Anfang des Jahres habe ich beschlossen, dass es Zeit für einen Fitness-Tracker wird. Allerdings war ich noch nie Fan von diesen schmalen Fitnessarmbändern, die aussehen, als würde man den ganzen Tag nichts anderes machen, als seine Schritte zu zählen. Ebenso wenig wollte ich hunderte Euro für eine Smartwatch ausgeben. Als eingefleischter Samsung-Jünger habe ich mich also erstmal dort umgesehen und bin direkt fündig geworden: Die Galaxy Fit3 ist genau das, was ich gesucht habe, und für nicht mal 50 € war die Entscheidung denkbar einfach.
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Ganz so einfach ist es nicht. Für knappe 50 Tacken kriegt man hier natürlich nicht jedes Feature der klassischen Flaggschiff-Modelle. Nichtsdestotrotz bin ich mehr als zufrieden mit dem superhochwertigen Aluminium-Gehäuse und dem stolzen 1,6 Zoll großen AMOLED-Display. Am Handgelenk sieht die Fit 3 einfach nach einer eleganten kleinen Smartwatch aus und ist damit wunderbar alltagstauglich.
Die Fit3 ist dank IP68 absolut wasserfest und kann problemlos beim Duschen, Baden, Schwimmen und sogar Tauchen bis 50 Meter Tiefe getragen werden. Sie erkennt Stürze und sendet bei Gefahr SOS-Nachrichten an eure Notfallkontakte. Der Grat zwischen Smartwatch und Fitness-Tracker ist schmal, aber die Fit 3 wandelt ihn voller Eleganz!
Besonders wichtig war mir die Akkulaufzeit, und da macht der Fit3 so schnell keiner was vor. Laut Hersteller schafft sie 13 Tage am Stück. Nachdem ich sie nun ungefähr zwei Monate getragen habe, kann ich sagen: Realistisch sind sieben bis neun Tage inklusive automatischer Workout-Erkennung und Schlaftracking. Immer noch Werte, von denen so mancher Apple-User nur träumen kann.
Die Workout-Erkennung funktioniert einwandfrei und auch die Pulsmessung lässt nichts zu wünschen übrig. Auch euren Blutsauerstoff misst das kleine Gerät auf Ansage sehr zuverlässig. Ihr habt über einhundert voreingestellte Übungen und Sportarten zur Verfügung, die sich super easy mit eurer Fitness-App synchronisieren lassen.
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Bei dem Preis müssen natürlich irgendwo Abstriche gemacht werden und so müsst ihr auf NFC und GPS verzichten. Das kann natürlich stören, falls ihr euch eine Smartwatch zulegen wollt, speziell um beim Joggen euer Handy nicht mitnehmen zu müssen oder mit dem Handgelenk bezahlen zu können. Außerdem könnt ihr auf der Fit3 keine externen Apps installieren und habt keine Freisprecheinrichtung. Trotzdem lassen sich Spotify und Konsorten problemlos über die Uhr steuern, ebenso wie Anrufe und Benachrichtigungen. WhatsApp-Nachrichten könnt ihr lesen und aus einer Vorauswahl an möglichen Antworten sogar in eingeschränktem Rahmen Nachrichten verschicken.
Lohnt sich der Kauf?
Für mich persönlich ist die Antwort ganz einfach: ja! Wenn ihr nicht unbedingt via LTE am Handgelenk telefonieren oder kontaktlos bezahlen müsst, dann ist die Galaxy Fit3 der absolute Preis-Leistungs-Killer. Ihr bekommt die gewohnt starke Samsung-App-Anbindung und ein Display, das auch bei direkter Sonneneinstrahlung nicht kapituliert.
Für unter 50€ ist das Teil kein einfacher Impulskauf, sondern ein echtes Upgrade für euren Alltag – egal ob beim Sport oder einfach, um das Smartphone mal öfter in der Tasche zu lassen.
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