Wenn führende KI-Unternehmen derzeit nach einer Hardware-Komponente gieren, dann ist es Arbeitsspeicher.
Die Preise für die Module sind drastisch in die Höhe geschossen, da die Konzerne den enormen Bedarf ihrer Rechenzentren decken wollen und Chip-Hersteller sich zunehmend auf diese zahlungskräftigen Großkunden konzentrieren.
Geht es nach Sam Altman, ist der private Einsatz dieser Hardware in heimischen Rechnern ohnehin Verschwendung.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer spanischen Schwesterseite Vidaextra und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
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Was Palantir WIRKLICH mit unseren Daten macht
Was Altman genau gesagt hat
In einem Interview auf dem YouTube-Kanal Cheeky Pint sprach der CEO des ChatGPT-Entwicklers OpenAI über das Szenario, dass ihr künftig lokale KI direkt auf euren eigenen Rechnern ausführt – ganz gleich, ob auf eurem bestehenden System oder auf PCs, die ihr euch künftig selbst zusammenbaut.
Anschließend legte er dar, warum er diesen Ansatz für eine schlechte Idee hält:
»Aus Sicht der globalen Ressourcenverteilung ist es eigentlich ziemlich furchtbar, dass jede Person einen Teil der weltweit begrenzten DRAM-Vorräte im eigenen Rechner stecken hat und dieser nur zu fünf Prozent der Zeit genutzt wird. Wenn ihr versucht, mit einem derart angebotslimitierten Umfeld umzugehen, strebt ihr nach maximaler Auslastung in der Cloud. Und aus irgendeinem Grund geht die Intuition vieler Menschen genau in die entgegengesetzte Richtung.«
Hinter Altmans Aussagen kann man naheliegend den Versuch vermuten, die Interessen des eigenen Unternehmens zu verteidigen.
Zwar stellt OpenAI vereinzelt quelloffene Lösungen bereit, das lukrative Kerngeschäft basiert jedoch auf proprietären Modellen, die ausschließlich in konzerneigenen Rechenzentren laufen.
Dahinter könnte die Befürchtung stehen, dass private PCs bald leistungsstark genug sind, um Spitzenmodelle wie GPT-6 Luna eigenständig lokal zu berechnen. Damit geriete die Basis für OpenAIs kostenpflichtige Abomodelle möglicherweise ins Wanken.
Die Reaktionen der PC-Community sind eindeutig
Wenig überraschend sind die umstrittenen Aussagen von Altman in PC-Foren momentan allgegenwärtig.
Die Kritik an Altman äußert sich oftmals in Form von Memes und ironischen Beiträgen, die mit Galgenhumor an die Sache herangehen, wie die folgenden Beispiele zeigen.
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Die letzte GameStar-Umfrage zum RAM in euren PCs dürfte Altman indes nicht gerne sehen. Sie kommt auf 1.800 abgegebene Stimmen.
Knapp 60 Prozent haben darin angegeben, auf einen PC mit 32 GB RAM zu setzen. Auf Platz zwei folgten aber nicht 16 GB (8 Prozent), sondern stolze 64 GB Arbeitsspeicher (27 Prozent). Noch mehr RAM ist immerhin in etwa 7 Prozent der PCs verbaut.
Die Preise bleiben gleichzeitig durch die andauernde Speicherkrise weiterhin sehr hoch. Ein Kit mit 32 GB DDR5 liegt momentan mindestens bei etwa 460 Euro.

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