In der Samsung-Community sorgt eine Funktion des kommenden Galaxy S26 Ultra für große Begeisterung: das Privacy Display. Damit werden bestimmte Bereiche des Bildschirms seitlich weniger sichtbar für neugierige Blicke. Kollege Marinus erklärt euch die Technik dahinter.
Eine andere voraussichtliche Änderung sorgt hingegen für breites Stirnrunzeln – allerdings nicht bei allen.
Galaxy S26 Ultra: Zurück zu den Wurzeln
Während Titan vor einigen Jahren als Gehäusematerial bei Smartphones hoch im Kurs war, scheint neben Apple nun auch Samsung zu einer speziellen Aluminiumlegierung zurückzukehren, wie auch das Portal Android Headlines berichtet.
Das sorgt im Subreddit r/samsunggalaxy für große Ernüchterung:
»Und Aluminium statt Titan … das überzeugt mich nicht.«
TrueJohnWick
»Titan → Aluminium. Mein nächstes Handy wird ein iPhone 17 sein.«
kontenjer
Titan ist besonders widerstandsfähig und weniger anfällig gegen Kratzer und Dellen beim Aufprall auf den Boden. Kurz nach Release des iPhone 17 Pro sind etwa einige Berichte aufgetaucht, laut denen die neue Rückseite besonders anfällig für Kratzer ist.
Allerdings hat ein Aluminiumgehäuse handfeste Stärken. Der große Vorteil gegenüber Titan liegt in der deutlich höheren Wärmeleitfähigkeit.
Da Smartphones unter Last schnell heiß werden, leitet Aluminium diese Abwärme effizienter nach außen ab. In der Praxis führt das dazu, dass das System die Leistung potenziell seltener oder erst deutlich später drosseln muss (Thermal Throttling).
Hier liegt für einige User auch die große Stärke des Galaxy S26:
»Für dich ein Downgrade. Für mich ein Upgrade«
tru4true
»Ich liebe es! Kann es kaum erwarten, vorzubestellen. … das [Aluminium-Gehäuse] ist das Beste daran!«
TransportCowboy
14:01
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3-fach-Telekamera sorgt ebenfalls für Diskussion
Neben der Rolle rückwärts hin zu Aluminium sorgt eine weitere potenzielle Veränderung für vorzeitige Enttäuschung: Der Sensor der 3-fach-Telekamera mit 10 Megapixel soll schrumpfen – von 1/3,52 Zoll auf 1/3,94 Zoll.
In der Theorie bedeutet das eine schwächere Low-Light-Performance, einen geringeren Dynamikumfang sowie Einbußen bei der Bildschärfe. Samsung setzt typischerweise massiv auf KI und Computational Photography, um die physikalischen Defizite der kleineren Hardware softwareseitig auszubügeln.
Im Gegensatz dazu stehen die Upgrades der Hauptkamera und der Periskopkamera (5x Zoom). Beide sollen deutlich lichtstärker ausfallen als noch beim S25 Ultra:
- Hauptkamera: 200 Megapixel, 1/1.3 Zoll, f/1.4 (statt f/1.7)
- Periskopkamera: 50 Megapixel, 1/2.5 Zoll, f/2,9 (statt f/3.4)
Insgesamt wird das Galaxy S26 Ultra den klassischen Flagschiff-Feinschliff erhalten. Neben den Änderungen an der Kamera und dem Gehäusematerial wird Samsung wohl auf 60-Watt-Laden (kabelgebunden) sowie 25-Watt-Laden (kabellos) setzen. Qi2-Magnete werden wohl nicht im Gehäuse untergebracht.
Zudem kommt beim Ultra-Modell der brandneue Snapdragon 8 Elite Gen 5 zum Einsatz.
Alle zu erwartenden Upgrades haben wir für euch im folgenden Artikel zusammengefasst: Samsung Galaxy S26 (Ultra): Preis, Release und Co. – die wichtigsten Infos im Überblick
Bedeutsame Neuerungen im Vergleich zum Galaxy S25 Ultra beziehungsweise S24 Ultra sind in diesem Jahr wohl nicht zu erwarten.
Ein Upgrade wird daher vorrangig für Smartphone-Enthusiasten sowie Nutzerinnen und Nutzer mit einem älteren Samsung-Handy infrage kommen. Allerdings sind die Specs noch lange nicht in Stein gemeißelt. Gewissheit erhalten wir am 25. Februar um 19:00 Uhr.






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