Spieler kann auf seinem Handheld nichts erkennen, packt einfach einen 18-Zoll-Bildschirm obendrauf und liebt es

Das zusätzliche Gewicht scheint dabei kaum ein Problem darzustellen.

Sieht komisch aus, funktioniert aber wohl bestens. (Bild: cdnAli auf Reddit) Sieht komisch aus, funktioniert aber wohl bestens. (Bild: cdnAli auf Reddit)

Handheld-Gaming ist einer der größten Trends der Spielebranche in den vergangenen Jahren. Nahezu jedes Spiel einfach bequem überall spielen zu können, ist immerhin ziemlich praktisch und spaßig.

Die vergleichsweise kleinen Bildschirme der Geräte können allerdings auch Probleme verursachen. Ein Spieler hat sich davon aber nicht aufhalten lassen.

Zweiter XXL-Bildschirm für den Handheld

Anders als im Schlafzimmer spielt die Größe bei der Display-Wahl tatsächlich eine wichtige Rolle. Gerade Texte in Spielen können schnell zum Problem werden, wenn das Display zu klein ist oder man zu weit davon entfernt ist. Etwaige Sehschwächen verstärken das Problem noch zusätzlich.

Betroffen ist davon auch der Reddit-User »cdnAli«. In einem aktuellen Post erzählt er, dass er auch mit seiner neuen Brille kaum etwas auf seinem Asus ROG Ally erkennen kann. Den Komfort des Handhelds will er aber trotzdem nicht missen.

Um das Problem zu lösen, hat er sich in bester Daniel-Düsentrieb-Manier einfach selbst Abhilfe geschaffen. Er besorgte sich einen günstigen und leichten 18-Zoll-Touchscreen-Monitor und entwickelte mit Hilfe seines 3D-Druckers einen passenden Mount.

Nun hat sein Handheld gewissermaßen zwei Bildschirme. Er schreibt dazu auf Reddit: »Es ist lächerlich und ich liebe es.«

In den Kommentaren gibt es viel Anerkennung für die DIY-Lösung des Spielers. Gleichzeitig gibt es aber auch viele User, die schon beim Anblick Schmerzen in den Handgelenken bekommen. Der Nutzer schreibt aber, dass er 20 Jahre auf dem Bau gearbeitet hat und seine Kinder regelmäßig herumträgt und deshalb überhaupt keine Probleme damit hat.

Zudem wiegt der zusätzliche Bildschirm wohl nur etwas weniger als ein Kilogramm. Solche Zweit-Displays gibt es online wie Sand am Meer. Die meisten davon werden über das angeschlossene Gerät betrieben und sind deshalb extrem leicht und flach. Zudem gibt es viele Optionen, die auch höhere Framerates unterstützen.

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Bevor er sich die Konstruktion gebastelt hat, hatte der User schon einen anderen Lösungsansatz, wie er in den Kommentaren erzählt. Dabei hat er einen Display-Mount direkt an der Seite der Couch befestigt.

Den Bildschirm konnte er denn wie im Flugzeug einfach in sein Sichtfeld schieben, wenn er ihn gebraucht hat. Die fehlende Mobilität hat ihn dann aber zur jetzigen Lösung getrieben.


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