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Samsung SSD 980 Pro im Test - Extrem schnell, aber (noch) unnötig

Samsungs neue SSD 980 Pro erreicht dank PCI Express 4.0 extrem hohe Datenraten. Wir haben nachgemessen, wie sich das in der Praxis auswirkt.

von Nils Raettig,
13.11.2020 14:11 Uhr

Die Samsung SSD 980 Pro aus diesem Test gehört zu den bislang wenigen Modellen, die PCI Express 4.0 unterstützen. Die Samsung SSD 980 Pro aus diesem Test gehört zu den bislang wenigen Modellen, die PCI Express 4.0 unterstützen.

In Form der SSD 980 Pro im Test bietet Samsung seine beliebte Reihe jetzt auch mit der neuen Schnittstelle PCI Express 4.0 an. Gegenüber dem Vorgänger SSD 970 Pro mit PCI Express 3.0 bedeutet das in der Theorie etwa doppelt so hohe Datenraten.

Wir schauen uns anhand von Benchmarks der SSD 980 Pro mit 500 GByte an, was die hohen Übertragungsraten in synthetischen und in praktischen Anwendungen bedeuten. Eine generelle Kaufberatung zu den besten SSDs für Spieler in verschiedenen Preisbereichen findet ihr hier:

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Die SSD 980 Pro gibt es nur im kompakten M.2-Format als Steckkarte, während bei den immer noch weit verbreiteten SATA3-Modellen das 2,5-Zoll-Format mit passendem Gehäuse zum Einsatz kommt.

Wie hoch ist der Preis der Samsung SSD 980 Pro? Aktuell kostet die SSD 980 Pro in unserer Testvariante ungefähr 135 Euro. Damit ordnet sie sich im Vergleich zu anderen Modellen mit PCIe 4.0 wie der Gigabyte Aorus Gen4 SSD (ca. 100 Euro) im oberen Preisspektrum ein.

SSD 980 Pro, 1.000 GByte

ca. 210 Euro

derzeit kaum lieferbar

SSD 980 Pro, 500 GByte

ca. 135 Euro

gut lieferbar

SSD 980 Pro, 250 GByte

ca. 85 Euro

gut lieferbar

Stand: 13. November 2020

Modelle mit deutlich langsamerer SATA3-Anbindung wie die Crucial BX500 sind mit einer Größe von ca. 500 GByte dagegen bereits ab wesentlich günstigeren 45 Euro zu haben.

Welche Hardware brauche ich für PCI Express 4.0?

Aktuell ist es nur mit AMDs Ryzen-Prozessoren mit Zen-2-Architektur (Ryzen 3000) und Zen-3-Architektur (Ryzen 5000) sowie einem AM4-Mainboard mit dem Chipsatz B550 oder X570 möglich, PCI Express 4.0 zu nutzen.

Intel liefert erst Anfang 2021 mit Rocket Lake (Core i 11000) passende Prozessoren. Der aktuelle Z490-Chipsatz könnte zwar wohl grundsätzlich PCIe-4.0-Unterstützung bieten, die Comet-Lake-CPUs (Core i 10000) beherrschen den Standard aber nicht.

SSD 980 Pro im synthetischen Benchmark

Crytsal Disk Mark: Lesen

  • SEQ1M - Q8T1
  • SEQ1M - Q1T1
  • RND4K - Q32T16
  • RND4K - Q1T1
Samsung SSD 980 Pro PCIe 4.0
6821
4170
2998
86
Samsung SSD 980 Pro PCIe 3.0
3280
2522
2193
55
Crucial BX200 SATA3
549
519
323
3
  • 0
  • 1380
  • 2760
  • 4140
  • 5520
  • 6900

Schreiben

  • SEQ1M - Q8T1
  • SEQ1M - Q1T1
  • RND4K - Q32T16
  • RND4K - Q1T1
Samsung SSD 980 Pro PCIe 4.0
4895
4236
2594
195
Samsung SSD 980 Pro PCIe 3.0
3245
2855
1471
170
Crucial BX200 SATA3
483
455
337
92
  • 0
  • 980
  • 1960
  • 2940
  • 3920
  • 4900

Anhand des beliebten Crystal Disk Mark wird deutlich, wie groß der Unterschied zwischen der SSD 980 Pro mit PCI-Express 4.0 und einer typischen SSD mit SATA3-Schnittstelle ist.

Die etwas ältere BX200 von Crucial schöpft die mit SATA3 maximal mögliche Bandbreite bereits weitgehend aus und erreicht dementsprechend Datenraten im Bereich von 550 MByte pro Sekunde. Die Samsung SSD 980 Pro kommt dagegen auf Höchstwerte von fast 7.000 MByte pro Sekunde.

Welcher Unterschied zwischen PCIe 3.0 und 4.0 besteht, haben wir ebenfalls nachgemessen. Der Einsatz der langsameren, aber deutlich weiter verbreiteten Schnittstelle halbiert die Datenraten der SSD 980 im Crystal Disk Mark ungefähr.

Die SSD 980 Pro nutzt dabei vier PCI-Express-Lanes. Welche Übertragungsraten je nach PCIe-Version maximal möglich sind, zeigt die folgende Tabelle:

PCIe-Lanes

x1

x2

x4

x8

x16

PCI Express 3.0

1,0 GByte/s

2,0 GByte/s

4,0 GByte/s

8,0 GByte/s

16,0 GByte/s

PCI Express 4.0

2,0 GByte/s

4,0 GByte/s

8,0 GByte/s

16,0 GByte/s

32,0 GByte/s

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