Die neuen Galaxy-Tablets sind für mich eine klare Empfehlung – wenn ihr noch etwas wartet

Die neuen Samsung-Tablets schneiden im Test fast durchweg gut ab. Einzig der Preis trübt die Freude.

Das Galaxy Tab S12 Ultra (rechts) und das Galaxy Tab S12+ sind bereits im Handel erhältlich. (Bildquelle: Patrick GameStar Tech) Das Galaxy Tab S12 Ultra (rechts) und das Galaxy Tab S12+ sind bereits im Handel erhältlich. (Bildquelle: Patrick / GameStar Tech)

Seit knapp zwei Wochen nutze ich die beiden neuen Galaxy-Tablets abwechselnd. Über drei wesentliche Merkmale der Tablets, die mir besonders gut gefallen, habe ich bereits berichtet: DeX, Benutzer-Accounts und ihr Zubehör.

Eine Woche später hat sich meine Meinung gefestigt: Das sind astreine Android-Tablets, die nur ein Problem haben: ihr sehr hoher Preis.

Galaxy Tab S12 Ultra und S12+
Galaxy Tab S12 Ultra und S12+
Nicht nur Apple kann Tablets. An der Galaxy-S12-Serie gibt es nur wenig auszusetzen. Die Verarbeitung ist erstklassig, das Display scharf und hell und die Leistung für die Ansprüche eines Tablets absolut zufriedenstellend. Wer auf den Geräten zusätzlich mit DeX produktiv arbeiten möchte, wird nicht enttäuscht. Das System hat mir beim Arbeiten in puncto Leistung kein Bein gestellt. Beim Preis sieht es anders aus: Die Geräte sind ab 1.300 Euro erhältlich.
  • Hochwertige und dünne Tablets
  • Helle, scharfe Displays
  • microSD-Kartenslot
  • Samsung DeX für Desktop-Feeling
  • S-Pen ist im Lieferumfang
  • Sehr teuer
  • Ultra-Modell ist unhandlich
  • Kein Netzteil im Lieferumfang
ab 1.300 Euro bei Amazon
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Lieferumfang

Dass es 2026 mal etwas Spannendes zum Thema »Lieferumfang« zu berichten gibt, hätte ich kaum für möglich gehalten.

Bei beiden Tablets gibt es den S Pen von Samsung nämlich gratis dazu. Das klingt nach wenig, bedeutet aber, dass ihr direkt loslegen und Notizen anfertigen sowie PDFs bearbeiten könnt.

Schreiben macht auf den Samsung-Tablets ebenso viel Spaß wie auf den Apple iPads. Der Druckpunkt des S-Pen ist ziemlich angenehm. (Bildquelle: Patrick GameStar Tech) Schreiben macht auf den Samsung-Tablets ebenso viel Spaß wie auf den Apple iPads. Der Druckpunkt des S-Pen ist ziemlich angenehm. (Bildquelle: Patrick / GameStar Tech)

Bei manchen anderen Konkurrenten kostet der Stift zusätzlich über 100 Euro. Im Karton findet ihr außerdem ein USB-C-auf-USB-C-Datenkabel sowie ein Werkzeug für den SIM- und microSD-Kartenslot.

Ein Netzteil ist leider nicht enthalten. Die Geräte unterstützen bis zu 45 Watt, das passende Netzteil muss also gegebenenfalls zusätzlich erworben werden.

Häufig gestellte Fragen
Inhaltsverzeichnis
Spezifikationen
SpezifikationGalaxy Tab S12 UltraGalaxy Tab S12+
Preis1.540 Euroab 1.300 Euro
Display14,6" Dynamic AMOLED 2X, 2.960 × 1.848 px, bis 120 Hz12,6" Dynamic AMOLED 2X, 2.800 × 1.752 px, bis 120 Hz
HelligkeitBis 1.600 Nits Spitze / 1.000 Nits HBMBis 1.600 Nits Spitze / 1.000 Nits HBM
ProzessorMediaTek Dimensity 9500MediaTek Dimensity 9500
RAM / Speicher12 GB/256 GB, 12 GB/512 GB, 16 GB/1 TB12 GB/256 GB oder 12 GB/512 GB
SpeichererweiterungmicroSD bis 2 TBmicroSD bis 2 TB
Akku11.600 mAh, bis 45 W Laden10.600 mAh, bis 45 W Laden
AkkulaufzeitBis 23 StundenBis 21 Stunden
Abmessungen326,3 × 208,5 × 5,1 mm289,5 × 187,8 × 5,3 mm
Gewicht692 g (Wi-Fi) / 695 g (5G)553 g (Wi-Fi) / 555 g (5G)
KonnektivitätWi-Fi 7, Bluetooth 6.0, optionales 5GWi-Fi 6E, Bluetooth 6.0, optionales 5G
Rückkamera13 MP + 8 MP Ultraweitwinkel13 MP
Frontkamera12 MP Ultraweitwinkel12 MP Ultraweitwinkel
AudioVier Lautsprecher, 4-Kanal-Spatial AudioVier Lautsprecher, 4-Kanal-Spatial Audio
SoftwareAndroid 17, One UI 9Android 17, One UI 9
SchutzartIP68IP68
S PenIm LieferumfangIm Lieferumfang
So habe ich getestet

