Alle Welt starrt auf die neuen Modelle von Garmin, dabei gibt es einen Konkurrenten aus Finnland, der oft unter dem Radar fliegt, aber verdammt viel richtig macht. Unser Tester Patrick hat sich die Suunto Vertical 2 geschnappt und war sich eigentlich sicher, dass auch diese Smartwatch nicht an die Top-Modelle von Garmin rankommt. Doch es kam anders. Wenn ihr eine Uhr sucht, die ewig läuft, präzise misst und dabei nicht so ein riesiges Loch in den Geldbeutel reißt wie die Konkurrenz, ist das die perfekte Uhr für euch!
Hier geht es zur Suunto Vertical 2 bei Amazon!Akku: Die Uhr will einfach nicht leer gehen
Wenn Suunto eines kann, dann Akku. Mein Kollege Patrick hat die Uhr 18 Tage lang getragen – mit fünf Lauftrainings, zwei langen Wanderungen (mit GPS!) und Schlaftracking. Danach hatte der Akku immer noch 29 Prozent. Das ist die oberste Oberklasse. Suunto selbst spricht von bis zu 60 Stunden im genauesten GPS-Modus. Ihr könnt tagelang in den Bergen verschwinden, navigieren und tracken, ohne auch nur an eine Steckdose zu denken. Für Outdoor-Fans und Extremsportler ist das das wichtigste Feature.
Pulsmessung wie bei einem medizinischen Gurt
Viele Smartwatches schätzen den Puls eher, als dass sie ihn messen. Für Sportler ist das nutzlos. In unserem Test ist die Suunto gegen einen medizinischen Brustgurt antreten lassen. Die Uhr lieferte fast identische Werte. Egal ob beim Intervalltraining oder beim gemütlichen Joggen – die Daten stimmen auf den Schlag genau. Ihr bekommt hier also ein echtes Trainings-Werkzeug und kein Schätzeisen.
Offline-Karten so präzise wie selten!
Für Wanderer ist die Vertical 2 ein Träumchen. Die Offline-Karten sind detailliert, zeigen Höhenprofile an und führen euch sicher ans Ziel. Ihr seht sogar, wie lange es noch bergauf geht – das motiviert (oder deprimiert, je nach Kondition). Einziger kleiner Haken, den es bei Offline-Karten immer gibt: Ihr müsst die Karten vorher per WLAN auf die Uhr laden. Das dauert etwas, aber dafür seid ihr dann komplett unabhängig vom Handy-Empfang. Die Routenplanung per App funktioniert laut Patrick super einfach: Route malen, auf die Uhr schieben, loslaufen.
Tragekomfort: Man vergisst, dass sie da ist
Outdoor-Uhren sind eigentlich klobige Klötze. Die Vertical 2 ist zwar auch nicht klein, aber der Tragekomfort ist wirklich angenehm. Das Silikonarmband gehört wohl zu den bequemsten auf dem Markt. Trotz der Größe stört die Uhr am Handgelenk kaum, weder beim Sport noch beim Schlafen.
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Fazit aus dem Test
Die Suunto Vertical 2 ist vielleicht nicht so "smart" wie eine Apple Watch oder so feature-überladen wie eine Garmin Fenix. Aber sie ist eine hervorragende Sportuhr, die sich auf das Wesentliche konzentriert: Genaue Daten, top Navigation und ein Akku, der einfach nicht leer gehen will. Wer auf Spielereien wie Bezahlen oder Musikspeicher verzichten kann, bekommt hier ein extrem starkes Paket, das oft deutlich günstiger ist als die Konkurrenz.
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