Tschüss, Spotify: 5 Alternativen, für die wir unser Abo beim Platzhirsch gekündigt haben

Jetzt ist es soweit: Spotify ist einer der teuersten Musik-Streamingdienste auf dem Markt. Dabei gibt es längst eine Vielzahl an Alternativen. Die GameStar-Redaktion stellt euch ihre ganz persönlichen Lieblinge vor.

Spotify hat eine Menge Konkurrenz: Wir zeigen euch unsere Alternativen zum schwedischen Streaming-Riesen. Spotify hat eine Menge Konkurrenz: Wir zeigen euch unsere Alternativen zum schwedischen Streaming-Riesen.

Der Platzhirsch macht sich unbeliebt: Seit dem 15. November kostet Spotify Premium rund 13 Euro pro Monat und wird damit zu einem der teuersten Dienste.

Wer ein Premium-Abo hat und der Preiserhöhung nicht zugestimmt hat, hat ab dem 1. Dezember nur noch Zugriff Spotify Free – Zeit sich nach einer Alternative umzuschauen.

Viele, die Spotify über Jahre bedenkenlos nutzen, haben vielleicht gar nicht gemerkt, wie viele gleichwertige oder vielleicht sogar bessere Streamingdienste sich in den letzten Jahren herauskristallisiert haben.

Wir zeigen euch unsere fünf ganz individuellen Favoriten. Mit dabei: spezielle Angebote für anspruchsvolle Musikliebhaber, genauso wie große Dienste. Wer etwa Wert auf Komfort legt und Apple-Produkte nutzt, für den hat Heiko vielleicht eine spannende Empfehlung.

Apple Music: Für mich der beste Musikstreaming-Service, aber das liegt vor allem an mir

Apple Music zahlt Künstler deutlich fairer als Spotify und fügt sich komfortabel ins Apple Ökosystem ein, hat gegenüber dem Marktführer aber auch ein paar Nachteile. (Bildquelle: Heiko KlingeApple Music) Apple Music zahlt Künstler deutlich fairer als Spotify und fügt sich komfortabel ins Apple Ökosystem ein, hat gegenüber dem Marktführer aber auch ein paar Nachteile. (Bildquelle: Heiko Klinge/Apple Music)

Heiko Klinge: Als leidenschaftlicher Musikliebhaber, Musikquizzer und Konzertgänger höre ich pro Tag locker zwei Stunden und bin immer auf der Suche nach neuen, spannenden Künstlern. Dabei höre ich nahezu keine Playlists, sondern fast ausschließlich Alben am Stück.

Gleichzeitig besitze ich bereits ein iPhone sowie einen Apple TV 4K, der daheim an einer hochwertigen 5.1-Anlage angeschlossen ist. Und ich liebe viele Apple-Serien wie Foundation, Severance, Silo, Shrinking oder Slow Horses. Ich bin also bereits ziemlich tief im Apple Ökosystem verankert, weshalb der Wechsel von Spotify zu Apple Music auf der Hand lag, als ich mich nach einer Alternative umschaute.

Unter den richtigen Bedingungen schnürt Apple hier auch preislich  ein ziemlich attraktives Angebot. Für rund 26 Euro im Monat bekommen wir gleich 5 Accounts für Apple One, die ich mir im Familienpaket mit meinem Bruder teile und die eben nicht nur Apple Music enthalten, sondern auch Apple TV+, 200 GB Cloud-Speicher pro Nase sowie Apple Arcade.

Pros und Contras zur App: Nach mehreren Monaten mit dem neuen Service ist tatsächlich die deutlich bessere Soundqualität im Vergleich zu Spotify der größte Pluspunkt für mich. Auf meiner HiFi-Anlage und mit gescheiten Kopfhörern ist der Qualitätssprung von Apples Hi-Res Lossless Mastering gegenüber Spotify wirklich hörbar. Und obwohl ich eigentlich bei Musik ein Stereo-Verfechter bin, muss ich doch zugeben, dass manche Alben im Dolby-Atmos-Mix nochmal neue Facetten bekommen.

Video starten 0:38 Apple TV Plus: Im Oktober 2025 wird es auf dem Streaming-Dienst mit neuen Serien und Filmen wie The Lost Bus oder Last Frontier actionreich

Auch die nahtlose Integration ins Apple-Ökosystem macht Laune. Die Kombi aus Airplay, Apple TV 4K und Surround-Anlage funktioniert wunderbar und ist deutlich weniger störanfällig, als bei Spotify die Apple-TV-App zu nutzen oder es mit Bluetooth auf die Anlage zu werfen.

Sobald ich das Apple-Ökosystem verlasse, nimmt der Komfort im Vergleich zu Spotify allerdings spürbar ab. Während ich Spotify etwa direkt aus der App mit meinem Amazon Echo verbinden konnte, muss ich mein Handy bei Apple Music immer erst umständlich via Bluetooth koppeln, bevor ich es dort nutzen kann.

Außerdem muss ich Spotify lassen, dass es beim Thema »Musik entdecken« mindestens zwei Ligen über Apple spielt. Während mir der Algorithmus bei ersterem mit fast schon beängstigender Präzision zu meinem Geschmack passende Künstler und Lieder in meine Playlists spült, wühlt Apple eigentlich nur in meiner eigenen Hörhistorie, mit entsprechend langweiligen Ergebnissen. 

Unterm Strich ist aber die Soundqualität für mich das wichtigste Kriterium, weshalb ich den Wechsel zu Apple Music bislang nicht bereut habe.


Apple Music ist nicht der einzige namhafte Platzhirsch im Bereich Musikstreaming. Weiter geht es auf Seite 2 mit Linhs Favorit: YouTube Music

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