Ich habe die Tablets über einen Zeitraum von zwei Wochen im Alltag genutzt und dabei versucht, das Gerät so vielseitig wie möglich einzusetzen. Fünf Tage lang haben sie mich außerdem im Arbeitsalltag begleitet und mein MacBook ersetzt.

Design und Verarbeitung

Beide Tablets sind erstklassig verarbeitet und nur 5,1 beziehungsweise 5,3 Millimeter dick. Während das Galaxy Tab S12+ mit 12,6 Zoll noch gut in den Händen liegt, macht das 14,6 Zoll große Ultra-Modell seinem Namen alle Ehre.#

Es ist nicht für die Handbedienung ausgelegt. Dafür eignet es sich aber sehr gut zum Zeichnen und Arbeiten. Wer viel Platz braucht, findet ihn hier.

Das Tab S12+ liegt jedoch deutlich besser in den Händen. Mit 553 Gramm ist die kleinere Version rund 140 Gramm leichter.

Galaxy Tab S12 Ultra Galaxy Tab S12+ Galaxy Tab S12 Ultra Galaxy Tab S12+

Das Galaxy Tab S12 Ultra liegt deutlich schlechter in der Hand. Meine Wahl würde aufgrund der Größe auf das Plus-Modell fallen. (Bildquelle: Patrick / GameStar Tech)

An den verbauten AMOLED-Displays gibt es nichts auszusetzen. Die Farben sind knackig, die Auflösung scharf und die Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz ist auf der Höhe der Zeit.

Die vom Hersteller angegebenen 1.600 Nits werden als Spitzenhelligkeit auf kleinen Flächen erreicht. Das sorgt besonders bei HDR-Inhalten für ordentlich Strahlkraft.

Kurzum: Die Tablets machen Spaß – egal, ob man damit arbeitet oder sich die Zeit vertreibt.

Leistung zum Arbeiten (und Spielen)

Samsung hat sich bei seinen Tablets für die folgenden Spezifikationen entschieden:

  • Prozessor: Mediatek Dimensity 9500
  • 12 GB + 256 GB (Basisausstattung)

Die 16 GB Arbeitsspeicher sind nur beim Tab S12 Ultra verfügbar, und zwar nur bei der teuren 1-TB-Version. Ihr könnt den Speicher aber via microSD-Karte um 2 TB aufstocken.

In den Benchmarks unterliegt der MediaTek-Dimensity-Chip den neuesten Qualcomm-Handy-Prozessoren und auch Apples M-Chip in den iPads.

Geekbench CPU Single Core
Galaxy-Tab-S12-Serie

  • Bewertung
Redmagic 11S Pro
3848
Honor Magic 8 Pro
3666
Samsung Galaxy Z Fold 8
3625
Xiaomi 17
3588
Samsung Galaxy S26 Ultra
3474
Poco F9 Ultra
3458
Samsung Galaxy S25 Ultra
3201
Honor Magic7 Pro
3186
Samsung Galaxy Z Fold 7
3136
Samsung Galaxy S26
3064
Honor 600 Pro
3045
Sony Xperia 1 VIII
3024
Sony Xperia 1 VII
3007
Poco F8 Pro
2931
Samsung Galaxy Tab S12+
2834
Samsung Galaxy Tab S12 Ultra
2795
Poco X8 Pro Max
2648
Google Pixel 10 Pro XL
2341
Nothing Phone 3
2201
Xiaomi 17T
1748
Oppo Reno 16
1019
  • 0
  • 780
  • 1560
  • 2340
  • 3120
  • 3900

