Die ersten Router mit Wi-Fi 8 kommen noch dieses Jahr – was machen die anders und lohnt sich das Upgrade schon?

Noch 2026 starten die ersten Router mit Wi-Fi 8. Wir fassen alle Infos zum neuen Standard zusammen.

Der Archer 8 Ultra von TP-Link ist einer der ersten Router, der Wi-Fi 8 unterstützt. (Bild: TP-Link) Der Archer 8 Ultra von TP-Link ist einer der ersten Router, der Wi-Fi 8 unterstützt. (Bild: TP-Link)

Auf der IFA 2026 in Berlin hat TP-Link die ersten WLAN-Router mit Wi-Fi 8 vorgestellt, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Auch Asus bereitet einen Release erster Modelle Ende 2026 vor.

Wir erklären euch, was der neue Standard eigentlich anders macht als die Vorgänger und ob sich das Upgrade jetzt schon lohnt.

Wi-Fi 8: Alle Infos zum neuen Standard

Wi-Fi 8 ist der nächste Wi-Fi-Standard, der im großen Stil 2027 eingeführt werden wird. Die ersten Router, die diesen Standard unterstützen, wurden aber schon vorgestellt und sollen noch in diesem Jahr erscheinen. Spannend an Wi-Fi 8 ist, dass erstmals nicht ein reiner Geschwindigkeitsgewinn im Vordergrund steht.

Stabilität statt Speed: Geschwindigkeit ist nämlich auch bei Wi-Fi 7 nicht das größte Problem. Die meisten Router, die Wi-Fi 7 unterstützen, unterstützen nämlich auch höhere Geschwindigkeiten, als die meisten Menschen über ihren Internetanschluss beziehen.

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Das schnellste Internet bringt aber nur wenig, wenn man ständig mit Aussetzern oder Instabilität zu kämpfen hat. Und genau da setzt Wi-Fi 8 an, wie etwa der Hersteller TP-Link selbst erklärt.

Die größten Störquellen sind dabei dicke Wände sowie Interferenzen durch andere Netzwerke und eine Vielzahl von gleichzeitig aktiven Geräten. Besonders, wenn mehrere Personen dasselbe Netz nutzen, kann es zu Einbrüchen kommen.

Deshalb wurde für Wi-Fi 8 das schon beim Vorgänger eingeführte Feature »Multi-Link Operation« (MLO) stark verfeinert. MLO ermöglicht das gleichzeitige Senden und Empfangen über mehrere Frequenzbänder und verhindert so Interferenzen.

FRITZ!Box 7530 AX
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WLAN-Router mit DSL-Modem
Die FRITZ!Box kommt mit einem Wi-Fi-6-WLAN Netz, integriertem DSL-Modem mit bis zu 300 MBit/Sekunde bei SuperVectoring und integriertem Media-Server.
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TP-Link Archer AXE75
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WLAN-Router ohne Modem
Beim Archer AXE75 fehlt ein Modem, das bekommt ihr separat vom Internet-Provider. Dank Wi-Fi 6E wird auch das neue 6 GHz-Band abgedeckt.
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Router mit Glasfaser-Ports
Bei einem Unifi Cloud Gateway sind SFP+-Ports für den Anschluss von Glasfaser-Internet ohne ONT verbaut. Für WLAN benötigt es noch einen separaten Access Point.
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Wi-Fi 8 soll zudem über eine bessere Mesh-Koordination verfügen und Funktionen besser unterstützen, die etwa die Kanäle dynamisch zuweisen und wichtige Tätigkeiten priorisieren. Laut Hersteller-Tests soll das zu beeindruckenden Ergebnissen führen:

  • Bis zu 30 Prozent höherer Durchsatz auf größere Distanzen
  • Bis zu 24 Prozent besserer Durchsatz bei variierenden Signalbedingungen und Interferenzen
  • Bis zu 10 bis 30 Prozent stärkere Leistung in Multi-Floor-Szenarien

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Lohnt sich der Wechsel schon jetzt? Wer nun überlegt, ob der genannten Verbesserungen schon Ende 2026 zu einem Wi-Fi-8-Router zu wechseln, muss bedenken, dass der Standard noch gar nicht wirklich eingeführt wurde. Bis die ersten Geräte wie Handys mit Wi-Fi-8-Unterstützung auf den Markt kommen, wird es also noch dauern. Der Kauf lohnt sich also wenn überhaupt nur, wenn ihr sowieso einen neuen Router braucht und schon mal vorsorgen wollt.


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