Um die nächste große Präsentation von Apple zu sehen, müssen wir wohl noch bis 2026 warten, denn wie Apple im März angekündigt hat, wird sich die neue Version von Siri verspäten. Ob sie diesmal so eine so knappe Kiste wie 2007 vermeiden wollten?
Was war 2007? Die Präsentation des ersten iPhones. Doch was manche vielleicht noch nicht wissen: Das für seine Zeit revolutionäre Gerät, das Steve Jobs so souverän vorführte, war damals kaum funktionsfähig (via New York Times).
Der schmale Grat zum Erfolg: Der goldene Pfad
Die Ingenieure standen kurz vor der Präsentation durch Steve Jobs vor einem enormen Problem: Der iPhone-Prototyp war voller Fehler:
- Lieder spielten nur teilweise ab
- Videos neigten zum Einfrieren
- Das System konnte abstürzen, wenn Aktionen nicht in exakter Reihenfolge ausgeführt wurden
- Der begrenzte Speicher führte bei zu vielen gleichzeitigen Operationen zum Neustart
Die Lösung? Ein goldener Pfad
– eine präzise Abfolge von Aktionen, die Jobs während der Präsentation strikt einhalten musste. Er durfte also nicht frei nach Schnauze zeigen, was das Gerät konnte und hatte einen genauen Ablaufplan im Kopf.
Als Backup standen mehrere identische Geräte auf der Bühne bereit, die er tauschen konnte, falls sein Modell hängen blieb. Der Tausch konnte angeblich stattfinden, ohne dass die Zuschauer etwas mitbekamen.
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Ich habe 72 Stunden die Apple Vision Pro getragen – und nie gedacht, was das mit mir macht
Um die Vorführung reibungslos zu gestalten, griffen die Apple-Ingenieure außerdem zu anderen zahlreichen Tricks:
- Spezielle Hardware extrahierte das Bildschirmsignal direkt aus dem iPhone für die Projektion
- Die WiFi-Software wurde modifiziert, um auf japanischen Frequenzen zu operieren – außerhalb des US-Standardbereichs. So wurden Störungen vermieden.
- AT&T installierte einen mobilen Sendemast für eine stabile Verbindung
- Die Demo-Geräte zeigten konstant fünf Empfangsbalken, unabhängig vom tatsächlichen Signal
Apple Intelligence: Damals wie heute?
Laut einem Apple-Experten könnte die kommende neue Siri an ähnlichen Problemen leiden wie das iPhone im Jahr 2007.
Bei der WWDC 2024 kündigte Apple neben der Neugestaltung von Siri die Integration von Apple Intelligence an – ein KI-System, das persönliche Daten wie Konzerttickets, Hotelbuchungen oder Kalendereinträge verstehen und verarbeiten können soll.
Doch wie damals beim iPhone scheint auch diesmal die Realität der Vision hinterherzuhinken. Der einflussreiche Apple-Experte John Gruber deutete an, dass einige der vorgestellten Funktionen möglicherweise noch gar nicht existierten.
Hättet ihr gedacht, dass der Apple-Mitgründer so getrickst hat? Verratet es uns unten in den Kommentaren!


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