Günstigeres iPad Mini5 und iPhone 2019? - Apple will angeblich Produktionskosten senken

Insiderberichten zufolge plant Apple, die Produktionskosten für das iPad mini 5 sowie das nächste iPhone drücken zu wollen, um günstigere Endkundenpreise bei gleicher Gewinnmarge zu ermöglichen.

von Sara Petzold,
12.02.2019 19:35 Uhr

Das iPad mini 4 soll 2019 mit dem Mini 5 einen Nachfolger bekommen, der angeblich viele Eigenschaften des Vorgängers erben soll, um den Verkaufspreis günstiger gestalten zu können.Das iPad mini 4 soll 2019 mit dem Mini 5 einen Nachfolger bekommen, der angeblich viele Eigenschaften des Vorgängers erben soll, um den Verkaufspreis günstiger gestalten zu können.

Nachdem wir vor Kurzem bereits über die sinkenden iPhone-Verkaufszahlen und die daraus für Apple resultierenden Folgen berichtet haben, gibt es jetzt erste Hinweise darauf, wie der Technik-Gigant den aktuellen Problemen am Markt begegnen möchte. Einem Bericht von ComputerBase zufolge, der sich auf Insiderinformationen des Mac-Blogs Macotakara bezieht, plant Apple offenbar, die Produktionskosten für kommende iPad- und iPhone-Modelle zu senken.

Weil die Gewinnmarge für Apple selbst gleichbleiben soll, ist davon auszugehen, dass der Konzern eine Senkung der Produktionskosten zugunsten eines günstigeren Verkaufspreises anvisiert. Dementsprechend will Apple wohl schon beim kommenden iPad mini 5 bereits erste Maßnahmen ergreifen, um das neue Tablet billiger anbieten und größere Stückzahlen verkaufen zu können.

Konkret spart Apple deshalb beim iPad mini 5 gegenüber dem Vorgängermodell iPad mini 4 voraussichtlich an technischen Neuerungen: Das Gehäuse bleibt angeblich - abgesehen von einer Umpositionierung des Mikrofons - gleich, ebenso setzt der Hersteller auf Touch ID anstelle von Face ID sowie den Lightning-Anschluss anstelle von USB-C. Schmalere Seitenränder zugunsten des Displays wird es wohl ebenfalls nicht geben. Lediglich beim Prozessor gibt es ein kleines Upgrade - hier erwarten Experten einen Umstieg vom A8-Chip des Vorgängermodells auf den A10-Fusion-Chip, der bereits im iPad von 2018 zum Einsatz kommt.

Ähnlich wie beim iPad mini 5 will Apple laut Macotakara auch beim nächsten iPhone 2019 vorgehen, dessen Ankündigung wie gewohnt im Herbst erwartet wird. Hier soll Apple ebenfalls zugunsten der Lightning-Technologie auf Neuentwicklungen mit USB-C verzichten. Um zusätzlich Produktionskosten zu sparen, soll dem neuen iPhone dazu das bekannte USB-A-Netzteil mit maximal fünf Watt Leistung beiliegen.

Ob das wirklich Apples Strategie für 2019 sein wird, ist aber noch völlig unklar. Der Markt für Smartphones ist derzeit größtenteils übersättigt. Apple muss also einen Mittelweg finden zwischen Qualität und Preis, um vielleicht diejenigen (Besitzer eines älteren iPhones oder Android-Gerätes) zum Aufrüsten oder Umsteigen auf ein neues Gerät zu bewegen, denen die iPhones seit dem iPhone X schlichtweg zu teuer wurden.

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