 2x 200 Watt.
Alternativ lassen sich auch andere Solarmodule verbinden, so dass ihr flexibel erweitern könnt. Auch mit großen starren PV-Modulen, wenn ihr wollt. Das Kraftwerk wächst mit eurem Bedarf mit. Und sogar ein Akku um überproduzierten Strom in die Abendstunden zu retten, lässt sich erweitern. Warum nutzt ihr diesen Sommer nicht auch, um eure Stromrechnung zu senken?
Dieser Kauf rechnet sich nach drei Jahren: Bis zu 50 Euro im Jahr sparen dank Sonnenstrom