Mitte September 2025 hat Spotify per Update ein lang ersehntes Feature eingeführt: Der Musikstreaming-Dienst ist endlich in der Lage, verlustfreie Audiodateien – auch als »Lossless Audio« bekannt – abzuspielen. Voraussetzung hierfür ist ein aktives Premium-Abonnement.
Wie einige Nutzer in den vergangenen Wochen feststellen mussten, hat die höhere Klangqualität aber auch technische Nebenwirkungen. Wie Yahoo berichtet, könne es infolge der Lossless-Funktion zu einer erhöhten Speicherbelegung auf eurem Abspielgerät kommen.
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Gestiegener Spotify-Speicher: Cache als Übeltäter
Grundsätzlich verwendet Spotify ein Cache-System, das beim Abspielen von Musik temporäre Audiodaten lokal speichert. Bei den verlustfreien Musikdateien sind diese temporären Daten naturgemäß wesentlich größer – rund 60 Prozent mehr sollen es laut ersten Schnelltests sein.
Der große Haken: Spotifys Cacheverwaltung ist dem Bericht zufolge suboptimal, sodass zwischengespeicherte Daten auch nach dem Löschen von Playlists oder Downloads nicht komplett entfernt werden.
Insbesondere für Nutzer, die nicht nur Lossless Audio eingeschaltet haben, sondern auch viel offline hören, steigt der Speicherbedarf so rasant an. Über Wochen und Monate hinweg summieren sich teils Gigabyte an belegter Kapazität.
So bereinigt ihr euren Spotify-Cache
Immerhin lässt sich dieser Cache zumindest als Zwischenlösung sowohl auf iOS als auch Android leicht wieder bereinigen:
- Öffnet die Spotify-Apps und tippt auf euer Profilbild, um das Hauptmenü zu öffnen.
- Öffnet »Einstellungen & Datenschutz«.
- Wählt »Datenvolumen sparen und Offlinemodus« aus und scrollt zum Abschnitt »Speicher«. Hier seht ihr auch, wie viel Cache aktuell belegt wird.
- Tippt im Bereich »Cache leeren« auf die Schaltfläche »Löschen«.
Ob das die einzige Lösung ist, die Spotify in diesem Kontext anbietet, bleibt abzuwarten – zumindest von offizieller Seite gibt es bisher keine Stellungnahme zu den Speicherproblemen.
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