RTX 5090 »extrem bedenklich«: Deutscher Tech-YouTuber sieht die Rückkehr der schmelzenden Stecker kommen

Die RTX 5090 kommt nicht zur Ruhe: Weitere Tests, die der deutsche YouTuber »der8auer« durchführte, zeigen absurde Temperaturen an den Leitungen.

Die RTX 5090 muss sich erneut mit dem Vorwurf unsachgemäßer Anschlüsse auseinandersetzen. Die RTX 5090 muss sich erneut mit dem Vorwurf unsachgemäßer Anschlüsse auseinandersetzen.

Die ersten Meldungen über schmelzende 12VHPWR-Anschlüsse bei der RTX 5090 werden wohl kein Einzelfall bleiben. Zumindest hält der deutsche Tech-YouTuber Roman »der8auer« Hartung in einem neuen Video den Stecker für »extrem bedenklich«.

In der rund zwanzigminütigen Analyse geht der8auer auf ein Exemplar der RTX 5090 Founders Edition ein, das von einem geschmolzenen Stecker betroffen ist.

  • Ein genauerer Blick per Mikroskop legte offen, dass nicht nur die Nvidia-GPU selbst Schäden davon getragen hat. Auch das genutzte Netzteil (ein Asus ROG Loki Platinum) sowie das Drittanbieterkabel von MODDIY haben Rückstände von Rauch aufgezeigt.
  • Diese entstehen laut Hartung typischerweise, wenn »Kunststoff in Flammen aufgeht«.
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Entgegen den eingangs erwähnten ersten Berichten über geschmolzene Kabel bei einer RTX 5090 sei hier zumindest minderwertige Qualität auszuschließen. Laut Hartung ist MODDIY ein bekannter und angesehener Hersteller von GPU-Zubehör, der sich »mit der Materie auskennt«.

Auch der Nutzer, der sich mit der defekten GPU bei der8auer meldete, wird von Hartung als »versiert« genug eingestuft, um einen Anwenderfehler auszuschließen.

Die weiterführenden Analysen von Hartung fördern auch ohne Fehlerquelle bei Nutzer oder Drittanbieter zutage, dass bei der RTX 5090 FE das Problem der schmelzenden Stecker/Kabel in der Konstruktion selbst liegt.

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Im weiteren Verlauf des Videos zeigt Hartung die Temperaturentwicklung der einzelnen Leitungen. Demzufolge laufen zwei der insgesamt sechs Leitungen rasant auf bis zu 55 Grad Celsius hoch - bei einer Stromstärke von 20 Ampere. Nach weiteren 45 Sekunden im hochintensiven Furmark-Test schnellt die Temperatur auf satte 90 Grad Celsius.

Auch auf der anderen Seite des Kabels läuft es nicht besser: Innerhalb von einer Minute misst Hartung rund 120 Grad Celsius am Netzteilende. Die Kabel selbst sind mir 70 bis 80 Grad Celsius »gerade noch anfassbar«.

  • Der Versuch musste im Anschluss abgebrochen werden. Der8auer äußerte an dieser Stelle die Sorgen, dass ihm wahlweise das Netzteil oder die RTX 5090 FE selbst »abfackeln könnte«.
  • An dieser Stelle betont Hartung, dass (wenigstens theoretisch) hochqualitative Elemente wie das AX1600i-Netzteil von Corsair und das zugehörige Premium-Kabel genutzt wurden.

Nvidia selbst hat sich zum Zeitpunkt der Artikelveröffentlichung nicht zum Sachverhalt geäußert. Der 5090-Besitzer, der den Stein mit seiner Nachricht an der8auer überhaupt erst ins Rollen gebracht hat, muss sich indes in Geduld üben: Die Grafikkarte wurde an Nvidia zur weiteren Prüfung geschickt.

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