Steve Jobs, der im Jahr 2011 verstorbene Apple-Gründer, war für seine Hot-Takes
im Bereich Business und Technik bekannt. Er war zum Beispiel kein Fan von Meetings oder hat den Bier-Test bei Bewerbern durchgeführt. Diese Prinzipien prägen Apple bis heute, auch wenn im Jahr 2026 KI-Tools viele der administrativen Aufgaben übernommen haben, die Jobs einst an „professionellen Managern“ kritisierte.
Doch hättet ihr erwartet, dass er kein Freund von professionellen Managern war?
Es hat überhaupt nicht funktioniert
- Steve Jobs’ professionelle Manager
Wie kam es dazu? In einem Interview aus dem Jahr 1985 hat Jobs davon berichtet, dass Apple zu Beginn ihres Erfolgs professionelle Manager einstellte. Doch das hat er, laut eigenen Aussagen, schnell bereut.
Wieso hat Jobs es bereut? Jobs meinte, dass sie zwar wussten, wie man verwaltet, doch ansonsten schienen die Manager nicht wirklich etwas zu können
, wie er selbst sagte. Und auch sonst viel sein Fazit klar aus:
Es hat überhaupt nicht funktioniert.
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Jobs hat damals gesagt, dass Menschen, die wirklich gute Arbeit leisten, nicht für einen Chef arbeiten wollen, der sich nicht so gut auskennt wie sie selbst. Dieses Experten-Prinzip
ist 2026 wichtiger denn je: In einer Welt hochkomplexer KI-Entwicklung akzeptieren Top-Entwickler oft nur Führungskräfte, die den Code selbst verstehen.
Wenig überraschend wusste Jobs, an wen er sich stattdessen wenden muss.
Die besten Manager in Jobs’ Augen
Für Jobs war eines klar: Die besten Manager sind nicht die, die sich von Anfang an als solche sehen:
Wissen Sie wer die besten Manager sind? Es sind die einzelnen Leistungsträger, die niemals Manager sein wollen, sich dann aber doch dafür entscheiden, weil niemand sonst einen so guten Job machen könnte
Im Optimalfall braucht man laut Jobs allerdings keinen Manager. Die besten Leute verwalten und managen sich laut ihm selbst:
Sobald sie wissen, was zu tun ist, werden sie herausfinden, wie sie es machen.
Stattdessen brauchen diese Menschen eine gemeinsame Vision. Und genau das ist laut Jobs gute Führungskompetenz: Wenn man eine Vision hat und diese mit anderen Menschen teilen kann, sodass sie es verstehen und umsetzen können.
Der Führungsstil von Jobs selbst wurde allerdings durchaus auch kritisch gesehen. So schrieb Joe Nocera von der New York Times über ihn unter anderem: Er konnte in Treffen absolut brutal sein, arrogant, sarkastisch, gedankenreich, erfahren, paranoid und krankhaft charismatisch.


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