PS5 Pro: Der neue Stern am Grafik-Himmel? PSSR kann es mit »alten« Techniken aufnehmen - fast

PSSR hat das Spiel betreten: Die bisherigen Upscaling-Verfahren von Nvidia und AMD haben neue Konkurrenz und die ist gar nicht mal ohne.

PSSR kann mit FSR und DLSS mithalten, doch hat auch Schwächen. (Bild: Sony) PSSR kann mit FSR und DLSS mithalten, doch hat auch Schwächen. (Bild: Sony)

Die PS5 Pro hält bald in Einzug in die Regale eures Fachhandels des Vertrauen und mit der neuen Konsole kommt auch ein bisher nicht dagewesenes Upscaling-Verfahren zum Einsatz: Playstation Spectral Super Resolution, kurz PSSR.

Die US-amerikanischen Kollegen von Digital Foundry haben bereits die Chance gehabt, sich die Grafikleistung der Konsole genauer anzuschauen und vergleichen PSSR mit den bisherigen Upscaling-Verfahren von DLSS 3.7 (Nvidia) und FSR 3.1 (AMD).

Achtung: Im Video wird »nur« die PC-Version und die PS5-Pro-Version von Ratchet and Clank: Rift Apart verglichen. PSSR kann sich in anderen Spielen auch anders auswirken. Genießt diesen Vergleich also mit Vorsicht.

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PSSR gegen FSR gegen DLSS – wer hat die Nase vorn?

Im Video von Digital Foundry wird deutlich, wo die Stärken und Schwächen von PSSR liegen und wo noch Platz für Verbesserungen ist. 

Der wohl deutlichste Vorteil von PSSR im Vergleich zu FSR ist das fehlende »Fizzlen« beispielsweise neben Spielecharakteren – ein bekanntes Problem von FSR. Das seht ihr besonders gut ab Minute 4:20 im Video.

Partikeleffekte werden von PSSR deutlich besser dargestellt als von FSR. Während FSR manche Partikel einfach im Nichts verschwinden lässt, schafft PSSR eine schärfere durchgehende Darstellung, die »natürlicher« aussieht. Das könnt besonders gut ab Minute 5:36 sehen. 

Video starten 55:29 Die PS5 Pro: Wucher oder Wunderwerk?

DLSS hingegen stellt die Partikel in Ratchet and Clank am schärfsten dar. Vor allem bei einer ruhigen Kamera scheint Nvidias Upscaling noch die Nase vorn zu haben. Besonders gut sichtbar ab Minute 10:19.

Und die Schärfe? PSSR scheint dem Bild einiges an Schärfe zu nehmen und selbst im Vergleich zu DLSS mit In-Game-Sharpness auf null gedreht sind manche Details immer noch sehr weich und unscharf. Das beobachtet ihr am besten ab Minute 12:08.

Insgesamt scheint sich die Bildqualität, die durch PSSR entsteht, zwischen FSR und DLSS einzugliedern. Doch wie bereits erwähnt, fehlen uns für ein finales Urteil noch die Vergleiche. 

Das heißt allerdings nicht, dass PSSR keine Schwächen hat. Die Bildstabilität scheint bei PSSR öfter mal zu leiden, womit Sonys Upscaling öfter mal für leichtes Flackern sorgt, vor allem bei Grafiken im Hintergrund. 

Auch das Antialiasing scheint zumindest im Vergleich zu DLSS nicht ganz mithalten zu können. 

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