Geekbench CPU Multi Core
Galaxy-Tab-S12-Serie

  • Bewertung
Redmagic 11S Pro
12004
Samsung Galaxy Z Fold 8
11087
Samsung Galaxy S26 Ultra
11054
Honor Magic 8 Pro
10902
Poco F9 Ultra
10781
Samsung Galaxy S26
10698
Xiaomi 17
10383
Samsung Galaxy S25 Ultra
10137
Honor Magic7 Pro
9863
Samsung Galaxy Z Fold 7
9759
Samsung Galaxy Tab S12+
9523
Samsung Galaxy Tab S12 Ultra
9457
Sony Xperia 1 VIII
9235
Honor 600 Pro
9218
Poco F8 Pro
9085
Sony Xperia 1 VII
8912
Poco X8 Pro Max
8607
Nothing Phone 3
7020
Xiaomi 17T
6899
Google Pixel 10 Pro XL
6441
Oppo Reno 16
3718
  • 0
  • 2600
  • 5200
  • 7800
  • 10400
  • 13000

AnTuTu Benchmark
Galaxy-Tab-S12-Serie

  • Bewertung
Redmagic 11S Pro
4269050
Samsung Galaxy S26 Ultra
3703886
Honor Magic 8 Pro
3675432
Samsung Galaxy Tab S12+
3577515
Samsung Galaxy Tab S12 Ultra
3518420
Sony Xperia 1 VIII
3332753
Xiaomi 17
3320530
Poco F8 Pro
3119124
Samsung Galaxy Z Fold 8
3094762
Honor 600 Pro
3013381
Samsung Galaxy S26
2914892
Poco X8 Pro Max
2814468
Honor Magic7 Pro
2765339
Samsung Galaxy S25 Ultra
2721019
Samsung Galaxy S25
2676028
Samsung Galaxy Z Fold 7
2292255
Sony Xperia 1 VII
2192908
Xiaomi 17T
2161084
Nothing Phone 3
2012758
Oppo Reno 16
1335965
  • 0
  • 860000
  • 1720000
  • 2580000
  • 3440000
  • 4300000

Meiner Erfahrung nach hat das für die Praxis zumindest keine nennenswerte Relevanz.

Eine Woche lang habe ich auf den Tablets gearbeitet. Per Thunderbolt-3-Kabel an den UWQHD-Monitor und mittels DeX ist das kein Problem. Gleiches gilt für das »Anklemmen« und Konfigurieren meiner Peripheriegeräte.

  • Ohne Drittanbieter-Apps kann ich den Maustasten eigene Aktionen zuweisen und die Empfindlichkeit des Scrollrads sowie die Zeigergeschwindigkeit einstellen.
  • DeX bietet mir für die physische Tastatur Optionen, um die Belegung zumindest geringfügig an meine Arbeitsweise anzupassen.

Anzeigeeinstellungen Es gibt diverse Einstellungen für die Anzeige. Ihr könnt beispielsweise Monitor und Tablet frei anordnen.

Virtuelle Desktops Wie bei Windows und macOS: Die Samsung-Tablets unterstützen virtuelle Schreibtische.

Mauszeiger Leider gibt es in den Einstellungen keine Optionen die Scrollrichtung zu ändern.

Für meine Arbeit als Redakteur bedeutet das: Schreiben, PDFs bearbeiten, Meetings und einfache Bildbearbeitung – all das schaffen die Tablets ohne Mühe. Selbst bei grafikintensiveren Aufgaben wie der Bildbearbeitung wird die Rückseite nicht unangenehm warm, geschweige denn heiß.

Ein Bein wurde mir lediglich von Photoshop selbst gestellt, das eine stark abgespeckte Version für die Geräte bereithält. Das mag an der limitierten Leistung liegen.

Immerhin gibt es inzwischen derartige Profi-Apps überhaupt für Android, während die iPads seit Jahren zunehmend mit ihnen versorgt werden.

Als Vorteil gegenüber iPads sehe ich die optionalen Benutzeraccounts für einen Haushalt. Jeder Account hat seinen eigenen Speicherplatz, auf dem Apps, der Bildschirmhintergrund und vieles mehr gespeichert werden können.

Zum Spielen eine Empfehlung

Die Tablets haben genügend Leistung, um in der Pause eine Runde zu spielen. Persönlich bleiben Kartenspiele wie Hearthstone auf diesen Geräten mein Favorit. Das läuft butterweich mit 60 fps.

Solche Spiele sind für mich auf dem Tablet ein No-Brainer. Aber auch grafikintensivere Spiele schafft das Tablet. (Bildquelle: Patrick GameStar Tech) Solche Spiele sind für mich auf dem Tablet ein No-Brainer. Aber auch grafikintensivere Spiele schafft das Tablet. (Bildquelle: Patrick / GameStar Tech)

Aber auch grafikintensivere Spiele wie »Where Winds Meet« sind möglich, wenn auch nicht durchgängig mit hohen FPS-Zahlen bei maximaler Grafikeinstellung.

