Bei mir daheim steht mit dem Siemens EQ900 einer der besten Kaffeevollautomaten für den Privathaushalt. Mein Vater hat dagegen seit einiger Zeit den wesentlich günstigeren Siemens EQ6 plus s300 – und jedes Mal, wenn ich dort einen Kaffee trinke, denke ich mir dasselbe: Alter Schwede, der macht für sein Geld erstaunlich viel richtig.
Hier möchte ich euch erklären, warum ich den Siemens EQ6 plus s300 unter all den Kaffeevollautomaten auf dem Markt, für eine der besten Preis-Leistungs-Entscheidungen halte.
Hier findet ihr den Siemens Kaffeevollautomat bei Amazon!Kaffeevollautomaten: Sie sind beileibe nicht alle gleich!
Bei Kaffee bin ich mittlerweile ein bisschen versaut. Viele Jahre stand bei mir eine vergleichsweise einfache De'Longhi Magnifica S in der Küche, inzwischen verrichtet dort mit dem Siemens EQ900 ein Kaffeevollautomat seinen Dienst, der preislich und technisch in einer völlig anderen Liga spielt. Und über meine Frau habe ich sogar Einblick in die Welt der Gastromaschinen. Ich habe also durchaus Erfahrung beim Kaffee.
Was ich dabei gelernt habe: Bei Kaffeevollautomaten sind Mahlwerk, Brüheinheit und Milchdüse das eine, wie gut ich aber damit auch den eigenen Kaffee beeinflussen kann, das andere. Denn Kleinigkeiten bei den Einstellungen können entscheiden, ob ihr am Ende göttlichen Nektar oder Plörre bekommt.
Der Siemens EQ6 ist in der günstigen Mittelklasse daheim - aber schmeckt teurer!
Seit deutlich über einem Jahr hat mein Vater nun den Siemens EQ6 daheim, ich hatte also schon einige Gelegenheiten, ihn mal ein bisschen unter die Lupe zu nehmen. Das Wichtigste zuerst: Der Kaffee schmeckt.
Klingt bei einer Kaffeemaschine jetzt nach einer ähnlich bahnbrechenden Feststellung wie der Kühlschrank macht Sachen kalt
, ist bei Vollautomaten aber eben nicht selbstverständlich. Ich erlebe es echt häufig, dass ich irgendwo auswärts bin und der Kaffee bitter, sauer oder dünn ist. Gerade günstigere Geräte produzieren in der Werkseinstellung gerne dünnen Kaffee, bei dem man zwar erkennt, dass irgendwann einmal eine Bohne beteiligt war, vom kräftigen Espresso aber nicht wahnsinnig viel übrig bleibt.
Deswegen ist der Siemens EQ6 so gut
Beim EQ6 lässt sich an alledem nämlich eine ändern. Siemens setzt auf sein sogenanntes iAroma-System. Dahinter steckt letztlich das Zusammenspiel aus Keramikmahlwerk, Heizung, Wasserpumpe und Brüheinheit. Viel wichtiger als das Marketinggeblubber ist für mich aber, dass ihr selbst ziemlich viel Einfluss darauf bekommt, was die Maschine daraus macht.
Kaffeestärke, Getränkemenge und Temperatur lassen sich anpassen, zusätzlich könnt ihr den Mahlgrad verändern.
Das mit der Temperatur ist für mich mit der wichtigste Punkt, denn das bieten echt nur relativ wenige Kaffeemaschinen, obwohl gerade die Brühtemperatur beim Kaffee so massiven Einschlag hat.
Auf dem coffeeSelect-Display wählt ihr Espresso, Caffè Crema, Cappuccino, Latte Macchiato und weitere Getränke direkt aus. Danach könnt ihr die Zubereitung auf den eigenen Geschmack anpassen. Auch Milchgetränke werden per OneTouch zubereitet – ihr müsst die Tasse also nicht erst zwischen Kaffee- und Milchauslauf hin- und herschieben. Ihr könnt übrigens auch den Milchanteil einstellen! Das sollte Standard sein.
Unterm Strich landet der Siemens EQ6 s300 Plus für mich damit auf dem Siegertreppchen für die Mittelklasse, denn er liefert genau das, was ich an meinem EQ900 so liebe: Ich kann mir den Kaffee genau so machen, wie er mir richtig gut schmeckt.
Die Einstellungsmöglichkeiten und die sehr zuverlässige Technik sorgen hier im Endeffekt für einen richtig guten Kaffeevollautomaten, der - und das ist ja das wichtigste - einfach guten Kaffee kann.
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