Ob im überfüllten Zug oder in der Kantine: Wer zwischendurch im Beisein anderer seinen Kontostand am Smartphone abruft oder eine vertrauliche Nachricht liest, kann schnell den unangenehmen Eindruck bekommen, dass der Sitznachbar heimlich mitliest.
Genau hierfür führt Samsung mit dem Privacy Display eine Lösung für das Galaxy S26 Ultra ein. In einem aktuellen Hands-On-Video zeigt ein bekannter Tech-YouTuber unter anderem die neue Funktion.
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So funktioniert das Privacy Display
S26-Ultra-Besitzer müssen die Funktion erst einschalten, bevor sie Wirkung zeigt. Der Blickschutz verdunkelt den Bildschirm daraufhin bei Sicht von allen Seiten automatisch.
Anders als herkömmliche Sichtschutzfolien soll die von Samsung entwickelte Technologie pixelgenau arbeiten. Es besteht also die Möglichkeit, nur bestimmte Inhalte, wie etwa die Eingabe von Bankdaten oder Chats, auf dem Bildschirm des Smartphones abzudunkeln. Ob dies auch schon zu Beginn unterstützt wird, ist allerdings noch nicht klar.
Bei wichtigen Apps kann der Schutz zudem automatisch aktiviert werden. Wird die Banking-App geöffnet, aktiviert das Galaxy-Handy das Feature automatisch. Bei einer Runde Brotato und anderen Spielen passiert das indes nicht, um die maximale Helligkeit für das Spiel bereitzustellen.
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Ein Tablet für die Hosentasche: Samsung Galaxy TriFold im Hands-on
Die Community zeigt sich zum großen Teil angetan
Auf Webseiten wie Reddit zeigen sich die ersten Community-Mitglieder von dem Privacy-Display-Feature angetan. Für YummyMummy14 ist es »ein großartiges Feature«. Vor allem die Möglichkeit, es nur bei bestimmten Apps anzuwenden, kommt gut an.
So schreibt Unionizetmo auf Reddit:
Es ist erstaunlich, und man kann auch auswählen, welche Apps automatisch in den Datenschutzmodus wechseln sollen. Man könnte es also nur verwenden, wenn man die Text-App öffnet, wenn man möchte.
Es gibt aber auch kritische Stimmen, die darauf hinweisen, dass der Bildschirm auch für den Besitzer dunkler wird, wenn das Feature aktiviert ist.
Es erscheint mir rückständig, den Bildschirm aus Datenschutzgründen wie ein altes TN-Panel aussehen zu lassen, nachdem wir jahrelang auf IPS und OLED umgestiegen sind, um bessere Blickwinkel zu erzielen. Ich bin davon nicht begeistert. Ich hoffe nur, dass die Anzeigequalität gleich bleibt, wenn die Funktion ausgeschaltet ist.
Einige Kommentatoren drücken bei der Begeisterung auf die Bremse und planen, erst einmal Tests abzuwarten.
Ich hatte eigentlich erwartet, dass es besser sein würde, aber ich werde erst einmal die Tests in der Praxis abwarten. Das sind keine natürlichen Blickwinkel, also könnte es besser oder schlechter sein, wer weiß.
Ob sich das Privacy Display am Ende als unverzichtbares Must-have oder doch nur als technisches Gimmick entpuppt, werden erst ausführliche Tests nach dem offiziellen Release zeigen.
Eine andere Änderung beim Galaxy S26 Ultra kommt bei der Community dagegen nicht so gut an.
Die größte Sorge der Community bleibt derzeit, ob die integrierte Technologie die generelle Brillanz, Helligkeit oder Klarheit des OLED-Panels im normalen Alltag beeinträchtigt. Dieses Problem kennen viele Nutzer bereits von herkömmlichen Datenschutz-Folien.
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