Das Display punktet beim Spielen. Die Farben knallen und profitieren von der hohen Helligkeit des Displays. Dadurch wirken Spiele keineswegs blass, sondern gesättigt und dennoch ausgewogen.

One UI 9 als Betriebssystem

Als Betriebssystem kommt One UI 9 auf Basis von Android 17 zum Einsatz. Wer in den letzten Jahren ein aktuelles Samsung-Smartphone genutzt hat, wird sich sofort zurechtfinden. Gleichzeitig ist es herrlich unaufgeregt.

Auf der Tab S12-Serie ist One UI 9 vorinstalliert. Im Vergleich zu Samsung-Smartphones unterscheiden sich die Tablets vor allem durch ihre Produktivitätsfeatures. (Bildquelle: Patrick GameStar Tech) Auf der Tab S12-Serie ist One UI 9 vorinstalliert. Im Vergleich zu Samsung-Smartphones unterscheiden sich die Tablets vor allem durch ihre Produktivitätsfeatures. (Bildquelle: Patrick / GameStar Tech)

Neben den Benutzerprofilen bieten die Tablets ähnliche Multitasking-Funktionen wie die Foldables. Ihr könnt damit mehrere Apps nebeneinander auf dem Bildschirm platzieren. Alternativ öffnen sich Apps wahlweise in der DeX-Ansicht als schwebende Fenster – ganz ohne externen Monitor.

Das ist ziemlich praktisch, wenn ihr unterwegs arbeiten wollt. Die virtuellen Desktops stehen nämlich auch hier zur Verfügung.

Multitasking ist auch ohne externen Monitor möglich. (Bildquelle: Patrick GameStar Tech) Multitasking ist auch ohne externen Monitor möglich. (Bildquelle: Patrick / GameStar Tech)

Die Apps in der Taskleiste unten lassen sich beliebig entfernen und hinzufügen. Rechts daneben seht ihr minimierte oder zuletzt verwendete Programme.

Abgesehen von den Produktivitätsfunktionen stehen euch natürlich eine Reihe weiterer Features zur Verfügung. Die große KI-Suite ist nämlich auch auf den Tablets verfügbar.

Mit von der Partie sind Werkzeuge wie Circle to Search, mit dem sich Motive auf dem Bildschirm einkreisen und dazu im Internet suchen lassen, sowie Bildbearbeitungstools in der Galerie-App. Schreibt ihr mit dem S-Pen lange Notizen in der App, lassen sich diese zudem wahlweise formatieren und zusammenfassen.

Auf alle Funktionen von Galaxy AI einzugehen, würde den Rahmen jedoch deutlich sprengen. Wenn ihr mehr wissen wollt, findet ihr in den Einstellungen unter »Galaxy AI« alle relevanten Funktionen sowie deren potenziellen Nutzen.

Was ihr dagegen unbedingt wissen solltet, ist die Update-Garantie. Für seine Tablets verspricht Samsung nämlich sieben Jahre Systemupdates.

Die Lautsprecher sorgen für schönen Klang

Links und rechts am Gerät befinden sich jeweils zwei Lautsprecher. (Bildquelle: Patrick GameStar Tech) Links und rechts am Gerät befinden sich jeweils zwei Lautsprecher. (Bildquelle: Patrick / GameStar Tech)

Videos auf dem Tablet zu schauen, ist ähnlich reizvoll wie produktiv zu sein und zu spielen. Dafür sorgen insbesondere die vier Lautsprecher (zwei an jeder Seite).

Der Klang ist kraftvoll und sehr ausgeglichen. Selbst auf der Couch habe ich nie das Bedürfnis, die Lautstärke ordentlich hochzudrehen. Aber selbst wenn: Stimmen bleiben klar erhalten und auch die Mitten werden von den Lautsprechern gut wiedergegeben. Nur die Tiefen werden deutlich präsenter.

Einen Kopfhöreranschluss gibt es an den Geräten nicht. Ihr müsst also auf Bluetooth-Kopfhörer setzen oder euch mit einem Dongle behelfen.

Funktionale Kameras

Nur das Galaxy Tab S12 Ultra hat zwei Kameras. (Bildquelle: Patrick GameStar Tech) Nur das Galaxy Tab S12 Ultra hat zwei Kameras. (Bildquelle: Patrick / GameStar Tech)

Die Kameras der Samsung-Tablets sind eine praktische Ergänzung für Meetings oder andere Videoanrufe. Selbst dafür sind sie nur zweckmäßig. Die Frontkamera zeichnet die Haut je nach Lichtbedingungen stark weich.

Bei der Rückkamera gibt es ähnlich wenig Aufregendes zu berichten. Die Ultra-Version bringt neben der 12-Megapixel-Hauptkamera noch eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera aufs Parkett. Diese hätte es in meinen Augen absolut nicht gebraucht.

Die Aufnahmen der Kameras sind solide und Samsung-typisch eher kräftig. Punkt.

Ich sehe die Kamera hier als Hilfsmittel, um Dokumente einzuscannen oder mal eben schnell etwas abzufotografieren. Für alles andere machen selbst ältere Smartphones deutlich bessere Aufnahmen.

Die Akkulaufzeit

Unser bewährtes Akku-Benchmark-Tool »PCMark« funktionierte bei den beiden Galaxy-Tablets nicht ordnungsgemäß. Nach wenigen Stunden ist das Programm schlicht eingefroren und hat seinen Dienst quittiert.

Nach vier Versuchen musste ich schließlich aufgeben. Aufgrund der begrenzten Leihdauer kann ich euch nur meine (und andere) Praxiserfahrungen schildern.

Mit beiden Tablets bin ich problemlos durch einen achtstündigen Arbeitstag gekommen, meist mit 20 bis 30 Prozent Restkapazität. Andere Testerinnen und Tester berichten von einer Bildschirmzeit zwischen 10 und 12 Stunden.

Samsung selbst gibt eine Bildschirmzeit von 23 Stunden an, was allerdings nur für die reine Videowiedergabe gilt.

Unter der Haube spendiert Samsung dem Tab S12 Ultra einen 11.600-mAh-Akku. Das kleinere Modell bringt euch mit 10.600 mAh durch den Tag.

Also: Ihr müsst die Tablets schon ordentlich ausreizen, damit den Arbeitstieren innerhalb eines Tages der Saft ausgeht.

Solltet ihr die Galaxy-Tablets kaufen?

Das Galaxy Tab S12 Ultra lohnt sich für euch, wenn ihr …

  • … das Tablet in puncto Arbeit voll ausreizen wollt.
  • … auf die 16 GB RAM spekuliert.
  • … möglichst viel Fläche zum Zeichnen braucht.
  • … nicht bereit seid, technische Abstriche zu machen (Wi-Fi 7, zwei Kameras).

Das Galaxy Tab S12+ lohnt sich für euch, wenn ihr …

  • … ein kompaktes Gehäuse bevorzugt.
  • … das Tablet primär auch als solches benutzen möchtet.
  • … mit 12 + 256 GB auskommt.
  • … den Aufpreis zum Ultra lieber in ein Tastatur-Case investieren wollt.

Mögliche Alternativen

  • iPad Pro: Es ist nur logisch, die Apple-Tablets als Alternative zu nennen. Leistungstechnisch sind sie mit den M-Chips auf dem Papier deutlich besser. Wenn neben Bildbearbeitung auch Videoschnitt für euch interessant ist, könnten die iPads die bessere Wahl sein. Zumindest, wenn ihr flexibel mit dem Ökosystem seid.
  • Tab-S11-Serie: Technisch unterscheiden sich die neuen Tablets nur geringfügig von der Tab-Serie aus dem Jahr 2025. Wer Geld sparen möchte und keine topaktuellen Geräte benötigt, sollte sie sich genauer anschauen.

Video starten 15:01 iPad (Pro) oder MacBook? Diese Unterschiede müsst ihr 2026 kennen

Mein Fazit

An den Tablets gibt es wirklich wenig auszusetzen. Samsung liefert mit seiner Tab-S-Reihe Jahr für Jahr absolut solide Geräte. Sie überzeugen nicht nur bei Alltagsaufgaben, sondern auch bei der Arbeit – ganz egal, ob mit oder ohne Monitor.

Auf dem Papier ist der Dimensity-Prozessor nicht der leistungsfähigste auf dem Markt, was im Alltag allerdings kaum auffällt. Einzig der Preis ab 1.300 Euro ist ein Kritikpunkt.

Für diesen Preis ist schließlich auch ein vollwertiger, gut ausgestatteter Laptop erhältlich. Wer trotz des Preises mit dem Kauf liebäugelt, sollte Rabatte im Auge behalten oder noch etwas Geduld haben. In der Regel bieten Samsung und andere Händler die Geräte zu einem günstigeren Preis an.

Dann werdet ihr mit den Android-Tablets sicherlich zufrieden sein.


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